Hallo Liste
In Kassel fand ich im GfF Archiv folgende Information:.
Liegnitz 14. Januar 1939 Dr. med. Arthur Goebel Bild DSC0891 --> Obergeneralarzt a.D. (mit dem Rang eines Generalleutnants) Dr. med. Arthur GOEBEL, von dessen goldener Hochzeit am 14. Januar 1939 wir berichteten, ist vor kurzem in Berlin Friedenau verstorben. Er wurde am 13. Oktober 1853 als Sohn eines Gymnasialoberlehrers in Liegnitz geboren, besuchte die Gymnasien in Liegnitz und Brieg, studierte an der Universität Berlin und wurde dann von 1871 - 1875 auf der Kaiser-Wilhelm-Akademie für den militärärztlichen Beruf ausgebildet. Ab 1. April 1873 diente er als Einjährig-Freiwilliger im 2. Garde-Regiment zu Fuß. 1876 wurde er als Assistenzarzt im 1. Pos. Inf.-Regt. Nr. 18 angestellt, 1884 als Bataillionsarzt zum Oberschl. Inf.-Regt. Nr. 22 und 1885 zur Kaiser-Wilhelm-Akademie versetzt. 1895 trat er als Regimentsarzt zum Oldenb. Inf.-Regt. Nr. 91 und 1896 in gleicher Eigenschaft zum Leib-Garde-Husaren-Regt. über. Von 1900 bis 1903 stand er als Divisionsarzt der 20. Division in Hannover und anschließend acht Jahre als Korpsarzt des IX. (Schleswig-Holsteinischen) Armeekorps in Altona. 1911 wurde er Obergeneralarzt und Inspekteur der I. Sanitäts-Inspektion in Posen (1., 5., 6., 17. Armeekorps). Nach einem Übertritt in den Ruhestand wirkte Dr. Goebel als ärztlicher Direktor des weitbekannten Charite-Krankenhauses in Berlin. Während des Weltkrieges war der verdienstvolle Sanitätsoffizier Chef des Deutschen Sanitäts-Transportwesens. Obergeneralarzt Dr. Goebel betätigte sich bis in sein hohes Alter hinein auch auf medizin-literarischem Gebiet, besonders auf dem Gebiet der Kriegschirurgie. Er war lange Jahre Assistent von Bergmann und Bardeleben. Sein Vater war Altphilologe am damaligen Kgl. Gymnasium und am Städt. Gymnasium. Der Verstorbene unterhielt auch zu seiner Vaterstadt Liegnitz noch längere Zeit nach seinem Weggang Beziehungen.
Hat jemand weitere Informationen zu den Goebel`s in Liegnitz?
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Hermann (G
www.goebelonline.de