Hallo Fred,
da Du mich hier namentlich erw�hnst, will ich Dir auch antworten.
Auf die Frage von Thomas die ja immer wieder aber nur aus Deutschland
erscheint.
Haben Deutsche etwa ein h�heres Sicherheitsbed�rfnis? Da gibt es doch bestimmt schon eine
wissenschaftliche Untersuchung.
Die Genealogie oder besser Familienforschung hat weltweiten Zusammenhang.
Menschen sind �berall zerstreut.
Sie wohnen nicht nur in Deutschland.
?. Hat das irgendjemand noch nicht gewu�t? Ich habe z.B. auch Verwandte in den USA.
Allerdings sind das alles Ostpreu�en. Meine Westpreu�en sind alle hier geblieben. Waren
die vielleicht bodenst�ndiger? ![]()
In dieser Liste gibt es "NUR" 1482
Leser aus den Millionen die jemals in Ost und West Preussen wohnten. Das ist
ein jammerlicher kleiner Klacks der Menschheit. Ich glaube es ist fast
kriminell die Fragen und Antworten nur in heimlicher Weise in dieser Liste
zu verstecken.
So schnell wird man also (fast) kriminell. Interessant.
. Aber von Verstecken und
irgendwelchen Heimlichkeiten war eigentlich nicht die Rede.
Warum auch? Ist nicht der Zweck der Sache so viele Menschen
wie m�glich zu erreichen? Warum nur in einem Zimmer herrumfragen? Warum
nicht im ganzen Dorf oder besser, der ganzen Welt?
Richtig. Das ist ja die Idee des Internets.
Die Fragen und Antworten die wir alle durch google finden sind doch der
Grund das die Firma heute von nichts auf 150 Milliarden Dollar in Wert
gestiegen ist. Die Welt benutzt google um Fragen beantwortet zu haben. Die
Welt wei� nichts von den paar M�nnikens die hinter genealogy.net mit ihren
j�mmerlichen computer Ergebnissen stehen.
Interessante Ansicht. Aber die OWP-Liste l��t Du trotzdem �ber den Server dieser "paar
M�nnikens" mit Ihren "j�mmerlichen computer Ergebnissen" laufen.
Du schreibst hier ganz sch�n pauschal. Wenn Du gleich �ber die ganze Welt sprichst und das
die Welt Google benutzt, um Fragen zu beantworten, dann solltest Du aber daran denken, das
nicht die ganze Welt Ahnenforschung betreibt. Es gibt genug Menschen, die auch noch andere
Interessen haben. Da gibt es z.B. Leute, die haben den ganzen Tag nichts anderes zu tun,
als bei Google nach den Mail-Adressen von irgendwelchen Leuten zu suchen, um ihnen dann
Spam-Mails zu schicken (bei mir kommen interessanterweise in letzter Zeit immer
englischsprachige Spam-Mails zu meistens zwei Themen). Oder freundliche Herren aus Afrika,
die mir im Namen des Herrn Jesus Christus in gebrochenem Deutsch ein millionenschweres
Angebot machen. ![]()
Im Vergleich ist doch alles was
wir machen nur Spielerei - ein paar Leute die in ihrer Freizeit etwas zu
programmieren versuchen. Ich sage nichts gegen diese Arbeit aber es gibt
doch nichts zu vergleichen.Hier sollte es keine Staatsgeheimnisse geben die geheim gehalten werden
m�ssen. Hier geht es um reine Information �ber unsere Vorfahren, egal wo
ihre Nachkommen heute wohnen. Es ist nicht nur rein deutsche Sache.
Hat das irgendjemand behauptet?
Genau
wie jeder das Recht haben will in alten Kirchenb�chern zu suchen (egal wo
sie heute wohnen) sollte auch jeder die Fragen und Antworten in einer
�ffentliche Liste durchsuchen k�nnen.
Ganz meine Meinung. Aber was hindert ihn daran, dort Mitglied zu werden, bevor er suchen
kann?
Jedem dem das nicht pa�t steht immer eine Vereinsliste zur verf�gung.
Nat�rlich muss man dort auch etwas bezahlen aber Geheimnisse nur in einem
kleinen Kreis zu behalten kostet eben was.
Ah, jetzt verstehe ich. Du hast meine Mail garnicht gelesen, sondern nur meinen Namen
gesehen und eingangs erw�hnt. ![]()
In meiner Mail sagte ich ja nur, da� ich den offenen Zugang zum Listenarchiv nicht gut
finde, da man dort die Mail-Adressen findet. Das sagt ja nichts �ber offene Mailing-Listen
aus, oder? Im Gegensatz zu geschlossenen Vereinslisten kann sich ja in einer offenen Liste
wie der unsrigen jeder anmelden. Ich meine, das beide Listenformen ihre Berechtigung
haben. Ich bin ja selbst Mitglied in diversen Listen beider Formen (Das kommt davon, wenn
die Vorfahren in allen m�glichen Ecken deutscher Siedlungsgebiete gelebt haben).
Aber ich will mich jetzt hier nicht �ber das F�r und Wider der Listenformen auslassen.
Mir ging es einfach darum, da� die Mail-Adressen bestm�glich gesch�tzt werden. Wenn zu
meiner Bundeswehrzeit (ist nun auch schon l�nger her) beim Stubendurchgang das Wertfach im
Spind unverschlossen vorgefunden wurde, dann gab es zur Belohnung einen der allseits
begehrten Dienste am Wochenende. Da konnte man dann in aller Ruhe �ber das Thema
"Verleitung zum Kameradendiebstahl" nachdenken. So sehe ich das hier auch: Warum m�ssen
die Mailadressen unbedingt �ber Google zu finden sein (egal ob das normale Google oder
mailarchive.com). Eine Mail-Adresse mu�te ich schon aufgeben, weil die nur noch zugem�llt
wurde. Google ist schon eine tolle Sache. Man kann dort wirklich viel finden. Aber ich mu�
ja nicht auf Teufel komm raus alle Spammer zu mir einladen. Wenn ich wirklich
Ahnenforschung betreibe (Forschung kommt von forschen, nicht von serviert bekommen. Viele
Leute haben ja leider eine "Einknopfmentalit�t": Ich gehe mal eben schnell an den
Computer, dr�cke einen Knopf und stelle mir (vielleicht �ber Google) meine komplette
Genealogie zusammen. Name stimmt, Gegend stimmt ungef�hr, also ist das meine Familie. Kein
Wunder, da� so viele Leute adlige oder sonstige ber�hmte Pers�nlichkeiten in ihrem
Stammbaum haben), dann finde ich auch �ber Google was ich suche. Z.B. eine Mailing-Liste
zum Thema Genealogie in Ost- und Westpreussen. In dieser Liste kann ich dann Mitglied
werden und schon kann ich mich mit Gleichgesinnten nach Herzenslust austoben. Und wenn es
zu meinem Forschungsgebiet noch keine offene Mailingliste gibt, dann kann ich ja eine
gr�nden. Die "paar M�nnikens" von genealogy.net machen es ja m�glich. Das kostet mich
nichts und macht Spa�, oder? Aber irgendwelche Suchroboter kommen an die Mail-Adressen
(hoffentlich) nicht heran.
Also: Das war es, um was es mir ging und nicht um irgendeine Geheimniskr�merei hinter
verschlossenen (Listen-) T�ren.
K�nnen wir jetzt trotzdem noch Freunde bleiben? ![]()
Mit freundlichen Gr��en
Thomas (Drews)