Mutter der Schwiegereltern Klein Kummetschen/Goldap/Ostpreußen

Moin liebe Freunde der OW-Preußen Liste und der Fam-Nord Liste,

durch eine Zufall fand ich jetzt die Daten der Mutter meiner
Schwiegermutter, dies war:

Minna Randt, geb. am 29.09.1895 in Klein Kummetschen/Goldap/Ostpreussen,
verstorben am 18.08.1976 in Kiel, hat am 30.04.1919 in Kiel Thies Hachmann,
geb. am 15.02.1895 in Hainholz/Pinneberg, verstorben am 19.11.1938 in
Schleswig, geheiratet. Diese Ehe wurde am 25.08.1928 geschieden.

Ich weiß nicht ein Mal wo Klein Kummetschen liegt, ich habe es schon gestern
Abend lange auf der Ostpreußenkarte gesucht. Ich hoffe, dass mir einer von
EUCH mit diesen Daten ein wenig weiter helfen kann. Auch für jeden anderen
Hinweis bin ich dankbar.

Mit freundlichem Gruß und vielen Dank im voraus

Ha-We

Hans-Werner (Hamann)

Hallo Hans-Werner,

bzgl. des Ortes schau doch mal bei Kartenmeister:

http://www.kartenmeister.com/preview/Results.asp

Dort findest Du mehrer Orte des Namens, vielleicht hilft Dir das schon weiter und Du kannst rausfinden, welcher Ort der gesuchte ist.

Lieben Gru�,

Christiane (Feder)

Moin Hans-Werner,

Mal sehn wie weit ich komme mit dem Quellen-Nachweis

Vollst. Top. d. Kgr. Preussen
von Johann Friedrich Goldbeck, Koenigsberg und Leipzig 1785

Sonderschriften des Vereins fuer Familienforschung in Ost- und Westpreussen e. V., Nr. 7, Nachdruck Hamburg 1990, Selbstverlag des Vereins

Gruss

Falk Liebezeit
Diepholz

Hallo Hans-Werner,
im Kreis Goldap finde ich nur Kummetschen (nicht Klein Kummetschen), 1818 war es ein erbfreies Dorf, geh�rte zur dom�ne Kiauten, hatte 28 Feuerstellen und 90 Seelen, die zust�ndige Kirche war in Goldap. Die Kirchenb�cher von Goldap 1711 - 1944 sind erhalten und befinden sich im Evagelischen Zentralarchiv Berlin, Bethaniendamm 29, EZA: www.ezab.de, archiv@ezab.de
Mit freundlichen Gr��en
Gisela Langfeldt

Amtsbezirk Bodenhausen
1. 1. 1874
Einführung der Kreisordnung für die Provinzen Preußen, Brandenburg, Pommern,
Posen, Schlesien und Sachsen vom 13. 12. 1872.
Es gelten:

Gesetz betreffend die Landgemeinde-Verfassungen in den sechs östlichen
Provinzen der Preußischen Monarchie vom 14. 4. 1856,
Gesetz betreffend die ländlichen Ortsobrigkeiten in den sechs östlichen
Provinzen der Preußischen Monarchie vom 14. 4. 1856.
18. 3. 1874
Bildung des Amtsbezirks Mühle Goldap Nr. 12 aus den Landgemeinden
Buttkuhnen, Collnischken, Groß Kummetschen, Klein Kummetschen, Mühle Goldap
und Schuiken (6 Gemeinden).
Er wird zunächst verwaltet vom Amtsvorsteher in Mühle Goldap.

1. 4. 1881
Einführung der Kreisordnung für die Provinzen Ost- und Westpreußen,
Brandenburg, Pommern, Schlesien und Sachsen vom 19. 3. 1881.

1. 4. 1892
Einführung der Landgemeindeordnung für die sieben östlichen Provinzen vom 3.
7. 1891.

1. 1. 1908
Der Amtsbezirk Mühle Goldap umfaßt die Landgemeinden Buttkuhnen,
Collnischken, Groß Kummetschen, Klein Kummetschen, Schillinnen und Schuiken
(6 Gemeinden).
30. 9. 1928
Eingliederung des Gutsbezirks Wittichsfelde (teilweise)1 aus dem Amtsbezirk
Gurnen in die Landgemeinde Collnischken.

30. 9. 1929
Eingliederung des Gutsbezirks Jagdhaus Rominten, Forst (teilweise)2 aus dem
Amtsbezirk Jagdhaus Rominten in die Landgemeinde Schillinnen;
Eingliederung des Gutsbezirks Jagdhaus Rominten, Forst (teilweise)3 aus dem
Amtsbezirk Jagdhaus Rominten in die Landgemeinde Schuiken.

22. 1. 1931
Eingliederung der Landgemeinde Buttkuhnen (teilweise)4 in die Stadtgemeinde
Goldap.

1. 9. 1931
Der Amtsbezirk Mühle Goldap umfaßt die Landgemeinden Buttkuhnen,
Collnischken, Groß Kummetschen, Klein Kummetschen, Schillinnen und Schuiken
(6 Gemeinden).
1. 1. 1934
Einführung des preußischen Gemeindeverfassungsgesetzes vom 15. 12. 1933.

8. 3. 1934/17. 3. 1834
Umbenennung der Landgemeinde Groß Kummetschen in Hermeshof.

1. 4. 1935
Einführung der Deutschen Gemeindeordnung vom 30. 1. 1935;
Umbenennung der Landgemeinden in Gemeinden.

1. 5. 1937
Grenzbegradigung zwischen der Gemeinde Collnischken und den Gemeinden
Gehlweiden im Amtsbezirk Gehlweiden und Langensee im Amtsbezirk Rogainen5.

1. 10. 1937
Eingliederung der Gemeinde Hermeshof (teilweise)6 in die Stadt Goldap.

3. 6. 1938
Umbenennung der Gemeinden:

Buttkuhnen in Bodenhausen,
Collnischken in Burgfelde,
Klein Kummetschen in Schäferberg (Ostpr.),
Schillinnen in Heidensee,
Schuiken in Spechtsboden.
16. 7. 1938
Bestätigung der Namen:

Bodenhausen,
Burgfelde,
Heidensee,
Schäferberg (Ostpr.),
Spechtsboden.
25. 7. 1939
Umbenennung des Amtsbezirks Mühle Goldap in Bodenhausen.

1. 10. 1944
Der Amtsbezirk Bodenhausen umfaßt die Gemeinden Bodenhausen, Burgfelde,
Heidensee, Hermeshof, Schäferberg (Ostpr.) und Spechtsboden (6 Gemeinden).
Er wird verwaltet vom Amtsvorsteher in ?.

Amtsvorsteher (Amtsbezirk Mühle Goldap/Bodenhausen):
- 18. 3. 1874: Mühlenbesitzer Zarniko in Mühle Goldap für 6 Jahre,
- . . ?: ?,
- . . 1904: Rentier Krauseneck in Goldap für 6 Jahre,
- 10. 3. 1910: Rentier Krauseneck in Goldap für 6 Jahre,
- . . 19??: Förster Bockowski in Jörkischken (kommissarisch)7,
- 9. 5. 1923: Landwirt Otto Schmidt in Collnischken8,
- 30. 5. 1930: Besitzer Otto Schmidt in Collnischken,
- 7. 7. 1933: Landwirt Heinrich Schuffels in Buttkuhnen,
- . . 1945: ?.