Lesefrucht : Robert AVE-LALLEMENT (1812 - 1884) und einem Schlachter namens PRAHL, am 7.Juli 1813 in Lübeck erschossen

Kleine Lesefrucht aus: RANGE, Paul (Hrsg.): Jugenderinnerungen von Dr.Robert Avé-Lallement, Lübeck 1929, S.8:

"... Im Sommer des Jahres 1813 ritten französische Offiziere von Rang an unserem Markt vorüber, wo gerade die Schlachter Fleisch verkauften. Einer dieser Schlachter mit Namen PRAHL warf im Übermut ein rohes Stück Fleisch hinter den vornehmen Herren her und traf den unter ihnen reitenden General LALLEMAND, der trotz des gleichklingenden Namens mit den Lübecker LALLEMENTS nichts zu tun hatte. Man hielt an, es entstand ein Tumult, der Schlachter PRAHL wird ergriffen, standrechtlich zum Tode verurteilt und trotz unzähliger Interventionen von allen Seiten am folgenden Tage, dem 7.Juli 1813, auf der Bastion des Walles am Mühlentor erschossen. Sein Leichnam wurde an der selben Stelle eingescharrt, aber am folgenden Tage zu einem ehrlichen Begräbnis an die Familie ausgeliefert. Man setzte ihm nach sieben Jahren an der Exekutionsstelle unter ungeheurem Zulauf von Menschen, wie ich noch sehr genau weiß, ein Denkmal,... ... Hinter uns Lallemantschen Knaben schrien aber die Straßenjungens noch lange Zeit hinterher: "Lallement=Rotbüchs", denn jener Lallemnad trug als französischer Offizier rote Hosen..." Weitere Anmerkung im Text zu Lallemand:"Er war Kommandant von Lübeck und übergab die Stadt am 7.Dezember 1813 den Verbündeten."

So kanns gehen !!!

mit freundlichem Gruß

Hans Peter Albers, Bienenbüttel

Eine kleine Seitennotiz

Napoleon wurde gefragt warum die Soldaten rote Hosen tragen: Antwort: Damit man das Blut nicht so sieht wenn sie verwundet werden. .

Wie war es mit den Nazis und den braunen Hosen ?

Uwe

Uwe-Karsten Krickhahn
Medicine Hat, Alberta
Canada
www.kartenmeister.com

Hallo Uwe,

ich kann den humoristischen Anteil Deiner Aussage
nicht erkennen.
Das Leid der Verwundeten, Gefallenen und deren
hinterbliebener Familien d�rfte wohl identisch
gewesen sein, egal in welcher Uniform - die hat sich
auch nicht jeder aussuchen d�rfen.
Ich habe etliche gefallene Vorfahren w�hrend diverser
Kriege unter meinen Vorfahren, dieser Scherz ist f�r mich
deplatziert und hat zudem nichts mit Ahnenforschung
zu tun.

Gru�

Martina (Riesener)

Uwe Krickhahn schrieb:

Hmm..

Hallo Martina

Bei den Bombenangriffen auf Hamburg 27, 28 Juli 1943 kamen 13 von meinen Verwandten um. Vor Stalingrad blieben auch 10.

F�r Jahre sende ich Geld an den Volksbund Deutsche Kriegsgr�berf�rsorge. Ich wei� welches Leid hinter allem ist.

Die Erde dreht sich weiter und wir uns mit.

Wir sagen: Hang loose Es sind geschichtliche Vorg�nge die sich nicht �ndern lassen und leider lernen wir nicht davon. Dafur, Kongo, Iraq, Afghanistan.

Wir k�nnem nicht immer trauern.

Uwe

Uwe-Karsten Krickhahn
Medicine Hat, Alberta
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Hallo Hans Peter Albers,

bitte im Kundencenter von T-Online einen Alias eintragen.
320097756779-0001@t-online.de als Absender sieht nicht so gut aus.

Viele Gr��e

Thomas (van Geuns)