KZ-Personensuche

Hallo Liste,
mein Onkel: Friedrich (Fritz) KNUST * Penkun 20.11.1907, † Osterwieck / Harz 17.6.1987, Landwirt, SPD-Mitglied, KZ-Insasse im 2. Weltkrieg.
Wie komme ich an Informationen in welchem KZ Fritz KNUST einsaß?
Viele Grüße aus Garbsen
Bolko KNUST

Kontakte:
Bolko KNUST
D-30823 Garbsen bei Hannover
Röddinger Straße 43
Fon 0172-8019116
bolko.knust@t-online.de
www.familienkun.de

Familienforschung: Ich sammle Zufallsfunde und genealogische Links. Gerne sende ich meine Liste zu.

Meine Empfehlung: http://www.abc-scan.de der Foto-Scan Service aus Hamburg zur Digitalisierung von Papierfotos und Dias! Versicherter Versand in ganz Deutschland.

Herr Knust !

Vielleicht hilft Ihnen das

Ich habe eine Jüdische Großtante sie war in Theresienstadt

Dort erfuhr ich auch wo sie war

Grüsse Stefan Pusinelli

Hallo Herr Knust,
bitte wenden Sie sich an den
IST Internationaler Suchdienst, Große Allee 5-9, 34454 Bad Arolsen, Tel.:
05691 6290, email@its-arolsen.org, Homepage www.its-arolsen.org. Fragen Sie
auch ausdrücklich nach individuellen Unterlagen und Auszügen aus dem
Listenmaterial über Ihren Onkel. Habe von dort ausführliche Unterlagen
meines Großvaters (KZ-Häftling als Kommunist) erhalten.
Sobald das Ihnen das KZ bekannt ist, wenden Sie sich an die entsprechende
Gedenkstätte, um evtl. weiterführende Unterlagen zu erhalten.
Viel Erfolg wünscht
Michael Daxer

Hallo,

erste Adresse bei der Recherche dürfte der IST Arolsen sein

ich dort schon mehrfach Unterlagen angefordert und gute Erfahrungen gemacht.
Die Auskünfte sind Gebührenpflichtig, was sich aber im rahmen hält 15- 25
Euro je nach menge der vorhandenen Unterlagen.
Wartezeit ist 6 - 8 Wochen!
Eventuell hat der Onkel einen Entschädigungsantrag gestellt, dieser dürfte
im zuständigen Landesarchiv vorhanden sein.

Gruß

Torsten Thomas

Hallo Herr Knust,

vermutlich war ihr Onkel "nur" ein politischer Gefangener, weil er nicht so spielte wie es erwartet wurde. Solche Menschen kamen h�ufig in sogenannte Arbeitserziehungslager, wie der Augustaschacht in Ohrbeck bei Osnabr�ck. Hier sollten sie in 6-8 Wochen Arbeitslager in die richtige Richtung gebracht werden. In dieses Lager kamen auch H�ftlinge, die gefl�chtet waren. Die sind �brigens am Telefon sehr hilsbereit, da sie an der Geschichte interessiert sind. Seit einigen Jahren ist das Lager als Gedenkst�tte eingerichtet. Solche Lager gab es sicherlich viele.
Des weiteren gab es Au�enstellen von Neuengamme, so zum Beispiel die Overbergschule in Osnabr�ck. Fritz Bringmann, ein �berlebender schrieb ein Buch in dem er auch �ber seine Erfahrungen im KZ/AZ berichtet. Er war auch ein politischer Gefangener. Das Buch befindet sich in meinem Besitz! Fritz Bringmann starb im letzten Fr�hjahr, nachdem er der Enth�llung des Denkmals im November 2010 an der Schule beigewohnt hatte.

Ich habe das Buch �ber F�nfeichen und die CD von Neuengamme, aber dort sind "nur" die Opfer genannt.

Die richtigen KZ - Vernichtungslager haben ja nur wenige �berlebt.

Gibt es keine Unterlagen bei der WAST? Er war im "kampff�higen" Alter, hat er vielleicht desertiert?

Ist der Zeitraum bekannt? Gibt es vielleicht Bemerkungen in der Personenkarte im Einwohnermeldeamt, manchmal gibt es dort "Randbemerkungen".

Arolsen w�rde ich auch versuchen.

Es gr��t aus der Tuchmacherstadt Bramsche

Sabine (Hackmann)