Geisler

Wer hat Ankn�pfungspunkte zu folgenden
Angaben:

der Arbeiter Gottlieb Geisler,79 Jahre alt,ev,
wohnhaft in Herrmannsdorf/Krs.Breslau,geb.
zu Herrmannsdorf,verwittwet von Johanna geb.Zobel
verstorben am 18.5.1910 vormittags um sechseinhalb
Uhr,im Hospital der Barmherzigen Br�der zu Breslau
Sohn des in Herrmannsdorf verstorbenen
Schuhmacher Georg Friedrich Geisler mit Johanna
geb.Neumann,

mfg

     Werner Geisler
   Frankenthal/Pfalz

ge�ndert/change : 11.04.2002

Guten Abend liebe Liste, Schriftexperten und Juristen,

ich m�chte gerne Eure Meinug h�ren.

Wir haben viele digitale Fotos von Kirchenb�chern
gemacht. Leider ist die Qualit�t nicht so, wie
ich es mir erhofft hatte.
Unter:
http://melanie.hesselmann.bei.t-online.de/mormonen/
habe ich 14 Beispiel-Fotos abgelegt.
(etwas Geduld beim laden, jedes Foto hat ca 0,6 MB)

Jetzt meine Frage an die SCHRIFTEXPERTEN:
Lohnt es sich diese Fotos auf CD zu brennen um sie
anderen zur Verf�gung zu stellen? Sprich, sind sie
�berhaupt lesbar, ich selber kann es leider nicht
beurteilen, da ich diese Schriften nich lesen kann.

... und nun die Frage an die JURISTEN:
Darf man Filme der Mormonen �berhaupt kopieren
und z.B. auf einer CD ver�ffentlichen?

Antworten bitte direkt an:
mailto: melanie.hesselmann@gmx.de
um die Liste zu entlasten.

Falls das Ergebnis positiv ausf�llt informiere ich
Euch alle �ber die Liste.

Lieb Gr�sse aus M�nster
sendet

Melanie

Hallo,

ich m�chte gleich zugeben, da� ich (aus Zeitgr�nden) zu 2 Stichproben
gesichtet habe.

Jedoch kann ich beim besten Willen so gut wie nicht entziffern. Das liegt
aber nicht an der Schrift. Da ich beruflich in einem Archiv t�tig bin, habe
ich schon weitaus "schlimmere" Handschriften lesen m�ssen. :wink:

Aus meiner Erfahrung wei� ich, da� schon bei jeder Verfilmung ein
Qualit�tsverlust eintritt. (Nuancen, Schriftst�rken, Ab- und Ans�tze sind im
Original immer besser zu sehen). Einiges l��t sich am Leseger�t noch durch
den Wechsel des Zoomfaktors etwas besser erkennen, aber gleichzeitig wird
das Schriftbild undeutlicher.
Insgesamt ist aber zu sagen, bei einer sehr ausgeschriebenen Handschrift ist
immer die Erkennbarkeit auf dem Papier am besten.

Nun wurde von der Verfilmung eine weitere Aufnahme gefertigt. Dadurch ist
leider ein weiterer Qualit�tsverlust eingetreten.
Mit guten Bildbearbeitungsprogrammen l��t sich zwar allerhand machen, doch
ich bin in diesem Falle der Meinung, viel lesbarer schaft es auch so ein
Programm nicht. Aber vielleicht gibt es hier auch Spezialisten, die mich da
eines besseren belehren.

Ich komme zu der Ansicht, die Bilder k�nnen lediglich zu
Illustrationszwecken verwendet werden, wenn deren Inhalt anderweitig
danebengestellt wird.
F�r eine Verwendung zu Lesezwecken sind sie nicht geeignet.

Hierzu m��ten Bilder mit einer deutlich h�heren Pixelzahl (bessere
Bildqualit�t) gefertigt werden, bei einer Vergr��erung weitere Details
freigeben und nicht (wie hier) unsch�rfer und verschwimmen.

Ich empfehle hierzu, vielleicht eine Probeaufnahme in bestm�glichster
Qualit�t zu machen (so etwas ben�tigt dann auch gr��eren Speicherplatz) um
dann zu checken, ob die Darstellung des Schriftbildes beim Zoomen
undeutlicher wird (dann, wie gesagt ungeeignet) oder ob sich die dadurch
mehr Details erschlie�en lassen. Wenn letzteres der Fall ist (dazu brauchen
Sie noch nicht einmal die Schrift lesen k�nne, es reicht wenn Sie eine
bessere Erkennbarkeit feststellen), dann empfehle ich Ihnen das Brennen auf
CD-ROM.

Aber, wenn die Vorlage (Film) schon schlecht ist, kann nie eine gute
Aufnahme daraus entstehen.

Bin gespannt, was andere Listenteilnehmer hierzu meinen.

___MitbestenGr��en_________________________________________________________
A. Henry Zimmermann

ICQ#: 158204939

Current ICQ status:
* More ways to contact me <http://wwp.icq.com/158204939&gt;

Hallo Melanie,

ich habe mir die Aufnahmen angesehen. Das Problem ist dies, dass du zu weit
mit der Kamera weg bist.
Wenn moeglich, gehe mit der Kamera so weit heran, dass du die Breite des
Buches als Gesamtbreite des Fotos hast.

Schau mal hier bei mir vorbei:

http://www.koperlik.de/Test1.jpg

Zu deiner Info:
Ich habe eine Kamera mit 3,1 Mega-Pixel.
Beim Apspeichern im "jpg-Format" komprimiere ich die Aufnahmen mit 70%. Da
habe ich eine Dateigroess von etwa 190 kb.

Viele Gruesse

Reinhard Koperlik

Den Punkten von Holger kann ich nur zustimmen, jeder wird wohl
die optimalen Parameter seiner Kamera ermitteln m�ssen.

Wichtig ist auch, wie Daten komprimiert werden, diese
kann mit Informationsverlusten oder Informationsver�nderungen
verbunden sein.
Wenn Sie in einem Malprogramm einen schwarzen Strich auf einen
wei�en Untergrund zeichnen, dieses Bild als jpeg abspeichern
und wieder laden, so sehen Sie in der Vergr��erung, da� der
Strich nicht mehr rein schwarz ist, sondern mit Graustufen
durchsetzt ist, diese grauen Punkte umgeben auch die Line.
Bei normalen Bildern (Landschaften oder Personen) ist dies
ohne Belang. Bei scharfen Linien aber oft st�rend

Beste Gr��e
Rolf (Freytag)

mailto:ROLF@rolf-freytag.de
http://www.rolf-freytag.de

Hallo Reinhard,

danke für die information. Soeben sehe ich im Angebot vom 23.5.2002 bei Aldi
eine Digital-Kamera mit 4,1 Mega Pixel und umfangreiches Zubehör wie 32 MB Speicher,
ein 64 MB Compactflash kostet zusätslich 39,99, sowie Adobe Photoschop 5.0
für 379 Euro.

Da keine bekante Marke angegeben ist bin ich etwas vorsichtig, auch denke ich reichen
weniger Pixel (3.1 oder noch weniger) für unsere Zwecke aus.
Ich habe schon Kirchenbüch Dateien mit 2,1 Mega Pixel erhalten die nach entsprechender
Vergrößerung einwandfrei zu lesen waren. Zum anschauen verwende ich ACDsee und ein
altes Program vom Fotoscann. Was ich nicht fertig bringe ist das convertieren in jpg-Format
usw. Meist sind die Scanns zu groß und Ausschnitte daraus anfertigen ist etwas umständlich.
Was meinst Du allgemein zu Digital-Kameras für unsere Zwecke. Kanst Du etwas empfehlen,
und wie ist es mit dem Speicher dazu, wäre er zur Zeit nicht gerade breiswert ?

Wenn Du Zeit hast bring mal etwas zu dem Thema für das sich ja noch andere interessieren.

Vele Grüsse, Alfred

Hallo Frau Hesselmann,
liebe Listis.

Auch ich habe Filme bei den Mormonen abfotografiert.
Ich benutzte eine Nikon Coolpix 990. Die Bilder machte ich mit 2,1 Mill.
Pixel.
Bein dem Fotografieren habe ich mich auf das Blatt konzentriert und nicht
den Bildschirm.
Zuhause habe ich die Bilder mit CorelDraw bearbeitet und auf einem
Tintenstrahldrucker ausgedruckt. Alles was ich lesen wollte, konnte ich
lesen.

Dies ist mein Kommentar zum Fotografieren.

Weiterhin viel Spa� und Erfolg bei der Familienforschung

w�nscht allen

Reinhard Weinert aus Nordhessen.

-----Urspr�ngliche Nachricht-----

Hallo Alfred,

das Angebot hoert sich vom Preis her sehr gut an.
Zu den Angeboten, die Aldi anbietet, habe ich gelesen, dass diese baugleich
mit Markenprodukten sein sollen (z.B. Medion)
Wenn du das kaufen solltest, wuerde ich darauf achten, dass die Beschreibung
(Buch- oder CD-Ausgabe) in deutsch ist und dass die 2 Jahre Garantie auch
wirklich eingehalten werden.

Zum Anschauen verwende ich ACDsee und ein altes Programm vom Fotoscann.

Zum Betrachten von diesen aufgenommenen Bildern eignet sich ACD oder
Irfanview hervorragend. Man kann die Ansichten in diesen Programmen
vergroessern und verkleinern. Je nach Programm kann man auch die Helligkeit
veraendern und auch die Bilder schaerfer gestalten.

Was ich nicht fertig bringe ist das convertieren in jpg-Format usw.

Das ist eigentlich kein Problem. Vorrausetzung ist natuerlich, dass im
Programm ein Abspeichern im "jpg-Format" moeglich ist.

Wenn du ein Bild geoeffnet hast, gehe bitte in das Menue "Datei" >
Speichern unter > und waehle dann im Feld Dateityp das jpg-Format. Hast du
dem Bild einen Dateinamen gegeben und hast mit "ok" bestaetigt, oeffnet sich
dann beim Abspeichern unter jpg ein Fenster, in dem du dann den
Komprimierungsgrad (in %) einstellen kannst. Bei meinen Programmen ist es
so, dass du ein Vorschaufenster hast, bei dem du gleich siehst, wie sich die
grafische Aufloesung durch den Komprimierungsgrad auswirkt. Bist du mit
deiner Einstellung zufrieden, bestaetige dann mit ok.

Meist sind die Scanns zu gro� und Ausschnitte daraus anfertigen ist etwas

umst�ndlich.
Nun wird es noch ein bisschen technischer:
Wenn du einen Ausschnitt haben willst:
Oeffne ein Bild. Links siehst du bei deinem Programm eine senkrechte Leiste,
die Werkzeuge beinhaltet. Meistens ist das 1. Werkzeuge ein Symbol, welches
rechteckig oder quadratisch gestrichelt ist. Klicke darauf und ziehe nun
einen Rahmen auf deinem Bild, so wie du es von der Groesse her wuenschst.
Danach kopiere es in die Zwischenablage. Oeffne ein neues Dokument und fuege
diesen ausschnitt aus der Zwischenablage mit "Einfuegen" ein. Nun hast du
deinen Ausschnitt, den du dann abspeichern kannst.

Dazu muss ich aber sagen, wenn du mit einer Aufloesung um die 3 Mega-Pixel
arbeitest, kannst du dir die ganze Arbeit sparen. Wie oben beschrieben,
kannst du mit einem Diabetrachter ja die Ansicht vergroessern und
verkleinern.
Ich denke, eine wichtige Voraussetzung ist die, dass man die Aufnahme ueber
die ganze Bildbreite macht.
Also noch etwas groesser in der Breite als bei mir:

http://www.koperlik.de/Test1.jpg

Beim Fotografieren bei den Rueckvergroesserungsgeraeten in der
Genealogischen Forschungsstelle habe ich die zweite Vergroesserungsstufe
(von 3) gewaehlt.

Was meinst Du allgemein zu Digital-Kameras f�r unsere Zwecke.

Meine Meinung: Die Kamera haben jetzt so eine gute Aufloesung erreicht, dass
es fuer diese Zwecke ausreicht.
Ob der Preis allerdings in Ordnung ist, haengt von jedem Einzelnen ab.
300-400 � ist im Grunde genommen auch schon viel Geld.

Kanst Du etwas empfehlen, und wie ist es mit dem Speicher dazu

Ich moechte nicht unbedingt Werbung fuer Media-Markt machen. Aber vor etwa 2
Wochen hat er eine Speicherkarte im Angebot: 128 MB fuer ca. 54 �.
Einziger Nachteil: Es war ein No-name-Produkt mit 2 Jahren Garantir,
waehrend eine Speicherkarte von Kodak, die aber auch teurer ist, 5 Jahre
Garantie hat (soviel ich weiss).

, w�re er zur Zeit nicht gerade breiswert ?

Was den Preis betrifft:
Teurer werden diese Kameras nicht, im Gegenteil.

Noch ein Hinweis zum Fotografieren:
1.
Hat man ein einfaches Stativ, verwende ein Selbstausloeser (der vorhanden
sein sollte). Dadurch verhinderst du eventuelle Erschuetterungen.
2.
Es ist zu empfehlen, eine Kamera mit Makro-Funktion zu kaufen.
Meine Kodak-Kamera (die auch ein Zoom-Objektiv hat, 28-70mm) hat eine
Makrofunktion. Hier ist es moeglich, dass ich ein Blatt Papier mit einer
Entfernung von sage und schreibe 7 Zentimeter !! und beim Bildschirm etwa 25
Zentimeter abfotografieren kann (Blitz aber deaktivieren).

Noch ein Hinweis:
Bei meiner Kamera mit 3,1 Meg-Pixeln Aufloesung, kann man die Aufnahmen
entwickeln lassen. Ich war ueberrascht, als ich die ersten Entwicklungen in
en Haenden hielt Preis bei Media-Markt: 20 Cent fuer ein Bild mit der
Groesse von 15 x 10 Zentimeter.
auf den ersten Blick waren sie nicht von "normalen" enwickelten Bildern von
Kleinbildfilmen zu unterscheiden.
Die Kamera kann man also bei dieser Aufloesung auch anderweitig verwenden.
:wink:

Ich hoffe, dass ich dir und einigen anderen weiterhelfen konnte.

Viele Gruesse

Reinhard Koperlik

Hallo Reinhard und Alfred,
die beim Aldi angebotene Hardware der Fa. Medion sind heute Markenfabrikate die f�r Medion produziert werden.
Mit der Garantie funktioniert es wunderbar ohne gro�e Probleme und z�gig.
Das Hotline-Personal sind fachkundige und geduldige Mitarbeiter.
So wurden in den letzten 3 Generationen der Aldi-Rechner Motherboards mit der Beschriftung Medion von dem Markenhersteller Asus verwendet.
In meiner Verwandschaft haben sich schon einige bei Aldi mit PC's und Zubeh�r eingedeckt und hatten bisher keine Probleme, bei Garantief�llen im
PC-Bereich wurde innerhalb von 2 AT ein Techniker vorbeigeschickt der den Schaden behob.

Gru� Uwe

Reinhard Koperlik wrote:

Hallo Liebe Liste,

Danke an alle
- die mir ihre Meinung gemailt haben
- die mir Tips und Tricks zu Thema "Fotografie" gegeben haben
- Juristen mit ihren Empfehlungen

Hier kurz das Ergebnis:

Die Fotos sind leider nicht zu verwerten.

Aber noch ein vielleicht interessanter Hinweis,
den ich erhalten habe:
Man darf keine ganzen Filme fotographieren, nur einzelne Seiten, die f�r
die individuelle Forschung interessant sind. Gegen die Weitergabe an
Interessierte ist dann eigentlich nichts zu sagen.

Liebe Gr�sse sendet
Melanie aus M�nster

<melanie.hesselmann@gmx.de>

Hallo Melanie und Henry.

Nur aus Imga1120,jpg konnte ich etwas entziffern, aber mit Fehlern.
Bei jedem Film muß man die Einträge und Worte oft mit anderen
Einträgen vergleichen bis man dann einige Stellen richtig lesen kann.