Hallo Margret,
die Antwort ist „Eisenbahn“. Die entsprechenden Strecken wurden zu den Zeitpunkten fertiggestellt (siehe unten verlinkte Wikipedia-Artikel) – und gleichzeitig gab es einen Anstieg an Heiraten in diesen Wallfahrtskirchen.
@Frank: Wobei ich noch nicht verstanden habe, wann die Zollernalbbahn von Aulendorf in Betrieb ging.
Die Heiraten sind jedoch hauptsächlich „ledig“ im Ehebuch.
Ich denke, es spiegelt auch das Aufkommen der Liebesheirat wieder.
Wie die Feierlichkeiten waren, kann ich nicht sagen.
Aber meine Urgroßeltern haben (beide ledig) oo 1894 im Ort geheiratet und gefeiert 
http://pics.cdn.librarything.com/picsizes/84/46/84469bf4bc8b52e636f416e6f41434b41716b42_v5.jpg
Guats Nächtle
Silvia
Hallo zusammen,
Ihr hab ja recht – an die Bahn habe ich nicht gedacht. Ich war jetzt aber neugierig und habe gegoogelt.
wenn ich an beliebte bayrische Heiratsorte denke, dann ist St. Ottilien gut mit der Bahn zu erreichen. Und Ettal ?
die Bahn ging wegen der Passionsspiele schon 1900 bis Oberammergau, ( von da sind es nur ein paar km), Altötting war seit 1906 mit der Bahn erreichbar. Und mit der Kutsche wäre es dorthin wohl schon etwas weit gewesen!
Trotzdem: mit einer großen Hochzeitsgesellschaft so weit zu fahren?
Ich bin trotzdem neugierig auf entsprechende Details.
Ich frage gleich mal morgen, ob sie weiß warum die Großeltern in St. Ottilien heirateten und wer alles dabei war bei der Heirat.
Herzl. Grüße von
Margret Ottner
Normannenstr. 1
86368 Gersthofen
Tel. 08230/891014
mobil: 0176/83776200
mail: margret.ottner@gmx.de
Hallo zusammen,
Ihr hab ja recht – an die Bahn habe ich nicht gedacht. Ich war jetzt aber neugierig und habe gegoogelt.
wenn ich an beliebte bayrische Heiratsorte denke, dann ist St. Ottilien gut mit der Bahn zu erreichen. Und Ettal ?
die Bahn ging wegen der Passionsspiele schon 1900 bis Oberammergau, ( von da sind es nur ein paar km), Altötting war seit 1906 mit der Bahn erreichbar. Und mit der Kutsche wäre es dorthin wohl schon etwas weit gewesen!
Trotzdem: mit einer großen Hochzeitsgesellschaft so weit zu fahren?
Ich bin trotzdem neugierig auf entsprechende Details.
Ich frage gleich mal morgen, ob sie weiß warum die Großeltern in St. Ottilien heirateten und wer alles dabei war bei der Heirat.
Herzl. Grüße von
Margret Ottner
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https://margrets-ahnen.jimdo.com
Hallo midnand,
denke mal, dass den auswärtigen, besonderen Hochzeiten folgende Merkmale gemeinsam waren:
a) Eher die zweite Hochzeit.
b) eine kleine, "stille" Hochzeit mit nur den Engsten.
Weiß noch, dass sich meine Mutter über diese Hochzeiten eher gewundert bis geärgert hat, weil man ja als Verwandte/r ein Fest verpasst hatte 
c) Vllt. war es auch Sparsamkeit, gerade nach dem 2. WK.
d) Vllt. gab es im Wohnort Hemmnisse und Hindernisse. Mochte man den Pfarrer nicht? Mochte man den Wirt nicht? War man neu und wollte mit den Aboriginals gar nicht so viel zu tun haben?
Viel Grüeß
Franz (Ruetz)
eher Am 30.05.2020 um 23:46 schrieb Margret Ottner:
Hallo Silvia,
der Bahnhof Aulendorf hatte vor ein, zwei Jahren Jubiläum mit Stadtfest.
Ich weiß aber nicht mehr wie hoch das war.
Mein Ausbilder hatte einen Artikel für das Oberland-Heft dazu
geschrieben. Online findete man den aber nicht.
Viele Grüße
Daniel
Hallo,
noch etwas Zahlen zu den Bahnen
- Südbahn Ulm-Friedrichshafen, 1850 eröffnet (auch nach Stuttgart,
Geislinger Steige)
- Aulendorf wurde zum Bahnknoten, 1869 --> deshalb war das Fest. Verbindet
die Südbahn mit der Donautalbahn über Saulgau nach Herbertingen
- Donautalbahn, Strecke zwischen 1865 und 1873
Dann gab es noch Nebenbahnen, das Öchsle von Warthausen nach Ochsenhausen
(1899)
Die Strecke zwischen Bad Schussenried über Buchau (1896) nach Riedlingen (1916)
Vg und schöne Feiertage
Steffi