Moin,
Unentgeltlich gesammelte, weitergegebene und ver�ffentlichte Daten, die in
Bezahldiensten wie MyHeritage, Geni, Ongen o.�. auftauchen, sind �rgerlich.
Aber dazu geh�ren immer zwei: Angebot und Nachfrage.
Man sollte sich nicht davon abhalten lassen, Daten unentgeltlich zu
ver�ffentlichen, dadurch unterst�tzt man diese Banditen doch erst!
Stattdessen sollte man solche Dienste boykottieren, �berall darauf hinweisen,
da� es Abzocker sind, und m�glichst viel unentgeltlich ins Netz stellen, um
klar zu machen, da� das der Standard sein sollte. Gleichzeitig k�nnte man ja
auch ein wenig Werbung daf�r machen, da� bitte Quellenangaben gemacht werden,
da� hilt auch ungemein, die Qualit�t der Daten einzusch�tzen 
Viele Gr��e,
Malte
(unter www.woydt.be/genealogie/genstart.htm viele abgeschriebene Daten mit
Quellenangabe
)
Hallo Malte,
Deinen Satz verstehe ich nicht ganz
" Man sollte sich nicht davon abhalten lassen, Daten unentgeltlich zu
veröffentlichen, dadurch unterstützt man diese Banditen doch erst!"
Ganz allgemein möchte ich zu diesem Thema folgendes sagen:
Umsonst ist nur der Tod, der kostet nur das Leben.
Was will ich allgemein damit sagen:
Die Zusammenarbeit der Familienforscher sollte im Vordergrund stehen,
darunter verstehe ich "geben und nehmen" und
nicht nur "schnorren". Wenn jemand z.B. ein Ortsfamilienbuch schreibt, dann
steckt da viel Arbeit drin. Derjenige macht
das zwar zu seinem Vergnügen, da es eines seiner Hobbies ist. Wenn dann
jemand an diesem Buch interessiert ist, sollte er es kaufen
und nicht ständig um Informationen bitten die dort veröffentlicht sind. Das
Gleiche gilt für die ständigen Anfragen "wer hat einen Account
bei ancestry und kann für mich mal etwas heraussuchen". Wer einen Account
hat muß dafür bezahlen. Warum soll also alles umsonst sein,
besonders dann wenn es immer die gleichen Personen sind die solche Bitten
haben.
Ich habe ca 100 CD's/DVD's von Kirchenbüchern gekauft und gebe gerne
Auskunft, da man sich nicht alles kaufen kann,
besonders dann wenn man noch am Anfang seiner Forschung ist. Man muß aber
auch verstehen, dass es etwas kosten darf, dass man Informationen
aus Urkunden zur Verfügung stellt, es sollte nur im Rahmen bleiben und nicht
in ein "Geschäft" ausarten.
LG
Hans