Liebe Mitforscher,
ich habe dieses Thema auch an die Bavaria- Liste gegeben und um Erfahrungen hierzu gebeten.
Drei doch reicht interessante Rückmeldungen kamen.
Vielleicht sind sie ja auch für Oberschwaben übertragbar.
Außerdem: Manuela Bassler berichtete von einer konfessionsverschiedenen Ehe am Wallfahrtsort.
Vielleicht wurde so eine spezielle Heirat am Wallfahrtsort auch einfacher gehandhabt früher?
ich fasse die sehr interessanten Rückmeldungen hier für alle anderen Interessenten zusammen:
-
Hallo liebe Liste und Frau Ottner,
aus meiner Erfahrung in Bayern habe ich mehrmals erlebt, daß
Angehörige des Brautpaars an manchen Hochzeiten nicht teilnehmen
konnten, weil sie die ortsüblichen Kosten für die Hochzeit nicht
aufbringen konnten.
Die Hochzeit wird auch heute noch von den Geschenken mitfinanziert.
Das wird wohl schon früher so gewesen sein, damit es in der Familie
keinen Streit gab, hat man auswärts geheiratet.
Frohe Pfingsten
Michael Rothauscher
- manchmal war auch die Elterngeneration über die anstehende Verbindung „not amused“, oder er musste einfach ganz schnell gehen … .
Ein Wallfahrtsort war für vielerlei Problemlagen die Lösung!
Viele Grüße
Albert Schmid
- Sehr geehrte Frau Ottner,
die einzelnen Gründe, weit entfernt vom Wohnort, an einem Wallfahrtsort zu heiraten, waren sicherlich sehr individuell.
Allen gemeinsam war wohl der Wunsch, ohne Anhang (Ver -
wandtschaft) zu heiraten.
Die Trauungen in der Wallfahrtskirche Altötting, verliefen allerdings sehr unpersönlich. Es wurden mehrere Brautpaare gleichzeitig zusammen von einem Pfarrer getraut.
Das muss man von Fall zu Fall, mit familiärem Hintergrundwissen betrachten.
Die genannte Trauung in Altötting, die ich persönlich kenne, (Jhrg. 1952) ca. 100 km vom Wohnortentfernt, dürfte wohl weniger einen finanziellen Hintergrund gehabt haben.
Anschließend ging dann das Ehepaar alleine vor Ort zum Essen (Hotel Post Altötting). Habe dazu sogar noch die Originalrechnung.
Es gab 2 Hühnersuppen, 2 Koteletts, 2 Semmel, danach Tee und Torte und 2 Likör. Die Rechnung betrug 15,36 Mark.
Bei meinen Recherchen in der Pfarrei Altötting musste ich feststellen, dass die Trauungen nicht in Matrikelbüchern erfasst wurden.
Die Trauungen hat man jeweils auf kleinen Kärtchen erfasst und in Karteikästen aufbewahrt.
Kennt man das Trauungsdatum, so ist das Auffinden des Eintrages kein Problem.
Als Trauzeuge diente anscheinend jemand aus der Pfarrverwaltung, zumindest war es eine fremde Person, die anschließend nicht zum Essen geladen war.
Es ist schon Jahre her, aber die Pfarrverwaltung in Altötting, zeigte sich bei meinen Recherchen sehr hilfsbereit.
Mit freundlichen Grüßen
Hans Dichtl
Ich danke allen, die noch einige Gründe beigetragen haben, besonders die sehr aufschlußreiche Darstellung von Hans Dichtl
zu den Heiraten in Altötting.
Herzl. Grüße von
Margret Ottner
Normannenstr. 1
86368 Gersthofen
Tel. 08230/891014
mobil: 0176/83776200
mail: margret.ottner@gmx.de
Margret Ottner
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Tel. 08230/891014
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