Karte des Kreises Thorn nach der Friedericianischen Landesaufnahme von 1772

Danke Renate,
guter Tipp. Deine dir vorliegende Karte kann du mir wohl nicht zufällig
in Kopie oder gescannt schicken ? Hast du noch andere Karten ?
Weist du, wo der exakte "südliche" Grenzverlauf nach 1772/73 war ?
Ich las kürzlich, dass die Preußen erst mehr besetzten und sich dann
Im selben Jahr wieder zurückzogen. Aber welche Grenze bestand letztendlich
Von 1772 bis 1793 ??

Gruß
Michael
Tel.: 0173 - 66 29 189

PS: Vielleicht können mir Hans-Jürgen, Volker oder Dieter helfen ???

Auf einer Schwarz-Weiß-Karte sah ich / vermute ich, gesehen zu haben,
das die Grenze knapp südlich der Netze lag, von dort nach Osten bis zur Weichsel bei ??, weiter stromaufwärts (links/unten/südlich = Polen; rechtsseitig = Preußen), Thorn aber knapp außerhalb der alten Stadtmauer zu Polen gehörig, dann wieder entlang der Weichsel stromaufwärts bis ca. Schillno, dann aber etwa im 45-Grad-Winkel (also mehr als nach 1815) bis zu Drewenz. Nach meinen Informationen insb. inkl. die später russischen Dörfer Obory und Malzycze. In allen (Schul-) Büchern mit Karten verläuft die Grenze aber nördlich der Weichsel, so dass manche Dörfer im Kreis Thorn wie die Thorner Niederung mit Groß-Bösendorf, Gurske etc., dann Mocker sowie vermutlich Rogau, Gramtschen, Leibitsch etc. und sogar der gesamte Drewenzwinkel (mit Zlotterie, Grabowitz, Kompanie, Neudorf, Smollnik, Girfflowo, Groch und Schillno) nach 1772 noch polnisch geblieben wäre.

Wer weiß es besser? Antworten bitte (auch) direkt an mich. Danke.