Nachfahren SCHMIDT gesucht

Liebe Listenleser,

ich suche immer noch nach Nachfahren meiner Urgroßeltern Schmidt. Da immer wieder neue Leser dazukommen, ergibt sich vielleicht jetzt etwas.

Johann FRIEDRICH Christian Schmidt, 1833 Klein Schmölen - 1891 Techentin
und
ANNE Catherine Marie Sophie Meinke, 1840 Woosmer - 1910 (wo?)

Schmidt war Lehrer in Woosmer, Werder bei Lübz und Techentin.
Sie hatten 7 Kinder, von denen 6 erwachsen geworden sind. Ich suche nach Nachfahren/Angehörigen folgender Kinder:

1. HEINRICH Christian Friedrich Johann, geb. 1869 Werder
Er war Lehrer in Stavenhagen, Sanitz (1902-1910), danach möglicherweise in Schwerin oder Rostock. Verheiratet war er mit Johanna N. Er soll zwei Kinder gehabt haben: Heinrich/Karl-Heinz und Gerda.

2. Marie SOPHIE Adolfine Luise, geb. 1870 Werder
Sie war in Hamburg verheiratet mit dem Straßenbahner Eduard Zeugner. Sie hatten einen Sohn Erich. Angeblich soll die ganze Familie 1943 bei den Bombenangriffen auf Hamburg-Barmbeck gestorben sein.

3. ERNST Johann Heinrich Wilhelm, geb. 1873 Werder. Er war eventuell auch Lehrer und soll um 1920 gestorben sein. Ob er Familie hatte, ist mir nicht bekannt.

4. Marie, geb. um 1880 Werder
Sie war verheiratet mit Herrn Grener/Graener und sie hatten 5 Kinder. Wohnort ist mir nicht bekannt, eventuell Hamburg?
a) Hans, geb. um 1901, gest. nach 1980
b) Lotte
c) Käthe
d) Elisabeth, geb. ca. 1911
e) Inge

5. Martha, geb. um 1882 Werder
Sie war verheiratet mit dem Straßenbahner Krauel (o.ä.), wohl in Hamburg.
Kinder:
a) Hans, geb. ca. 1910
b) Margarete, geb. ca. 1911, gest. nach 1980
c) Karl

Falls jemand etwas bekannt vorkommt, würde ich mich über Nachricht freuen.

Mit freundlichen Grüßen
Anne Schwarm (geb. Schmidt)

Betr- 2.) Hamburg-Barmbeck 1943
GEH�RE ZU DEN �BERLEBENDEN VON Juli 1943. Die Frage, ob Fam. Zeugner allesamt damals umgekommen sind, l�sst sich in den Hamburger Archiven �blicher Art sicherlich unschwer beantworten. Immerhin sind damals in wenigen Tagen und N�chten zwar rd. 40.000 (vierzigtausend) Frauen und Kinder sowie relativ weniger M�nner (die meisten waren an den Fronten) umgekommen, �berwiegend lebendig verbrannt (Phosphor).
Aber die Hamburger sind ordentliche Leute und haben das notgedrungen auch amtlich recht genau aufgearbeitet, siehe Standes�mter oder Staatsarchiv, Kattunbleiche. Gru�! Erland Asmus, damals Hamburg-Hamm und 10 Jahre alt.
-------- Original-Nachricht --------

Kennt jemand aus der Lit. eine B�rgermeisterliste f�r Wismar?

P. Starsy

Hallo Herr Asmus,
vom Standesamt werde ich sicher keine Auskunft bekommen, da ich keine direkte Nachfahrin bin. Man hat mir ja nicht mal die Sterbedaten der Geschwister meiner Gro�mutter mitgeteilt, die im Kindesalter in den 1880er Jahren gestorben sind.
Aber das Staatsarchiv w�re eine M�glichkeit.
Danke f�r den Tip.

Gru�
Anne Schwarm

<Betr- 2.) Hamburg-Barmbeck 1943
<GEH�RE ZU DEN �BERLEBENDEN VON Juli 1943. Die Frage, ob Fam. <Zeugner allesamt damals umgekommen sind, l�sst sich in den Hamburger <Archiven �blicher Art sicherlich unschwer beantworten.
<Aber die Hamburger sind ordentliche Leute und haben das notgedrungen auch <amtlich recht genau aufgearbeitet, siehe Standes�mter oder Staatsarchiv, <Kattunbleiche.

<Gru�! Erland Asmus, damals Hamburg-Hamm und 10 Jahre alt.

Die Rathslinie der Stadt Wismar, Friedrich Crull, 1875 - s. Google Books

Michael Preiss
San Francisco

Hallo Frau Schwarm, zu den in Ihrer Liste aufgef�hrten Hamburger Stra�enbahnfahrern fiel mir noch ein: Diese waren m.W. alle angestellt oder sogar beamtet bei der HHA Hamburger Hochbahn AG, welche es nach wie vor aktiv gibt f�r den �ffentlichen Nahverkehr. Mit Beginn der massiven Bombenangriffe, so vermute ich, hat die HHA alle wichtigen B�ro-und Aktenvorg�nge in halbwegs sichere Unterk�nfte verlegt. Wenn nicht ein Volltreffer oder durchfressender Phosphorbrand doch was zerst�rt haben, werden evtl. die Personalakten aus damaliger Zeit noch (evtl.jetzt mikroverfilmt) vorhanden sein, vielleicht im schon genannten Staatsarchiv. Aber eine direkte R�ckfrage bei der HHA k�nnte sich auch lohnen. Auch wenn Ihr Vorfahre nicht in Hamburg umgekommen ist, so wird die HHA sicherlich wissen, ob dieser aus dem Krieg oder sonstwie heimgekommen ist, �berlebt hat, weiterbesch�ftigt wurde. Gru�! Erland Asmus
-------- Original-Nachricht --------