Maluck in Kobeln

Hallo Herr Wedigk, ich kannte in den 1940er Jahren einen Bauern Maluck in
Trautenau, Kirchengemeinde Wuslack. Namen sind mir leider entfallen. Ob Tr.
ein Standesamt hatte ? Glaube aber, dass es zu Wuslack gehörte, dort aber
alle Unterlagen im Sommer 1945 durch ein von betrunkenen Russen bei
mutwilligen Beschuss durch Leuchtspurmunition der Scheune des kath.
Pfarrhauses, wo ein großer Haufen von "dicken Büchern" gelagert hätte,
restlos verbrannt wären. Wahrscheinlich hat es sich um die von Pfarrer
Dittrich im Stich gelassenen KB und den beim Lehrer Alois Schloemp,
Standesamtsbeamter, hinterlassenen Standesamtsbüchern gehandelt.So die
Aussage von Alois Domnick mir gegenüber etwa 1990 bei unserem Heimattreffen
in Werl, dessen Eltern als Instleute bei Bauer Witt lebten und nicht
geflüchtet waren. Die Kinder hätten vor der Vernichtung der Scheune mit den
aufgefundenen Büchern immer gespielt.
Als ich in den 1970er Jahren wiederholt nach Wuslack (Wozlawki) fuhr, wurde
mir immer wieder berichtet, dass Wuslacker Kirchenbücher gerettet worden
wären und der ehemalige, nach 1945 als zweiter poln. Pfarrer gewesener
Priester wüßte, wo diese geblieben wären. Ich habe daraufhin diesen in
Augustowo 1977 aufgesucht und um Klärung gebeten. Er bestätigte, dass man
in der Sakristei, in einer hinter einem schweren Wandschrank befindlichen
Wandnische zwar Bücher gefunden, die er nach Allenstein gegeben hätte, es
wären aber keine Kirchenmatrikel gewesen, wie immer wieder behauptet würde.
Meines Erachtens müsste ein Besucher Allensteins versuchen aufzuklären, um
welche Bücher es sich handelt ? Würde mich freuen, wenn man mir dann
mitteilen würde, um was es sich bei diesen Büchern handelt
Bleiben Sie gesund und Grüße an Andreas Meininger,
Willy Rubach, Bad Bentheim