Hohenthore --> Hahnentor?

Hello Wilfried,

Thanks for your input. This is also what my Swiss friend told me. In the mean time I ran across this article about the fortifications of the city of Stade:

http://www.landschaftsverband-stade.de/faltblatt22.pdf

It seems that the Hohen tor was perhaps across the waterway from the "Grosse tor". At least on the south end of the city. So it seems that my ancestor probably lived outside that gate somewhere.

Do you think that a person living outside a walled city would be a member of church INSIDE the city walls or would they likely attend a church outside the walls, also?

Best Regards,

Brad Hernlem (closest ancestors from Hannover: Buck, Voth, Bremer, Luhmann, Stemmann, Tomhave, Prigge, Holst, Gerken, Meier, Korsten)

I had Jatho and Habicht ancestors in Dransfeld who owned and managed an inn just outside the original walls of the town, at the Münden Tor entrance; the inn was also their residence. Their offspring and descendants show up in church records for the town, both at St. Johanni and St. Martini parishes. So yes, I think it's safe to say a person living outside the city could very well be a member of the church within that city.

Regards,
Debra

Hallo Liste,

Kann jemand mir sagen was 'Rothg�rber' meinst? Am liebsten in Holl�ndisch sonst in English. Bitte. Ich weiss dass es ein Beruf ist.

Liebe Gr�ssen
Marian Uri

Hallo Marian,

Kann jemand mir sagen was 'Rothg�rber' meinst?

Lohgerberei (Rotgerberei)
Verarbeitung von H�uten mittels Gerbs�ure, die in der Rinde von Eichen (aber auch der von Tannen, Fichten, Buchen, Erlen, Pappeln, Ulmen, Kastanien u. Weiden), sowie in Knoppern etc. enthalten ist. Zerkleinerung der Rinde geschieht in Lohm�hlen. Der eigentl. Gerbeprozess kann in Logruben (8-10 Wochen) od. in Lohbr�he (Schnellgerbung, 2-7 Wochen) durchgef�hrt werden.
Quellennachweis:
Brockhaus Konvers.-Lexikon, Bd. 11, 14. Aufl. (1894), Ed. F. A. Brockhaus in Leipzig, Berlin u. Wien, Seite 13

Discriminates "red" tanning of leather (with tannic acid from the bark of trees => reddish tanning solution) from "white" tanning with alaun (alumina hydroxide).
Im my home region this was done by cutting the bark of a special area of the woods every 7 years (6 years of growing back... no rush in these days ...);

Sincerely
Hanno (V.J.Kolbe)

Hallo, Hanno,

Herzlichen Dank! Jetzt versteh ich es. Ich denke in Holl�ndichs sagt man 'Leerlooier'.

Gr�ssen von Marian.

Hallo Marian,

Kann jemand mir sagen was 'Rothg�rber' meinst?

Lohgerberei (Rotgerberei)
Verarbeitung von H�uten mittels Gerbs�ure, die in der Rinde von Eichen (aber auch der von
Tannen, Fichten, Buchen, Erlen, Pappeln, Ulmen, Kastanien u. Weiden), sowie in Knoppern
etc. enthalten ist. Zerkleinerung der Rinde geschieht in Lohm�hlen. Der eigentl.
Gerbeprozess kann in Logruben (8-10 Wochen) od. in Lohbr�he (Schnellgerbung, 2-7 Wochen)
durchgef�hrt werden.
Quellennachweis:
Brockhaus Konvers.-Lexikon, Bd. 11, 14. Aufl. (1894), Ed. F. A. Brockhaus in Leipzig,
Berlin u. Wien, Seite 13

Discriminates "red" tanning of leather (with tannic acid from the bark of trees => reddish
tanning solution) from "white" tanning with alaun (alumina hydroxide).
Im my home region this was done by cutting the bark of a special area of the woods every 7
years (6 years of growing back... no rush in these days ...);

Sincerely
Hanno (V.J.Kolbe)

Hallo Marian, hier eine Beschreibung des Berufes Rotgerber auch Lohgerber
genannt: Große und schwere Tierhäute wurden mit aus Eichen- und Fichtenrinde
gewonnener Lohe gegerbt. Dieses Leder fand in der Herstellung von Satteln
und Zaunzeug, Sohlen und Schuhen Verwendung.
Die rohen Häute wurden in fließendem Wasser gespült und auf dem Schabebaum
von Fleisch- und Fettresten befreit. Danach wurden die Haare gelöst und die
Häute 6 Monate bis 3 Jahre in mit Loh gefüllten Gerbgruben eingetaucht. Nach
dem Spülen mit Wasser und Trocknen wurde das Leder geglättet und die Ränder
beschnitten.
Weißgerber stellten im Gegensatz zu den Rotgerbern edles und dünnes Leder
aals Kalbs-, Schafs- und Ziegenhäuten her. Die Vorbehandlung der Häute lief
wie bei der Rotgerberei ab. Die Gerbung erfolgte durch Salz oder Alaun,
wobei die Häute etwa 3 Monate in Bottichen eingelegt und danach gewaschen,
getrocknet und zugerichtet wurden.
Ircher auch Sämischgerber stellten durch Walken mit Fett oder Tran
wasserdichte Leder aus Schaf- und Ziegenhäuten her. Der Gerbprozeß verlief
wie bei den Weißgerbern.
Ich hoffe, Deine Anfrage ausreichend beantwortet haben zu können.

MfG
Peter

Vielen Dank Peter!

G�ssen aus Niederland,

Marian Uri

Hallo, zum Weissgerber im Unterschied zum Rotgerber sei noch zu sagen,
   dieses helle Leder vom Weissgerber wurde seinerzeit zur Herstellung
   von modischen wei�en Lederhandschuhen verwendet.

   Nach Aussage meines Onkels, C. Odening, hat er damals aus China
   kommend eine Schiffsladung Hundekot in Hamburg gel�scht und das
   Weissgerberhandwerk damit begl�ckt . So konnte und kann man aus ....
   Geld machen.

   MfG

   KHB