Hallo Liste,
beim st�bern in einer Bilderkiste habe ich ein altes Papier gefunden.
Darauf wurden mit Schreibmaschine zwei Gedichte geschrieben.
Leider ohne Titel und Verfasser.
Hier w�rtlich abgeschrieben
Nun wandere ich raunend durch Nacht und Wind
suchend wo meine Schlesier sind.
Ich wandre ruhelos hin und her
das alte Herz ist mir so schwer
ich sucht euch alle, und find euch nicht mehr.
Seit alle ferne seit alle fort
jedes an einem anderen Ort.
Da tut mein Herz einen tiefen Schlag
nicht l�nger ich R�bezahl bleiben mag.
Als bis ihr wieder heimw�rts zieht,
wo die blaue Enziane bl�ht.
wo in meine Bauden die Zithern erklingen
wo das Knieholz rauscht, wo die Quellen springen,
wo der uralte Geist der Berge ist,
Oh Heimatloser der du Schlesier bist.
Bleibe hellwach und halt dich bereit!
Es dauernd kein Zeit eine Ewigkeit.
Aus Nacht und Tr�bsal und Kummer lauf.
Einmal geht wieder die Sonne auf!!
Stolz ragt auf felsgem Gestein
Umflort vom grauen Gew�lk
Trutzig Schloss F�rstenstein
Mit des Giebels wucht'gem Geb�lk.
Umrauscht vom Laub der W�lder
vom Hellen Bach im Grund
strahlen im Sonnenglanz Erker
T�rme und Zinnen, zierlich und bunt.
Es neigen am Abend die Rosen
die Blumen sich nieder
Sonne versinkt mit z�rtlichem Kosen
Sterne leuchten schon wieder.
Und schl�gt dann die Glocke die Mitternacht
wird es lebendig in Kammer und Schrein
Es feiern die Recken die Fr�uleins in Pracht
Horch es spukt und geistert in Schloss F�rstenstein.
Wer kann helfen
Viele Gr��e aus dem 3 Bockwindm�hlendorf Oberoderwitz (s�dl. Oberlausitz)
Wolfgang OTTO
* 1943 Zirlau Krs. Schweidnitz
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