Liebe Listenleser,
noch einmal in Sachen Hameln
Vielleicht bestehen Verbindungen?
Meyer
131 Margarete Magdalena Meyer, get. 4.9.1688 Hameln (Q 6), oo Hameln 26.11.1709 (Q 6) J. Jobst Rentorff
262 Jobst Meyer, Weinschenk in Hameln, legte 1687 Bürgereid ab, 1687 Diener in der Weinschänke, (Q 6)
oo 18.9.1687 in Hameln (Q 6) Anna Margarete Hartmann,
lt. "Kopfsteuerbeschreibung 1689":
Weinschänke, Jobst Meyer ist Diener (27 J.; 1 Th.) oo Anna Margret. Hartmann (24J.; 12 Gr.). Tochter Anna Magdalena (1 J.), Magd Dorothea Clages (15 J.; 12 Gr.). (Q. 30),
In Hameln entstand ein Konflikt zwischen Magistrat und Regierung. Es ging um eine Konzessionierung eines französischen Weinschanks. Dabei wurde deutlich, daß der Rat der Stadt eine "Separation" des Weinkellers fürchtete und den bisherigen Pächter, Jobst Meyer, darin bestärkte, auch dann die Konzessionierung eines französischen Afterpächter abzulehnen, wenn dieser ausschließlich französischen Wein an Franzosen verkaufen sollte.(Q 69 S. 131-132)
Rentorf
65 Regine Margarete Rentorf, * 12.9. 1710 in Hameln, Mutter von 10 Kindern (Q 6), oo 9.3.1734 (Q 6) Johann Christoff Greffe, Höker in Hameln
Kinder:
Johann Jobst * 1735
Johann Konrad * 1736
Johann Philipp * 1737
Doroth. Elisabeth * 1739
Johann Christoph * 27.3.1740
Eleonore Henriette * 1741
Friedrich Christian * 1743
Johanne Magdalene * 1745
Sophie Wilhelmine * 1746
Regine Friederike * 1748, nach dem Tod des Vaters,(Q 6)
130 J. Jobst Rentorff, get. 19.8.1675 Hameln (Q 6), oo Hameln 26.11.1709 (Q 6) Margarete Magdalena Meyer
Die Beziehungen zwischen den Deutschen und den zugezogenen Hugenotten ließen aufgrund der Sprachschwierigkeiten Konflikte aufkommen: Johann Rentorff führte am 25.7.1705 Klage gegen den Bäcker Meiran wegen übler Nachrede. Der Franzose habe ihm, so Rentorff, nachgesagt, ein Beil gestohlen zu haben. Meiran bestritt dies jedoch und gab an, er habe lediglich seinen achtjährigen Sohn zu Rentorff geschickt, da er selbst nicht deutsch spreche, um zu fragen, ob der Nachbar sein Beil gesehen habe. Es scheint, als habe Rentorff keine Zeugen benennen können, die seine Darstellung zu stützen vermochten. Sicher ist aber, daß er als aufmerksamer Nachbar die Verhältnisse Meirans sehr genau kannte, denn er forderte als Entschädigung jene 9 Malter Weizen, die der Bäcker in seinem Haus aufbewahrte. ( Q 69, S.126)
260 Hans Jürgen Rentorf, 1663 Bürger in Hameln, Hockenamt, get. in Hameln 18.6.1638 (Q 6),
ooII Anna Catrine Peilmans (Q 30)
ooI Hameln im September 1663 (Q 6) Elisabeth Margarethe Matthias, get. in Hameln 1641, + vor 1689
6 Kinder (Q 6):
Katharine Elisabeth * 1.7.1664
Anna Ilse * 16.2.1668
Ilse Margarete * 14.1.1670
Jürgen Tönnies (?)
J. Jost * 19.8.1675
Adolf Ludwig * 31.12.1686
Q 30:
Hans Jürgen Renstorff, Brauhaus, (52 J.; 3Th.)
oo Anna Catrine Peilmans (32 J.; 1 Th.)
Kinder:
Ilse Margreta (18 J.; 12 Gr.)
Johann Jobst (12 J.; 12 Gr.)
Helene Margrete (6 J.)
Adolf Ludwig (2½ J.)
Magd Anna Catrine, (14 J.; 9 Gr.)
520 Johann Rentorf (Q 6), 1619 Bürger und Brauer, ooI 1616 oder 1619 Gese Tappe, + 1626
Kinder:
Kind, * 1625
David, * 1626
ooII Hameln 1627 Anna Kotensen, 7 Kinder (Q 6),
Kinder:
Johann, * 27.12.1632, + 1708
Jost, Pastor zu Flegessen, * 10.1.1636, 1660-1675 Pastor in Flegessen (Calenberg, Springe),
1675-1699 Pastor in Brünnighausen, + 17.4.1699 (Q 42)
Hans Jürgen, * 18.6.1638
Sohn, * 18.2.1643
Mit der Bitte um Übersendung von Ergänzungen/Widersprüchen.
Viele Grüße
Klaus (Riecken)
PS
Hugenotten in Hameln:
Pourriol
Jobert
Aubanalle
Friol
Brery