Liebe Listenmitglieder, Frau Aster,
ich habe zunächst alle an mich persönlich gerichteten Anfragen abgearbeitet ehe ich, um nicht den Überblick zu verlieren, die Fragen, die über die Niederschlesienliste gestellt wurden, in Angriff nehmen wollte. Und ich habe da ziemlich schnell gearbeitet! Die über die Liste gestellten Fragen zu beantworten, hat sich ja ja nun - wie es scheint - fast erledigt. Jeder von uns weiß, dass er sich mit Angeboten, die er macht, Arbeit an Land zieht, aber jeder macht das gerne, schon alleine deswegen, um allen Interessierten zugänglich zu machen, was nicht überall zu haben ist. Es ist traurig genug, dass so viele Personenstandsunterlagen durch den Krieg und auch die Sieger vernichtet wurden. Aber ein bisschen Geduld (und Vertrauen) muss man doch von den Auskunftsersuchenden erwarten können. Es kann niemand ernsthaft glauben, dass bei einer Flut von Anfragen jede umgehend beantwortet wird. Und ich finde es - gelinde gesagt - unverschämt, wenn von mir bereits Auskunft erteilt wurde, sich mit dem gleichen Anliegen (Jana Gottwald) noch einmal an Doris Aster zu wenden. Ich bin auch außerordentlich stinkig, wenn ich feststellen muss, dass die Anfragen bei nicht umgehender Beantwortung (Ina Streckmann) nochmals über die Liste laufen. Einige andere (Ulrich Fischer, Karl-Heinz Opper) haben über die Liste die Fragen erst an mich, später an Doris Aster gerichtet. Ich denke, wenn man bisher ohne das Wissen, ob einer der Vorfahren in den SPB verewigt ist, leben konnte, wäre es auf ein oder zwei Tage länger auch nicht angekommen.
Sie, Frau Aster, haben bereits vor Wochen schon viele Anfragen abgearbeitet. Ich habe nicht mitbekommen, dass Sie Ihre Hilfe angeboten haben. Es sieht fast so aus, als hätten Sie dieses Buch selbst. Dann teilen Sie es doch der Liste mit. So können Unstimmigkeiten gar nicht erst auftreten.
Ich hoffe, bei diesem Durcheinander hat auch jeder eine Antwort bekommen.
Das musste gesagt werden!
Mit freundlichen grüßen
Maria-Christine Meske