Die forensische DNA-Genealogie wird in verschiedenen Ländern zur Aufklärung von Mordfällen und anderen schweren Straftaten eingesetzt. Hier sind die wichtigsten Erkenntnisse und Fakten:
Gesetzliche Grundlagen
- In Schweden und Dänemark sind Gesetze in Kraft getreten, die die Verwendung von DNA-Genealogie für Ermittlungen in bestimmten Fällen erlauben.
- In Schweden ist die Verwendung von DNA-Genealogie nur unter strengen Voraussetzungen erlaubt.
Anwendungsbereiche
- DNA-Genealogie wird zur Suche nach Gewaltverbrechern in Fällen von Mord, Vergewaltigung, Terrorismus und anderen schweren Straftaten eingesetzt.
- Die Methode kann auch verwendet werden, um entfernte Verwandte von gesuchten Personen zu finden und einen Stammbaum zu erstellen.
Datenquellen
- Family Tree DNA und GEDmatch sind die einzigen beiden Unternehmen, die Polizei-Ermittlungen in ihren Daten erlauben.
- Die Polizei benötigt Dokumente mit Geburts-, Heirats- und Sterbedaten, um die DNA-Vergleichsdaten zu vervollständigen.
Erfolge
- In den USA wurden über 300 Gewaltverbrecher mithilfe der DNA-Genealogie gefasst.
- Auch in Kanada, Australien, Neuseeland, Frankreich und Norwegen wurden alte Mordfällen geklärt.
Deutschland
- In Deutschland gibt es noch keine Initiative, einen „Cold Case“ mithilfe der Ahnenforschung aufzuklären.
- Es ist jedoch „Familial Searching“ in der DNA-Datenbank der Polizei möglich, wenn eine DNA-Spur vom Tatort einen Beinahe-Treffer erzielt.
Sources:
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