Jakob Jung aus NIederalben 1842

Guten Abend,

im Wochenblatt der Kreise St. Wendel und Ottweiler von 1842 fand ich diesen Eintrag:

[16. März 1842] Der Zimmermann Jakob Jung von Niederalben beabsichtigt, nach Amerika auszuwandern.

Weiß jemand etwas über diesen Mann und seine Familie?

Mit freundlichem Gruß

Roland Geiger

Hallo Roland,
Anbei ein Foto einer Karteikarte von Ancestry, worauf Jakob Jung verzeichnet wird–1842 in Philadelphia angekommen, 1856 in Milwaukee wohnhaft. Ich suche weiter.

Herzliche Grüße
Gary (Myer)

Hallo Roland,
Laut Volkszählung von 1880 wohnte er mit Ehefrau Catharina in Greenfield, County Milwaukee, Wisconsin, anscheinend keine Kinder aus dieser Ehe. Er gibt aber an, er sei aus „Hesse-Darmstadt“ . . .
Mit freundlichen Grüßen
Gary (Myer)

Hallo Roland,
Da dieser Name nicht gerade selten vorkommt, finde ich jetzt, nach weiterem Suchen, mehrere Kandidaten. Es wäre gut, wenn wir mehr über sein Leben in Niederalben wüßten . . .

Mit freundlichen Grüßen
Gary (Myer)

Hallo, Gary,

danke für Deine Bemühungen. Das Problem ist, daß ich außer dem Namen und dem Ort, wo er herkommt, nichts über ihn weiß. Vor allem kein Geburtsdatum, natürlich auch keine Familie. Er wird schon ein gewisses Alter und Stand erreicht haben, um ggf. Schulden gemacht haben zu können, damit er in der Zeitung überhaupt vorkommt. Und er muß alt genug gewesen sein, um seiner Militärpflicht Genüge getan zu haben. Sonst hätten sie ihn nicht weggelassen. Also: offiziell.

Deshalb hoffte ich, jemand hätte Informationen über ihn aus der Zeit, bevor er auswanderte (sofern er wirklich auswanderte). Da war ein anderer Mann namens Nikolaus Lemenz aus Ruschberg, der wollte weg, ging aber nie, sondern blieb zeitlebens in seinem Heimatort.

Roland

Hallo Roland,

ich fand im fraglichen Zeitraum zwei mögliche Kandidaten:

-Johann Jacob JUNG, *19.11.1815 NA
S.v. Johann Jacob J. (Schreiner) und Anna Catharina NEU

-Jacob JUNG, *17.01.1823 NA
S.v. Abraham J. (Schneider) und Catharina Elisabeth HÜBNER

Von beiden fehlen weitere Angaben. Vielleicht hilft’s.

Gruß
Markus