Kurzfassung
Dirk Böttcher erklärt die Grundlagen, Struktur, Probleme und Neuerungen des GEDCOM-Standards inklusive praktischer Testergebnisse und Empfehlungen zur Optimierung der Datenaustauschprozesse.
wichtige Aussagen
- GEDCOM ist ein textbasiertes Format zur Datenübertragung zwischen Genealogieprogrammen und Online-Plattformen, unterstützt nahezu alle gängigen Anwendungen.
- Die Struktur eines GEDCOM-Files beginnt mit einem Header (0 HEAD) und endet mit einem Trailer (0 TRLR), wobei jede Zeile eine Ebenennummer, einen Tag und einen Wert enthält.
- Typische Probleme umfassen falsche Zeichencodierung, fehlende Bilddateien und unerkannte Erweiterungen, oft durch unzureichende Dokumentation und Kommunikation unter Entwicklern bedingt.
- GEDCOM 7, eingeführt 2021, setzt ausschließlich UTF8 als Codierung voraus, ermöglicht eigene GDZ-Pakete und verbessert die Datenvalidierung.
- Praktische Tests zeigen, dass die Unterstützung von GEDCOM 7 in Programmen stark variiert, was zu strukturellen Problemen und Datenverlust führen kann.
- Ahnenblatts Ansatz zur Optimierung umfasst das Erkennen der Zeichencodierung, gezielte Reparaturroutinen und die Nachbearbeitung unerkannter Datenfelder.
- Benutzer wird empfohlen, GEDCOM-Exporte regelmäßig zu testen, Validatoren zu nutzen und Fehler direkt an Softwareentwickler zu melden.
Sources:
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