Bei genauerem Hinsehen: ein Kind heisst Gosche, also werde ich wohl das -e- im Namen des Vaters als ein -o- interpretieren; Gosche ist eindeutig männlich.
Da habe ich wohl zu schnell gefragt, möchte aber dennoch eine Bestätigung meiner Lesart
Hallo Inger.
Zweimal habe ich Gesche. Beides sind Frauen. Beide in Norddeutschland. In Glueckstadt und in Hamburg. Beide um 1650.
Ob der Name auch maennlich sein kann? Ich bezweifle es.
Hallo Inger,
wie schon aus der Liste geantwortet wurde, ist Gesche seit ewigen Zeiten
ein M�dchenname. Kam mir bei all meinen Besuchen in den Pfarr�mtern nie
als Junge vor. Also denke ich wie Du, es ist ein Schreibfehler,
vielleicht schon im Original, wo es abgeschrieben wurde.
Einen sch�nen ersten Advent w�nscht Renate aus Stade
an Inger und die ganze Listengemeinschaft
Die aktuelle Info kommt hier - ich bin dabei, die VZ Uetersen 1803 für www.ddd.dda.dk abzuschreiben:
Familie 290:
Gosche Bartels 34 Häuerling ohne Land, Tagelöhner
Anna Maria Wilhelmina Wendt 31 dessen Frau
Christiane Ernestine Wilhelmine Bartels 5 ihre Kinder
Gosche Bartels 2 ihre Kinder
Familie nr. 291:
Joh. Peter Bartels 40 Kätner ohne Land, Drechsler
Anna Elsabe Sohrbecks 39 dessen Frau
Georg Bartels 15 ihre Kinder
Anna Maria Bartels 12
Christian Lampert Bartels 9
Anna Magdalena Bartels 6
Susanna Krohns verw. Bartels 77 Mutter des Hausvaters
Ob ich nocht mehr habe, stellt sich heraus, wenn ich alle 2250 Personen gefasst habe - bin bei Nummer 1390
Aha, und Gesche ist dann die Kurzform von Gertr(a)ud?? - wir sprachen eben beim Kochen darüber, woher der Name Gosche kommen könnte;bei uns oben sind die Kurzformen anders gebaut: Kedde, Kesse, Fidde, Didde, Muddi usw.
Man lernt nie aus, zum Glück. Ich habe z.B. bislang 4 Grönlandsfahrer gefunden - ist mir auch ein neuer Begriff, aber als Qualifikationskennzeichen wohl verständlich. Das alles lenkt so schön vom Dauerregen ab.