Hallo zusammen,
in den Akten des Hauses Bevern finden sich im Hofsprachebuch
(nach Kirschnick, Familienbuch des Kirchspiels Ostbevern) folgende Formulierungen:
1734 ein Sohn Wilhelm, soll Mangel an Leib haben, martuus 1769;
1737 ein Sohn Joan, so Mangel an Mund hat, solvit, man. 1762;
Die Formulierungen "Mangel an Leib" und "Mangel an Mund" sagen mir absolut nichts.
Bei "Mangel an Leib" könnte es sich um ein Körperbehinderung handeln, bei "Mangel an Mund" vielleicht ein Stottern - keine Ahnung.
In anderen Quellen und auch per Suchmaschine habe ich nichts gefunden. Im ganzen Familienbuch tauchen diese Formulierungen nur genau einmal auf.
Hat jemand von euch das schon mal gehört und kann Licht ins Dunkel bringen?
Viele Grüße
Michael (Karrengarn)