Johannsen in Waren/Müritz

Guten Abend Miteinander

gesucht werden von Theodor Karl Max JOHANNSEN in Waren, Kreis
Waren/Müritz, Hinweise zu dessen Eltern und Geschwistern.
In der Heiratsurkunde steht -geboren den 07. 02. 1871 zu Waren-
Sohn des Müllermeisters Karl JOHANNSEN und dessen Ehefrau Albertine geb.
SIELOW -
Beide zu Waren verstorben. -
Trauzeuge war u.a. ein Heinrich JOHANNSEN, 1862 geboren.
Das Standesamt der Stadt Waren teilt mir aber mit, dass weder die
Sterbefälle noch die Eheschließung beider beurkundet sei.

Wie komme ich hier weiter?
Hat zufällig jemand diese beiden Personen schon in seinen Listen?

Schon mal ein herzliches Danke für alle Hinweise.
Mit freundlichen Grüßen!

Günter

Hallo G�nter,

setze Dich in Verbindung mit J�rgen Kniesz, Leiter des Stadtmuseums Waren.
Er forscht seit Jahrzehnten nach meckl. M�llern und hat dazu eine riesige
Namenskartei.

Peter

-----Urspr�ngliche Nachricht-----

Hallo Liste,

ich suche Nachkommen bzw. Hinweise zu Nachkommen des Pastors Friedrich
Gottlob Siegfried ZACHARIAE. Er heiratete am 9.11.1770 in Parchim Esther
Maria DARJES (DARIES) und war von 1770-1780 Pastor in Damm, 1780-1783 Pastor
an St. Marien in Parchim und 1783-1806 Pastor in B�tzow.

Soweit ich festgestellt habe, sind in Damm zwei S�hne geboren:
1. Carl Christian, * 22.4.1774
2. Johann Friedrich, * 17.1.1778

�ber Hinweise und weitere Daten w�rde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Gr��en,
Enrico (Darjes)

Hallo Günther,
hier einige Angaben zu Johannson aus dem Bürgerbuch von Waren:
S. 97 Nr. 14 v. 23.2.1819
JOHANN, Friedrich, Müller aus Groß Gievitz gebürtig, sein Vater Heinr.
JOHANN war dort Bauer
S. 101 Nr. 6 v. 19.2.1822
JOHANN, Johann Friedrich, Mühlengeselle, geb aus Thürkow, sein Vater Heinr.
JOHANNS ist jetzt hier Müller
S. 170 Nr. 26 v. 13.2.1866
JOHANNES, Johann Carl Friedrich , Arbeitsmann, Sohn des wail. Arbeitsmanns
JOHANNES zu Lansen
S. 77 Nr. 24 v. 2.3.1802
JOHANNS, Ludwig Christian , Bohr-und Zeugschmied aus Neubrandenburg, Vater
gleichen Namens war dort Arbeitsmann
S. 152 Nr. 14 v. 20.2.1855
JOHANNS, Joachim Heinrich, Arbeitsmann, Sohn des hiesigen Müllermeisters
Johann JOHANNS
S. 156 Nr. 9 v. 16.2.1858
JOHANNS, Chr. Carl Hellmuth, Müllermeister, Sohn des Mühlenmeisters Joh.
JOHANNS, hies.
S. 165 Nr. 9 v. 17.2.1863
JOHANNS, Christian Johann Carl, Arbeitsmann, Sohn des Müllermeisters Johann
JOHANNS
S. 175 Nr. 21 v. 25.2.1868
JOHANNS, Adolph Ludw. Th , Arbeitsmann

In einer Chronik von Jürgen Kniesz Schriftenreihe des Warener Museums- und
Geschichtsvereins Heft 8 über Mühlen und Müller in Waren
steht auf Seite 109/110 "Die große Unbekannte"
" Offen bleibt die Johannsche Mühle. Es kann nur diejenige sein, die der
Müllermeister JOHANN, er erscheint 1826 unter den Mühlenbesitzern, 1830
zusammen mit seinem Wohnhaus Nr. 325 in der Scharfrichterstraße an C.
Wöllert verkauft hat."
Versuchen Sie näheres bei Jürgen Kniesz zu erfahren
Eva

Günter Lein schrieb:

Hallo Liste,

ich suche im B�rgerbuch Waren einen Kaufmann Friedrich Georg Julius SCHMUHL
(* 1.4.1838 G�strow, + ?, oo 13.2.1863 Plau mit Louise Wilhelmine Johanna
DARIES). Auch �ber andere Hinweise (Sterbedatum, Nachkommen, Art des
Gesch�ftes o.�.) wurde ich mich freuen.

Mit freundlichen Gr��en,
Enrico (Darjes)

Hallo Enrico,
im B�rgerbuch Waren steht:
Fastnacht 1863, den 17. Februar.
SCHMUHL, Friedrich Georg Julius, Kaufmann, Sohn des wail. Gastwirts Joh. Fr.
Schmuhl zu G�strow.
Im B�rgerbuch f�r G�strow steht:
1826
S0417 SCHMUHL, Johann Ernst Friedrich, Gastwirt.
Das k�nnte wohl der Vater sein.
MfG
Robert Praefcke

Hallo Herr Darjes,
zu Schmuhl im Bürgerbuch Waren folgendes:

Seite 165:
Fastnacht 1863, den 17. Februar
Friedrich Georg Julius Schmuhl, Kaufmann, Sohn des weiland Gastwirts Joh. Fr. Schmuhl zu Güstrow.

Seite 35:
Anno 1754, 26. Februar
4) Gabriel Otto Schmuhl, Chirurgus, aus Rostock gebürtig, dessen Vater Pauel Schmuhl Herbergierer daselbst gewesen.

Diese beiden Namensvorkommen Schmuhl sind im BB Waren verzeichnet.

Ich hoffe, Ihnen geholfen zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Hohenfeld

Hallo,

ich m�chte mich bei Robert Praefcke und Wolfgang Hohenfeld f�r die Angaben
betreffend SCHMUHL aus den B�rgerb�chern bedanken.

Mit freundlichen Gr��en,
Enrico (Darjes)

Hallo miteinander,

in meckl. Kirchenb�chern finden sich mitunter parallele Traueintr�ge in der
Gemeinde von Braut oder Br�utigam mit dem Hinweis, da� die Trauung nicht in
dieser Gemeinde, sonderns ausw�rts erfolgt sei. Mitunter ist auch der Ort
angegeben.

Hat irgendwer Erfahrungen, welches Prozedere im Ergebnis zu solchen
Paralleleintr�gen f�hrte? Gab es dazu Schriftverkehr, der vielleicht
�berliefert sein k�nnte? War es Sache der Brautleute, entsprechendes zu
bewerkstelligen? Oder bestand eine quasi amtliche Informationspflicht der
Pastoren untereinander?

Peter

Hallo miteinander,

in meckl. Kirchenb�chern finden sich mitunter parallele Traueintr�ge in der
Gemeinde von Braut oder Br�utigam mit dem Hinweis, da� die Trauung nicht in
dieser Gemeinde, sonderns ausw�rts erfolgt sei. Mitunter ist auch der Ort
angegeben.

Hat irgendwer Erfahrungen, welches Prozedere im Ergebnis zu solchen
Paralleleintr�gen f�hrte? Gab es dazu Schriftverkehr, der vielleicht
�berliefert sein k�nnte? War es Sache der Brautleute, entsprechendes zu
bewerkstelligen? Oder bestand eine quasi amtliche Informationspflicht der
Pastoren untereinander?

Peter

Hallo zur�ck,

Hallo miteinander,
in meckl. Kirchenb�chern finden sich mitunter parallele Traueintr�ge in der
Gemeinde von Braut oder Br�utigam mit dem Hinweis, da� die Trauung nicht in
dieser Gemeinde, sondern ausw�rts erfolgt sei. Mitunter ist auch der Ort
angegeben.

Diese Eintragungen finden sich nicht nur in den mecklbg. Kirchenb�chern
sondern in allen heutigen Bundesl�ndern.

Hat irgendwer Erfahrungen, welches Prozedere im Ergebnis zu solchen
Paralleleintr�gen f�hrte? Gab es dazu Schriftverkehr, der vielleicht
�berliefert sein k�nnte? War es Sache der Brautleute, entsprechendes zu
bewerkstelligen? Oder bestand eine quasi amtliche Informationspflicht der
Pastoren untereinander?

Der Grund f�r die Eintragungen war die Notwendigkeit der Braut/des
Br�utigams einen Geburtsschein bei der anderen Gemeinde zur Hochzeit
vorlegen zu m�ssen. Da es ein gemeindliches System hinsichtlich
Personenstand nicht gab war es Aufgabe der Geistlichen diese
Geburtsscheine auszufertigen. Diese gebrutsscheine sind schon mitte des
16. jh. bei B�rgeraufnahmen bekannt.

Zur Info: zum 1.1.1876 wurde das heute nochh g�ltige Personenstandsrecht
eingef�hrt. Dabei wurde den Kirchgemeinden die Aufgabe genommen, diese
Scheine auszustellen. Au�erdem wurde auch die F�hrung der Register,
Geburt- nicht Taufe, Eheschlie�ung nicht Trauung, Sterbef�lle nicht
Beerdigung in die neuen Standes�mter �bertragen.
Die Register Taufe, Trauung und Beerdigung blieben bis heute bei den
Kirchgemeinden.
   
Es ist also zwischen Geburt und Taufe usw. zu unterscheiden. Auf die
fr�here Praktik der Geburtsscheine oder Heimatscheine geht die im
Personestandsgesetz von 1875 und bis heute beibehaltene Vorschrift
zur�ck, da� alle Personenstands�nderungen wie Eheschlie�ung, Sterbefall
immer an das Standesamt zu melden sind bei dem die Geburt der
betreffenden Person registriert ist.

Ich hoffe ich konnte helfen.
Helmut Wolter