Kruse aus Rickling und Pieper aus Blankense

Moin nach Holstein,
am Ende meiner Ahnenreihe habe ich ein Heiratsdatum – 18.10.1695 – von Heinrich Kruse (☆ um 1675) und Elsabe Piper (aus der Schäferei) auf dem Gut Elfrade in Rickling bei Neumünster. Nun stoße ich zufällig auf den Namen Elsabe Piper aus Blankenese (☆ 20.2.1677), was ja zeitlich passen könnte.
Aber nun stellt sich mir die Frage: Handelt es sich um eine zufällige Namensgleichheit oder kann es tatsächlich in Holstein im späten 17. Jahrhundert so gewesen sein, dass ein junges Mädchen über 60 km vom Geburtshaus weg eine Stellung angenommen hat? Wenn man von den damaligen sicher nicht besonders guten Verkehrsbedingungen ausgeht, sie sich also zu Fuß auf den Weg machen musste, hatte sie einen Marsch von etwa 13 Stunden zu bewältigen. Oder deutet der Zusatz »von der Schäferei« vielleicht darauf hin, dass besondere Kenntnisse in der Schafzucht der Grund für den Umzug nach Rickling waren?
Die Familie war noch weitere vier Generationen lang auf Gut Elfrade; könnten sie noch Leibeigene gewesen sein?
Fragen über Fragen – aber vielleicht kann mir jemand aus der Forschergemeinschaft die eine oder andere beantworten.
Vielen Dank im Voraus
Horst (Kruse) – aus dem Bergischen Land

Hallo Horst

Gewisse Berufsgruppen sind in der Zeit schon weit gereist. Meine Vorfahren waren Glasmacher und haben ganz andere Entfernungen zurück gelegt. Die Entfernung ist kein Hinderungsgrund. Wie mobil waren damals die Schäfer?

VG
Hans-Hermann

Moin nach Holstein,
am Ende meiner Ahnenreihe habe ich ein Heiratsdatum – 18.10.1695 – von
Heinrich Kruse (☆ um 1675) und Elsabe Piper (aus der Schäferei) auf dem
Gut Elfrade in Rickling bei Neumünster. Nun stoße ich zufällig auf den
Namen Elsabe Piper aus Blankenese (☆ 20.2.1677), was ja zeitlich passen
könnte.
Aber nun stellt sich mir die Frage: Handelt es sich um eine zufällige
Namensgleichheit oder kann es tatsächlich in Holstein im späten 17.
Jahrhundert so gewesen sein, dass ein junges Mädchen über 60 km vom
Geburtshaus weg eine Stellung angenommen hat? Wenn man von den damaligen
sicher nicht besonders guten Verkehrsbedingungen ausgeht, sie sich also
zu Fuß auf den Weg machen musste, hatte sie einen Marsch von etwa 13
Stunden zu bewältigen. Oder deutet der Zusatz »von der Schäferei«
vielleicht darauf hin, dass besondere Kenntnisse in der Schafzucht der
Grund für den Umzug nach Rickling waren?
Die Familie war noch weitere vier Generationen lang auf Gut Elfrade;
könnten sie noch Leibeigene gewesen sein?
Fragen über Fragen – aber vielleicht kann mir jemand aus der
Forschergemeinschaft die eine oder andere beantworten.
Vielen Dank im Voraus
Horst (Kruse) – aus dem Bergischen Land

MAN SOLLTE VERWANDTE NICHT AUSSER ACHT LASSEN,
Klaus

Aber oft darf man das Wort FAMILIENBANDE auch wörtlich nehmen.
Klaus