Vom Di�zesan-Archiv gibt es ein Bestandsverzeichnis. Ich habe es im Archiv
erworben.
Um welche KB handelt es sich bzw. welche sind im Staatsarchiv? Ich kann mir
eigentlich nur vorstellen, dass es die in den Amtsgerichten lagernden
Kirchenbuchduplikate sind, da diese vielleicht nicht aus dem Bestand
herausgel�st wurden. In seltenen F�llen sind diese �brigens nicht in den
betreffenden Verzeichnissen aus den letzten Jahren erfasst.
Weiterhin konnte ich in einem Fall feststellen, dass in den kath.
Kirchenb�chern zwischen 1729-1758 fast ausschlie�lich die evangelischen
Eintragungen enthalten sind. Die Gemeinde war jedoch fast ausschlie�lich
evangelisch.
Weiterhin konnte ich in einem Fall feststellen,
dass in den kath. Kirchenb�chern zwischen
1729-1758 fast ausschlie�lich die evangelischen
Eintragungen enthalten sind. Die Gemeinde war
jedoch fast ausschlie�lich evangelisch.
Warum jedoch? Es passt doch, rein geschichtlich.
Die Evangelischen mussten ihre Amtshandlungen, auch wenn sie an einer
der ev. Friedens-, Grenz- oder Zufluchtskirche durchgef�hrt wurden,
dem zust�ndigen kath. Pfarrer anzeigen und ihm die anfallenden
Stolgeb�hren bezahlen. Dieser hat dies dann, meist mit entsprechendem
Vermerk, in die kath. KB eingetragen. Diese Praxis wurde unter
Friedrich II. erst 1757 aufgehoben!
Vom Di�zesan-Archiv gibt es ein Bestandsverzeichnis. Ich habe es im Archiv
erworben.
Um welche KB handelt es sich bzw. welche sind im Staatsarchiv? I
Hallo Martin,
ich war auf der Suche nach den kath. KB von Wilkau, Kreis Neumarkt,
ab 1840, sowie Illnisch, Kreis Neumarkt, 1743-1771.
Diese B�cher sind nicht im Bestandsverzeichnis des Di�zesanarchivs
aufgef�hrt. Aber laut dem Verzeichnis "Ksiegi metrykalne" sollten sie
sich in Liegnitz befinden. In Liegnitz teilte man mir voriges Jahr
mit, da� diese B�cher inzwischen im Staatsarchiv Breslau sind.
In Breslau sagte man mir im April 2003, da� sich die kath. KB im
Di�zesanarchiv befinden. (Ich fa�te das so auf, als w�ren inzwischen
alle kath. KB an das Di�zesanarchiv abgegeben worden.)
Jedenfalls, im Di�zesanarchiv fand man meine B�cher nicht. Daraufhin
suchte man im Staatsarchiv wieder im Verzeichnis "Ksiegi metrykalne"
und stellte fest, da� sich diese B�cher doch eigentlich in Liegnitz
befinden m��ten, worauf ich erwiderte, da� das nicht stimmen kann.
Nach einiger Suche stellte sich dann heraus, da� sich die gesuchten
KB doch im Staatsarchiv befanden. Es handelte sich um einen
unscheinbaren Hefter, in dem diese KB verzeichnet waren.