Hilfe für Plattdeutsch

hallo Kenner des Plattdeutschen,
mir liegt hier der Text eines Testamentes f�r ein Familienstipendium des Ratsherren Henning Parcham in L�beck vom 16. Februar 1602 vor. Leider ist mir einiges daran unverst�ndlich. Wer kann mir helfen, den plattdeutschen Text in normalen Text umzusetzen ? Ich habe wortgetreu abgeschrieben.
Hier der Textlaut:
Min D�rp Paddel�che s�llen mine Testamentarien thome d�resten, al� se k�nnen, Vorh�eren, Und wadt Jareliks haven de Unkosten darvon Kamen werdt, solckes soll an Veer Studenten und an Veer arme Jungfruven J�hrlicks gewendet werden, Jedoch allein dendelven, so von mihner Fr�ndtschop, so von Sehligen Valtin Parcham und miener Moeder Annen Lebbins gebohren sin; Und s�llen ock des�lve, wen Ehre �ldern Versterven, sick negestt�egen tho laeten schuldid sin. Dar ock miner Fr�nden Kein Vorhanden, so studeren w�rden, so soll Datjenige bedt up de stiedt, dat etzliche Vorhanden, so studeren, Upgelegt, Und wenn See es n�dig, dartho angewendet werden.
Solde idt ock na Gades Willen thodragen, dat Keine Fr�nde von miner Linien als vorgemeldet gebohren, vorhanden syn w�rden, so soll solckes glickwol an andere Fr�mbde, na voriger Disposition, Studenten uns arme Jungfruwen, na rade miner Testamentarien, uthgedehlt werden.

Ich freun mich auf eure �bersetzung.
Freundliche Gr��e
Rainer [D�rry]