Lokal historie - Zwangsarbeit in Obertshausen

Geschichtspfad

  • Der Geschichtspfad Obertshausen wurde um Hinweistafeln zum Thema Zwangsarbeit während des Zweiten Weltkrieges erweitert
  • Umfasst nun insgesamt 33 Stationen im gesamten Stadtgebiet
  • Bietet durch QR-Codes zusätzliche lokalhistorische Informationen
  • Finanziell unterstützt durch die Stiftung „Flughafen Frankfurt/Main für die Region“

Standorte der Zwangsarbeit

In Hausen

  • Gedenktafel auf dem Vorplatz Kapellenhof an der Windthorststraße
  • Ehemaliges Zwangsarbeiterlager auf dem Firmengelände von Wolf & Becker entlang der Steinheimer Straße
  • Weiteres Lager auf dem Sportgelände des FC Teutonia Hausen

In Obertshausen

  • Gedenktafel an der Einmündung Waldstraße/Bahnhofstraße/Heusenstammer Straße
  • In der ehemaligen Gaststätte „Zum Gambrinus“ arbeiteten bis zu 39 Zwangsarbeiterinnen für die Frankfurter Firma Hartmann und Braun

Beteiligte Firmen und Zwangsarbeiter

  • Firma Wolf & Becker: ca. 500 Zwangsarbeiter bis Kriegsende
  • Hugo Vetter Dampfsägewerk und Holzhandlung: 9 Zwangsarbeiter
  • Baufirma Adam Vetter: 17 Zwangsarbeiter
  • Überwiegend russische, ukrainische und weißrussische Kriegsgefangene und Verschleppte
  • Die Zwangsarbeiterinnen in der Gaststätte „Zum Gambrinus“ produzierten kriegswichtige Güter

Sources:

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