Latein, Polemik und Kommunikation

In einer eMail vom 05.09.03 17:30:25 (MEZ) - Mitteleurop. Sommerzeit schreibt
winfried.seelinger@nexgo.de:

Die Vermutung eines Listenteilnehmers, dass die Bücher nur deshalb in
Latein
geschrieben wurden, um etwas zu verheimlichen (z.B. Hinweis auf einige
herausgesuchte Aufzeichnungen des Alten Testaments), ist -einfach gesagt -
kindisch und weist den Verfasser nicht gerade als Fachmann der vergangenen
Kulturepoche aus.

Hallo, Herr Seelinger,

der Listenteilnehmer, den Sie da verurteilen, hat einen Namen: Roland Geiger.

Aber Sie haben mich da leider etwas falsch verstanden. Ich bezog mich auf die
Nichtübersetzung der Bibel bis 1963, nicht aber auf das Erstellen der
Kirchenunterlagen in Latein. Im Gegenteil: ich habe darauf hingewiesen, daß die
katholische Kirchensprache das Latein ist, wie die evangelische eben die jeweilige
Landessprache bzw. die Sprache der Gemeindemitglieder (wie in Amerika in den
ersten 100 Jahren, wenn sie deutschstämmig waren).

Also - ganz ruhig und jede Polemik zur Seite - Fachleute sind wir wohl fast
alle ganz gewiß nicht. Und auf dieser Seite geht es doch um Erfahrens- und
Wissensaustausch. Objektiv und subjektiv. Wenn Sie nicht meiner Meinung sind,
schreiben Sie das. Aber gradlinig und nicht hintenrum. Ich beiße nicht, und wenn
ich mich mal im Ton vergreife, so schreibt mir dies bitte.

Aber tadelt mich nicht, nur weil ich anderer Meinung bin oder unorthodoxe
Ansichten vertrete.

Tschüs

Roland Geiger, St. Wendel