Guten Tag,
nachdem auf meine Anfrage k�rzlich wegen Hollstein bereits eine erfreuliche
Resonanz folgte, m�chte ich jetzt gern fragen, ob vielleicht jemand etwas
�ber den Verbleib der Kirchenb�cher der Evangelischen Kirchengemeinde
Widminnen (Kreis L�tzen, Ostpreu�en) wei�. Im Evangelischen Zentralarchiv
Berlin sind sie nicht. Die Zentralstelle f�r Genealogie in Leipzig erkl�rt,
sie habe weder die B�cher noch eine Verfilmung derselben, da die
Verfilmungen durch das Reichssippenamt nicht fl�chendeckend erfolgt sei.
Im Staatsarchiv Allenstein sollen sich nur die Kirchenakten einschlie�lich
der Konfirmandenlisten befinden.
Kann jemand weiterhelfen ?
Vielen Dank und freundliche Gr��e
Horst (Rauschenberg)
Hallo Horst Rauschenberg!
Aufgrund langj�hriger Studien zur Dorfgeschichte Ostmasurens kann ich Dir
best�tigen, da� sich im Allensteiner Staatsarchiv Kirchenakten, darunter
auch etliche Konfirmandenlisten aus dem KS Widminnen, befinden. Ich habe sie
mit gutem Erfolg durchgesehen; es lohnt sich. Kirchenb�cher - auch von
benachbarten KS - sollen noch vereinzelt in den heutigen kath. Kirchen zu
finden sein. Standesamts-Register aus ostmas. Amtsbezirken liegen wohl, wenn
die 100j�hrige Beh�rdenlagerung bereits abgelaufen ist, im Staatsarchiv
Suwalki, Nebenstelle Elk(vormals Lyck). Aber auch beim Woyt(svw.
Amtsvorsteher) der zust�ndigen Gmina(svw. Amtsbezirk) h�flich-freundlich
nachfragen, wenn es geht auch im alten Masurisch oder gebrochenen Polnisch,
das �ffnet schneller den Zugang zu den polnischen Angestellten.
W�rde mich freuen, wenn Dir diese Hinweise n�tzen k�nnten. Freundlichst
Helmut Blaseio
Moin,
Wer kann mir helfen mit einer Auskunft �ber die Organisation Ostpreussens zur Zeit des Retablissments. Soweit ich verstanden habe, gab es damals (mindestens) das K�nigsberger und das Gumbinner Departement (wo war dessen s�dlliche Grenze?). Diese Departements waren nun wohl wieder in Haupt�mter unterteilt. Diese Haupt�mter k�nnten den sp�teren Kreisen entsprechen. Allerdings waren dann Haupt�mter wie Oletzko und Lyck dem Departement K�nigsberg zugeordnet, w�hrend Oletzko nach einer sp�teren Verwaltungsreform dem Regierungsbezirk Gumbinnen unterstellt wurde. Neben dem Hauptamt Oletzko finde ich nun aber auch noch ein Amt Oletzko. War das Amt dem Hauptamt unterstellt? Oder hat man sprachlich nicht immer genau unterschieden und beide Begriffe gleichberechtigt benutzt?
Gruss
Raymont
betr.
gab es damals (mindestens) das Kvnigsberger und das Gumbinner
Departement (wo war dessen s|dlliche Grenze?). Diese Departements waren
Adalbert Goertz responds >>>>>>>>>>>>
Das Deutsche und das Litauische Kammer-Departement.
Die Grenzen waren bis 1905 unvera:ndert (bis zur Gru:ndung
des Reg.Bez.Allenstein). Die alten Kreisgrenzen waren nicht
identisch mit den Kreisgrenzen ab 1815.
Die besten Landkarten sind die Karten von Erich Keyser.