Jannowitz / Rohrlach - Arbeitsweise im Standesamt Jelina Gora

Guten Morgen miteinander,

nun komme ich von meiner Urlaubsreise durch Polen zurück, die ich auch zur Familienforschung genutzt habe. Ich war in den Staatsarchiven in Lauban, Hirschberg und Breslau, ferner habe ich bei den Standesämtern in Lauban und Hirschberg vorgesprochen. Nach meiner Erfahrung kommt es (wohl wie in Deutschland) darauf an, auf welche Personen man trifft. Im Standesamt Lauban hat man bereitwillig mehrere Jahre der Standesamtsregister durchgesehen und mir daraus Kopien angefertigt, während ich in Hirschberg auf Granit gebissen habe.

Daher hat jemand Erfahrungen mit dem Standesamt in Hirschberg, und dort einen Mitarbeiter angetroffen, der kooperativ war?

Ich suche die Bestattung meiner Ururgroßmutter in der Zeit zwischen 1900 und 1910 in Rohrlach bzw. Jannowitz. Die Sachbearbeiterin meinte, es müsse ein Dolmetscher mit der Suche beauftragt werden, der dann die Urkunde ins Deutsche übersetzt, da zum Schutze der Standesamtsunterlagen keine Kopien angefertigt werden können. (Die Standesamtsunterlagen vor 1900 von Rohrlach lagern im Staatsarchiv Hirschberg, aus denen werden ohne Nachfrage Kopien gefertigt).
Gibt es hier Richtlinien oder liegt es im Ermessensspielraum der Sachbearbeiter ob Kopien angefertigt werden können?
Mein persönlicher Eindruck war, dass die Sachbearbeiterin versucht hat, die Arbeit abzuwimmeln. Mein Ziel ist es natürlich, an diese sterbeurkunde heranzukommen.

Um es herauszustreichen, dies war der einzige Punkt auf der Forschungsreise, an dem es gehakt hat. Im den genannten Staatsarchiven und im Standesamt Lauban habe ich überaus hilfsbereite Menschen getroffen.

Viele Grüsse
Jürgen (Eichler)