Der Spiegel - Panorama - 45/2010 vom 08.11.2010
Was hat Tagespolitik mit Familienforscgung zu tun ?
-------- Original-Nachricht --------
Hallo hwo-sasel@gmx.de,
was hat das Schicksal einer Kirche, in der Hunderte oder Tausende unserer Vorfahren getauft und / oder konfirmiert und / oder getraut wurden, mit Tagespolitik zu tun?
Freundliche Grüße
Joachim (Rebuschat)
Lieber Joachim,
Hallo hwo-sasel@gmx.de,
was hat das Schicksal einer Kirche, in der Hunderte oder Tausende unserer Vorfahren getauft und / oder konfirmiert und / oder getraut wurden, mit Tagespolitik zu tun?
Freundliche Grüße
Joachim (Rebuschat)
Lass' die jungen Hähnchen doch mal krähen. In ca. 15 - 20 Jahren kapieren sie es.
Und die Hühnchen, die gackern - ihnen sei es auch erlaubt. ![]()
Nicht aufregen - alles locker und geschmeidig sehen !
Liebe Grüße --- Gisela
Eine Kirche wird ihrer urspr�nglichen Verwendung zugef�hrt.
Was ist dagegen einzuwenden ?
J�rgen
Hallo Jürgen,
Was ist dagegen einzuwenden ? <<
Lesen Sie doch mal aufmerksam die Artikel auf der Seite
http://www.kuratorium-arnau.net/aktuelles/
Es sollte dann wohl - sofern Sie einem christlichen Glauben angehören -
keiner weiteren Erläuterung mehr bedürfen.
Mit freundlichen Grüßen
Werner Schuka
Liebe Forschergemeinde,
habe heute Unterlagen �ber die VON REXIN aus dem Geheimen Staatsarchiv
bekommen - alles handschriftliche Texte und nur in Stichworten. Darin
steht, dass die VON REXIN Besitze zwischen 1500-1615 in Ostpreu�en
hatten und zwar (wenn ich das richtig lese im Amt Wehlau in den Orten
Behlaken, Podollen, Perband und Kremitten.
Wer kann mir Tipps geben, wo ich das nachlesen k�nnte (Literatur?)?
�ber jeden kleinsten Hinweis bedanke ich mich schon mal vorab.
Sch�ne Gr��e aus Pforzheim
Fritz (Schulz)
Hallo Fritz,
kannst du mir sagen wie lange du auf die Unterlagen gewartet hast und ob
problemlos dort recherchiert wurde.
Gruß
Thomas
Hallo Thomas,
das ging �berraschend schnell: 3 Wochen ! Bestellung der Urkunden machte
ich per Email.
Gru� Fritz
Hallo fritz.
Hat man nach der urkunde rechervhorrt oder wusstest du wo sie archiviert
war?
Und sind die kosten bezahlbar?
Gruss thomas
Hallo Thomas,
die Urkunden bestellte ich ganz genau nach Signatur, Titel des Buches
und Seitenangabe. Das waren die genauen Quellenhinweise vom Institut
Deutscher Adelsforschung, die ich von denen gegen cash (Kosten moderat
und �brigens eine sehr gute Sache !) erhalten habe.
Ich zahlte f�r das Geheime Staatsarchiv nur die Kopiekosten (A4 = 0.30
Euro, A3 = 0,50 Euro) und keine Suchgeb�hren.
Sch�nen Gru�
Fritz
Nichts, soweit die "Leute,Menschen es so wollen."
Bei der Ursprungsmeldung war für mich jedoch der
NS-Unterton nicht übersehbar.
Das reicht jetzt aber.
-------- Original-Nachricht --------
Ru�land: Was geschieht in Ostpreu�en und K�nigsberg?
Russland gibt nach 1917 enteignetes Kirchengut zur�ck, allerdings nur den Orthodoxen
(Moskau) Die R�ckgabe geraubten Kirchengutes durch das
kommunistische Regime zwischen 1917 und 1991 ist in Ru�land nach wie
vor ein hei�es Eisen. Ein entsprechender Gesetzentwurf ist hart
umk�mpft.
Vertreter der katholischen Kirche, Vertreter der Kultur und f�hrende
russische und internationale Medien kritisieren das Moskauer
Patriarchat, wobei die Kritik aus unterschiedlichen Gesichtspunkten
vorgebracht wird. Kulturschaffende und Medien werfen dem Patriarchat
vor, gemeinsam mit dem Kreml eine "Klerikalisierung" der
Gesellschaft voranzutreiben. Die katholische Kirche kritisiert
hingegen Versuche des Patriarchats, sich mit der beabsichtigten
R�ckgabe geraubten Kirchengutes auch den Besitz der nicht-orthodoxen
Christen aneignen zu wollen.
Bereits seit 2007 wird an der Ausarbeitung eines R�ckgabe-Gesetzes
gearbeitet, zun�chst schleppend. Im Januar 2010 forderte Ru�lands
Ministerpr�sident Wladimir Putin eine "z�gige" Verabschiedung eines
Rahmengesetzes. Damit soll das nach der bolschewistischen
Oktoberrevolution 1917 durch die Sowjetregierung enteignete
Kirchengut zur�ckerstattet werden. Im Mai wurde die Vorlage von der
zust�ndigen Regierungskommission gutgehei�en. Im September wurde der
Gesetzentwurf in erster Lesung von der Duma, der ersten Kammer des
russischen Parlaments verabschiedet. Die zweite Lesung ist f�r
n�chste Woche und die dritte und letzte Lesung f�r den 19. November
im parlamentarischen Kalender verzeichnet.
Die russische Regierung spricht von einem Wunsch nach "historischer
Gerechtigkeit". Kulturschaffende bef�rchten, da� die orthodoxe
Kirche nicht imstande sei, die vielen kostbaren Kunstsch�tze zu
erhalten, die in ihren Besitz zur�ckkehren w�rden.
Laut Angaben der Tageszeitung Kommersant seien von der R�ckgabe 6584
Objekte auf F�derationsebene betroffen. Von denen 6402 vor der
Revolution der russisch-orthodoxen Kirche geh�rten. Hinzu k�men
weitere 4417 Objekte im Besitz von Teilrepubliken oder anderen
untergeordneten Verwaltungseinheiten.
Im ehemaligen n�rdlichen Ostpreu�en um K�nigsberg, dem heute
russischen Gebiet von Kaliningrad, versuche sich die
russisch-orthodoxe Kirche in den Besitz protestantischer und
katholischer Kirchengeb�ude und Grundst�cke zu bringen. Diese
geh�rten bis 1945 der dort lebenden deutschen Bev�lkerung, bevor sie
durch die Sowjetunion vertrieben wurde.
Moskaus katholischer Bischofs, Msgr. Paolo Pezzi erkl�rte zum
Entwurf: "Das Gesetz ist im Geheimen vorbereitet und beschlossen
worden, ohne �ffentliche Diskussion und ohne die verschiedenen
betroffenen Seiten anzuh�ren, die nicht der orthodoxen Kirche
angeh�ren."
Der Bischof wies darauf hin, da� das Gebiet Ostpreu�ens erst nach
dem Zweiten Weltkrieg Teil der Sowjetunion wurde und sich daher vor
1945 dort kaum orthodoxe Kirchen oder Besitz finden werde. Die
katholische Gemeinde in K�nigsberg bitte die russische Regierung
seit 20 Jahren, ihr enteignetes Eigentum zur�ckzugeben. "Von einer
R�ckgabe an die katholische Kirche oder andere christliche
Gemeinschaften, wie die Lutheraner ist jedoch keine Rede", so Msgr.
Pezzi.
Asianews/Giuseppe Nardi, katholisches.info
Lieber Jürgen,
vielen Dank, dass Du nochmals den Artikel gepostet hast.
Ich kann beim besten Willen hierin keinen "NS-Unterton" entdecken,
es ist schlicht eine objektive Schilderung von Tatsachen.
Wenn hier dennoch ein besonders Eifriger etwas hineininterpretiert,
so ist dies völlig absurd.
Auf diesem Wege nochmals Dank für die interessanten und vielfach nützlichen
Infos rund um die Ahnenforschung.
Horst (Lindner)
-----Ursprüngliche Mitteilung-----
Verschickt: Mo., 15. Nov. 2010, 22:49
Thema: Re: [OWP] Kirche Arnau: Angriff aufs deutsche Erbe für hwo-sasel@gmx.de
Rußland: Was geschieht in Ostpreußen und Königsberg?
Russland gibt nach 1917 enteignetes Kirchengut zurück, allerdings nur den Orthodoxen
(Moskau) Die Rückgabe geraubten Kirchengutes durch das
kommunistische Regime zwischen 1917 und 1991 ist in Rußland nach wie
vor ein heißes Eisen. Ein entsprechender Gesetzentwurf ist hart
umkämpft.
Vertreter der katholischen Kirche, Vertreter der Kultur und führende
russische und internationale Medien kritisieren das Moskauer
Patriarchat, wobei die Kritik aus unterschiedlichen Gesichtspunkten
vorgebracht wird. Kulturschaffende und Medien werfen dem Patriarchat
vor, gemeinsam mit dem Kreml eine "Klerikalisierung" der
Gesellschaft voranzutreiben. Die katholische Kirche kritisiert
hingegen Versuche des Patriarchats, sich mit der beabsichtigten
Rückgabe geraubten Kirchengutes auch den Besitz der nicht-orthodoxen
Christen aneignen zu wollen.
Bereits seit 2007 wird an der Ausarbeitung eines Rückgabe-Gesetzes
gearbeitet, zunächst schleppend. Im Januar 2010 forderte Rußlands
Ministerpräsident Wladimir Putin eine "zügige" Verabschiedung eines
Rahmengesetzes. Damit soll das nach der bolschewistischen
Oktoberrevolution 1917 durch die Sowjetregierung enteignete
Kirchengut zurückerstattet werden. Im Mai wurde die Vorlage von der
zuständigen Regierungskommission gutgeheißen. Im September wurde der
Gesetzentwurf in erster Lesung von der Duma, der ersten Kammer des
russischen Parlaments verabschiedet. Die zweite Lesung ist für
nächste Woche und die dritte und letzte Lesung für den 19. November
im parlamentarischen Kalender verzeichnet.
Die russische Regierung spricht von einem Wunsch nach "historischer
Gerechtigkeit". Kulturschaffende befürchten, daß die orthodoxe
Kirche nicht imstande sei, die vielen kostbaren Kunstschätze zu
erhalten, die in ihren Besitz zurückkehren würden.
Laut Angaben der Tageszeitung Kommersant seien von der Rückgabe 6584
Objekte auf Föderationsebene betroffen. Von denen 6402 vor der
Revolution der russisch-orthodoxen Kirche gehörten. Hinzu kämen
weitere 4417 Objekte im Besitz von Teilrepubliken oder anderen
untergeordneten Verwaltungseinheiten.
Im ehemaligen nördlichen Ostpreußen um Königsberg, dem heute
russischen Gebiet von Kaliningrad, versuche sich die
russisch-orthodoxe Kirche in den Besitz protestantischer und
katholischer Kirchengebäude und Grundstücke zu bringen. Diese
gehörten bis 1945 der dort lebenden deutschen Bevölkerung, bevor sie
durch die Sowjetunion vertrieben wurde.
Moskaus katholischer Bischofs, Msgr. Paolo Pezzi erklärte zum
Entwurf: "Das Gesetz ist im Geheimen vorbereitet und beschlossen
worden, ohne öffentliche Diskussion und ohne die verschiedenen
betroffenen Seiten anzuhören, die nicht der orthodoxen Kirche
angehören."
Der Bischof wies darauf hin, daß das Gebiet Ostpreußens erst nach
dem Zweiten Weltkrieg Teil der Sowjetunion wurde und sich daher vor
1945 dort kaum orthodoxe Kirchen oder Besitz finden werde. Die
katholische Gemeinde in Königsberg bitte die russische Regierung
seit 20 Jahren, ihr enteignetes Eigentum zurückzugeben. "Von einer
Rückgabe an die katholische Kirche oder andere christliche
Gemeinschaften, wie die Lutheraner ist jedoch keine Rede", so Msgr.
Pezzi.
Asianews/Giuseppe Nardi, katholisches.info
Nichts, soweit die "Leute,Menschen es so wollen."
Bei der Ursprungsmeldung war für mich jedoch der NS-Unterton nicht >
übersehbar.
Das reicht jetzt aber.
-------- Original-Nachricht --------
Datum: 10 Nov 2010 18:21 GMT
Von: "Peters Schlebusch" <Peters-Schlebusch@t-online.de>
An: "OW-Preussen-L" <ow-preussen-l@genealogy.net>
Betreff: Re: [OWP] Kirche Arnau: Angriff aufs deutsche Erbe für >>
hwo-sasel@gmx.de