In einer eMail vom 08.01.2003 18:17:47 Westeuropäische Normalzeit schreibt
k-d-wolf@t-online.de:
So kostet eine beglaubigte Urkunde aus den alten ehemaligen
deutschen Standesamtsunterlagen ca. 35 €, knapp 70 (ehemalige) DM und
obwohl ich alle Daten vorher angegeben hatte. Es gab also für die dortigen
Standesbeamten kein langes Suchen!
Die bestellten Urkunden werden als Nachnahme über die polnischen Konsulate
versandt.
Hallo Klaus Dieter,
da habe ich aber andere Erfahrungen gemacht. Vielleicht war es so teuer, weil
es übers Konsulat lief.
Ich kannte auch alle Daten und habe 2001 das Staatsarchiv in Bromberg
angeschrieben, weil ich die Geburtsurkunde meiner Großeltern (1887 und 1892)
wollte. Man schickte mir eine Rechnung von je 13,50 DM je Urkunde. Wegen der
Heiratsurkunde (von 1913), die ich auch angefordert hatteverwies man mich an
das StA in Kamin (für Plötzig).
Die Überweisung des Geldes wäre fast so teuer gewesen wie die Urkunden
selbst. Ich entschloß mich dann selbst nach Polen zu fahren, da ich mir
sowieso die Orte meiner Vorfahren anschauen wollte, und bei der Gelegenheit
die Urkunden dort selbst abzuholen.
In Bromberg konnte ich selbst in den Büchern die Eintragungen raussuchen
(kostenlos) und mußte für die beglaubigten Kopien lediglich umgerechnet je
Urkunde 6,50 DM zahlen.
In Kamin war es teuerer. Dort durfte ich nicht selbst nachschauen, bekam aber
nach einigen Hin- und Her eine Originalkopie beglaubigt und zahlte dann 15 DM
dafür.
Der direkte Weg ist also preiswerter.
Vielleicht versuchst Du es beim nächsten Mal auch besser direkt.
Gruß
Gisela
Kurzer Kommentar meinerseits:
Soweit mir bekannt ist, kosten Urkunden aus Polen, die weniger als 100 Jahre
alt sind und noch in den Standesämtern liegen - diese werden dann vom
Konsulat (in München?) verschickt - um die 75 DM (also wohl ca. 32,50 EUR)
per Nachnahme.
Ältere Urkunden kann man direkt beim zuständigen Staatsarchiv ordern (leider
noch nicht per eMail) und sind um etliches billiger - um die 25 DM (13 EUR)
für eine einzelne Urkunde inklusive Kurzrecherche des Beamten und
Versandkosten. Bei mehreren Urkunden wird es womöglich noch günstiger.
Ich habe bisher das Risiko auf mich genommen und das Geld bar geschickt
(natürlich gut sichtgeschützt), weil mir Überweisungen zu teuer waren. Das
ging zweimal gut. Man sollte vielleicht nur gerade in der Weihnachtszeit
vorsichtig sein.
Ich hoffe, es hilft irgendjemandem.
Gruß.
Thomas
In einer eMail vom 08.01.2003 18:17:47 Westeuropäische Normalzeit
schreibt k-d-wolf@t-online.de:
> So kostet eine beglaubigte Urkunde aus den alten ehemaligen
> deutschen Standesamtsunterlagen ca. 35 â¬, knapp 70 (ehemalige) DM
> und obwohl ich alle Daten vorher angegeben hatte. Es gab also für
> die dortigen Standesbeamten kein langes Suchen! Die bestellten
> Urkunden werden als Nachnahme über die polnischen Konsulate
> versandt.
>
Hallo Klaus Dieter,
da habe ich aber andere Erfahrungen gemacht. Vielleicht war es so
teuer, weil es übers Konsulat lief. Ich kannte auch alle Daten und
habe 2001 das Staatsarchiv in Bromberg angeschrieben, weil ich die
Geburtsurkunde meiner GroÃeltern (1887 und 1892) wollte. Man schickte
mir eine Rechnung von je 13,50 DM je Urkunde.
Die Sache mit den Preisen ist verschieden weil einmal der Staat
selber durch die Konsulate unsere Dokumente verkauft und anders geht
es durch die Archive welche die älteren Dokumente mehr zu Kosten
verteilt. Wenn also sogenannte standesamtliche Dokumente an ein
Konsulat oder an eine Botschaft geschickt werden muß man hoch
bezahlen. Wenn man mit den Archiven selbst verhandeln kann geht das
mehr zu Kostenpreisen. Es kommt eben darauf an wo die Papiere unserer
Vorfahren liegen. Mir kommt es so vor als ob der Staat noch nach
alten Regeln geht (die Deutschen sollen blechen) wärend die Archivare
nur ihre Kosten begleichen wollen.
Fred
4788 Corian Court
Naples, FL 34114
941-775-7838; 239-269-4781 (cell)
)
FredRump@earthlink.net
"A real friend is one who walks in when the rest of the
world walks out."
Hallo Fred!
Es mag sein, dass die Urkunden aus dem Archiv zum Selbstkostenpreis abgegeben
werden und dann ist das auch okay.
Meine angeforderten Urkunden lagen aber noch nicht im Archiv, weil nur das ins
Archiv wandert, was aelter als 100 Jahre ist.
Wie aus den Reaktionen anderer Vereinsmitglieder auf meine E-Mail hervor geht,
ist es manchen noch schlimmer gegangen. Sie mussten viel bezahlen, bekamen aber
nur eine Absage, dass man nichts gefunden haette. Das ist dann richtig
aergerlich
MfG
Klaus-Dieter Wolf, Barsinghausen am Deister in Niedersachsen