ITS-Newsletter 28.11.2007: Internationaler Suchdienst öffnet seine Archive

Hallo liebe Mitforscher,

habe aus einer anderen Liste diese Mail erhalten. Vielleicht interessiert es auch den ein oder anderen!?

Viele Gr��e vom Niederrhein, und noch ein Tipp: StayFriends.de - Schulfreunde finden

Ciao Helmut
From: <communications@its-arolsen.org>
To: <ahnen24@arcor.de>
Sent: Wednesday, November 28, 2007 12:17 PM
Subject: ITS-Newsletter 28.11.2007: Internationaler Suchdienst �ffnet seine Archive

Pressemeldung
Internationaler Suchdienst
Bad Arolsen, 28. November 2007

Internationaler Suchdienst �ffnet seine Archive

Alle elf Staaten vom Internationalen Ausschuss des Internationalen Suchdienstes haben das �nderungsprotokoll der Bonner Vertr�ge
jetzt unterzeichnet.

Berlin. Nach �ber 60 Jahren sind die Archive des Internationalen Suchdienstes (ITS) jetzt f�r die �ffentlichkeit zug�nglich.
Historische Forscher und Interessierte k�nnen beim ITS in Bad Arolsen Unterlagen und Dokumente aus dem Zweiten Weltkrieg einsehen.
Das Archiv enth�lt �ber 50 Millionen Dokumente �ber Verfolgung, Ausbeutung und Vernichtung von Millionen von Zivilpersonen durch die
Nazis.

"Sowohl in ihrer Masse als auch in ihrer Einzigartigkeit verdeutlichen diese Dokumente die Gr�uel, die zwischen 1933 und 1945
systematisch vom nationalsozialistischen Regime in gro�em Ma�stab ver�bt wurden. So lassen sich beispielsweise die Transporte der
Gefangenen, die Demographie der Konzentrationslagerinsassen und Fragen zur gesundheitlichen Verfassung von Zwangsarbeitern k�nftig
intensiv erforschen", erkl�rt Reto Meister, Direktor vom ITS.

Der ITS untersteht den elf Staaten des Internationalen Ausschusses vom Internationalen Suchdienst. Grundlage sind die Bonner
Vertr�ge von 1955 und das �nderungsprotokoll von 2006, das jetzt endg�ltig ratifiziert wurde. Im Auftrag der Kommission wird der ITS
vom Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) geleitet und verwaltet.
"Es war ein langer und schwieriger Prozess, der nun abgeschlossen werden konnte. Jetzt sind die sensiblen Informationen, die beim
ITS lagern, auch Forschern und der �ffentlichkeit zug�nglich. Dieses dunkle Kapitel deutscher Geschichte darf niemals in
Vergessenheit geraten", erkl�rt Jakob Kellenberger, Pr�sident des IKRK.

Die Nazis haben ihre Verbrechen akribisch notiert. Nach Beendigung des Krieges wurden diese Dokumente aus den Konzentrationslagern
nach Bad Arolsen gebracht. Seit �ber sechs Jahrzehnten lagern in den Archiven Informationen �ber Einzelschicksale aber auch
Protokolle zum Beispiel �ber medizinische Versuchsreihen an Menschen, die in ihrer Grausamkeit schockierend sind. Jetzt k�nnen
historische Forscher erstmals diese Unterlagen einsehen. Sie hoffen, neue Erkenntnisse �ber die Schicksale der Naziopfer und den
Holocaust zu gewinnen.

Weitere Informationen zum Internationalen Suchdienst unter www.its-arolsen.org

Ansprechpartner f�r die Medien:
Florian Westphal, Pressesprecher IKRK: +4122 730 2282
Iris M�ker, ITS: +49 172 211 78 31