Hallo Listis,
nachdem ich nun rund 90% der Guttst�dter-Bev�lkerung von 1695 erfasst habe,
habe ich diese Daten in meiner Homepage eingestellt. Sukzessive werde ich
die restl. Guttst�dter und dann die benachbarten D�rfer nachf�gen.
Unter www.familie-woelky.de/fundgrube/index_fundgrube.htm kommen Sie zu
allen vorkommenden Namen und dem ausf�hrlichen Verzeichnis von Guttstadt.
Hier das Wichtigste aus der Beschreibung der Quelle:
....Der Lubliner Kirchenhistoriker Boleslaw Kumor hat ein im Erml�ndischen
Di�zesanarchiv befindliches Personenverzeichnis der Pfarrei Guttstadt aus
dem Jahr 1695 publiziert. das von dem damaligen Dekan des Kollegialstifts
Georg Ignaz Teschner als verantwortlichem Seelsorger der Pfarrei angelegt
wurde. Derartige Verzeichnisse sollten in nachtridentinischer Zeit der
katholischen Reformbewegung dienen, enthielten sie doch genaue Angaben �ber
den status animarum, soweit er sich in der Sakramentenpraxis fassen lie� Die
Anfertigung von Pfarrangeh�rigenverzeichnissen basierte im Ermland auf
Artikel 305 der Di�zesansynode des Bischofs Simon Rudnicki aus dem Jahre
1610, nach dem es zur Amtspflicht der Pfarrer geh�rte, in seelsorglichem
Interesse alle Familien der Pfarrei mit s�mtlichen Personen zu verzeichnen.
Das Guttst�dter Verzeichnis von 1695 ist bisher die einzige der
wissenschaftlichen Forschung zug�nglich gemachte erml�ndische Quelle dieser
Art.
Zur Pfarrei Guttstadt geh�rten die Ortschaften Altkirch, Althof, Battattron,
Glattau, Knopen, Kossen, Lingnau, Neudorf, Schmolainen und Sch�nwiese, deren
Bewohner von Georg Ignaz Teschner genauso exakt erfasst wurden wie die der
Stadt Guttstadt. Die Pfarrei ist 1695 fast rein katholisch; andersgl�ubige
zuziehende Personen, meist Gesinde, konvertieren bald oder ziehen wieder
fort. Das Verzeichnis ist lateinisch unter dem Gesichtspunkt der Erfassung
der Familien und aller alleinstehender Personen nach ihrem sozialen Stand
geschrieben und enth�lt Vor- und Zunamen von Eheleuten sowie Angaben �ber
Beruf, Herkunft, Alter und �ber den Empfang der Sakramente Beichte,
Kommunion und Firmung. Au�erdem sind Name, Beruf und Wohnort des Vaters
angegeben, �berdies, ob der Vater noch lebt oder verstorben ist. Auch
mehrmalige Eheschlie�ungen lassen sich der Quelle entnehmen, Nach der
Aufz�hlung der Eltern folgen Kinder und Adoptivkinder sowie Bedienstete mit
Angaben von Namen, Stand und Wohnort des Vaters, gegebenenfalls auch der
Hinweis auf uneheliche Geburt, jeweils mit Altersangaben und Bemerkungen
�ber die Sakramentenpraxis......
Ein paar lateinische Begriffe bereiten mir weiterhin Schwierigkeiten.
Vielleicht hat der eine oder andere eine Idee dazu:
aedilis = ?
assericidae = ?
exippiarius = ?
tinctor = ?
Nun hoffe ich, dass viele von Euch aus der Liste etwas finden.
Herzliche Gr��e aus Berlin
Hubert Woelky