Liebe Mitforscher, auf welche Ideen man kommt,wenn man nicht mehr so
kann,wenn man nachsieht was man soAlles hat, wenn man vergleicht und
merkt da hätte doch was und das hätte doch auch in der Abhandlung
auftauchen müssen zumal man ja auch mal man vorbeikommen wollte. Die
Geschichte von Flammersbach,ja diehabe ich noch fertigstellen
unterZeitdruck aber es gelang und das hebe ich herraus "Gott sei
gedankt." Das ich aber in den Nachbarort.nein den beiden Orten noch mals
mich mit einer Mühle beschäftigen würde?Unter uns:Faßziniert das ich der
Ahnenreihe von dem Müller Müllerin Anhausen soweit verfolgen konnte.Ich
wünsche vielSpaß beim Lesen und genaus so Freude,denn das ist im Moment
meine Medizien liebe Mitforscher und Mitstreiter in der
Siegerländer-Familienkunde.
Mit einem herzlichen Glück Auf,aus dem Oranierdorf OberdielfenEckhardt
*Die Müller in Anzhausen, nicht nur eine Familiengeschichte*
Auch Heute gibt es Namensträger Müller in diesem Ort,der einst zum Amt
und Kirchspiel Netphen gehörte.1910 dann zur Kirchengemeinde Rödgen
gekommen ist Anzhausen seit 1967 ein Ortsteil von Wilnsdorf.
Schon um 13hundert eine Anzhäuser Mühle genannt Auch die Müller welche
an dortigen Mahlmühle ihrem Handwerk dort im oberen Weistal nachgingen
sind teilweise bekannt.Sie war eine Pacht und Zwangsmühle,zu der die
Bewohner des Ortes Anzhausen selbst und die dem Kirchspiel und später
auch im Amt Irmgarteichen gelegene Gemeinden Rudersdorf und Gernsdorf
angehörten.
Da man zur Familienzusammenstellung in den Kirchenbüchern nachsieht und
über die Gesuchten etwas findet, sei dieser Eintrag aus dem Netphener
Taufbuch,katholisch ab dem Jahre 1621geführt
angezeigt: Am 17.2.1622 ist getauft worden :Johann Kind des Johann
Müller und der Merg N.aus Anzhausen
Es ist bei weitem nicht die erste Quelle zu den Müller´s in Anzhausen,
nein aus der Zeit bevor in die Kirchenbücher Taufe,Ehe und Tod vermerkt
werdenf ließt etwas ein, was in der von den Forschern der Geschichte der
Anzhäuser Mahlmühle auch Rudersdorfer Bannmühle genannt , in der
Haus-und den beiden Ortskronik, nicht erscheint Es heißt ,das von der
Mitte des 15t en Jahrhundert bis Mitte des 18ten Jahrhundert keine
nennenswerte Angaben in der Anzhausener Chronik gemacht werden kann,
da.in den Archivalien nichts vorhanden ist.
In der Ausarbeitung von Protokollen von Karl E.Demandt,veröffentlicht
1986 ;erfährt man das
bei einem Gerichtstermin am Sonntag**den 23.März 1561der Landesherr
selber,Graf Johann der VI von Nassau anwesend .Er hört das Anliegen
von*1)* Johann Müller aus Anzhausen an, ihn von der Erhebung der Güter
und Renten für das Kloster Keppel zu entbinden 1560 schon hatte er schon
um seine Entlaßung gebeten
„Da Müller von den Frauen zu Keppel als Vormundschaft Verwalter ihrer
Güter zu Anzhausen angenommen worden ist,soll er es weiterhin bleiben
und die Rückstände von den Erben der Schuldner einbringen,es sei denn,
das er auch die ihm vom Kloster überlassenen Güter aufgeben will.In
diesem Fall wird die Vorsteherin wohl einen Anderen dazu geeigneten
finden“ so der Graf.
Die Annahme das der Verwalter seinen Nachnamen von seinem ausgeübten
ableitet,das bestätigt
ein weiterer Termin eines Mitgliedes dieser Familie vor Gericht mit Graf
VI von Nassau .
Am 6.Januar 1562 bittet Hans,Sohn des Müllers Johann zu Anzhausen den
Landesherren an dem nberaumten Gerichtstag ihm die Mahlmühle die auf
seiner Mutter Erbgut unterhalb Rudersdorf steht,die jetzt Kaspar
Bierbrauer innehat, gegen Erbzinsen**überlassen.
Ob Johann Müller weiter seinem erlenten Beruf nachgegangen ist? Aus
einer der veröffentlichen Keppelchen Chroniken, dies so bei Hartnack
nachgesehen,erfährt man um welchen Besitz es sich handelt welche
derMüller Johann Müller /in /Anzhausen als Verwalter bearbeitet welchen
die Nonnen aus dem Damenstift in Keppel bei Hilchenbach/,/in der
dortigen Dorf-Mark besitzen.
das (des)Heißert und seine Erben,(gehört) 1461Heiffert in der Schatzung
genannt
Der Flocker daselbsten, (sein Hof,Grund )
und
auß dem Guth daselbsten_,uffm Berg genannt,_gelegen,
So sind die Grundstücke beschrieben,die verpachtet werden und ein
Hof,der nicht im Tal liegt Im 18ten Jahrhundert noch zahlt die Gemeinde
die jährliche Erbrente von 3 Florin für Pacht des Gutes und Länderreien
in Nachfolge des „Keppelchen Hofmann“bis zur Säkularisierung des
Klosters 1815.
Es gibt auf der gegenüberliegenden Seite des Dorfes Anzhausen ein
Tal,was sich bis hoch hinauf zu den Oberdielfen Waldäcker erstreckt,die
in der dortigen Mark liegen .Heute gehören sie in die Waldgenossenschaft
,wo die Weiher angelegt wurden.Unterlagen aus dem Besitz sind noch (bei
Mir) im Hause „Hinkel´s“.Dort wurde auch erzählt die Geschichte „von der
Klabachs Frau“aber auch von der Angst unserer Urgroßmutter,dort ihren
ererbten ,weit abgelegene Acker mit Korn gesät zu bearbeiten., „ wo der
Wind so unheimlich wehen konnte.“ Fortsetzung