Gedanken zu Stadtgrundriss und Gebäude

ein paar Gedanken zu Stadtgrundriss und Gebäude:

zentrale Gebäude wünsche ich mir am zentralen Platz der
Stadt …

Das „blaue Haus“ muss da nicht das größte Gebäude sein, es
sollte aber am meisten auffallen, so dass es Erstbesuchern
sofort in den Blick fällt und sie es als erste Anlaufstelle
ansteuern.

Es erfüllt für mich die gleiche Funktion wie die
Empfangshalle mit Rezeption in einem Hotel. Hier befindet
sich die Geschäftsstelle / Touristeninfo / Vereinswebseite,
die für alle Fragen ein offenes Ohr hat und den suchenden
Besuchern Hilfe und Orientierung bietet. (So erlebe ich
jedenfalls Horst).

Unsere weiteren Gebäude (e.g. Gelbes Haus - GenWiki) sehe
ich als Ensemble, nicht als Hinterhäuser. Ich muss nicht
durch das Hauptgebäude, um dorthin zu gelangen. Die
„Besucher“, die sich vorab informiert haben (e.g. externe
Suchmaschine), Tipps erhielten oder wiederholt hier sind,
steuern direkt das für sie relevante Gebäude an. Manche
erleben dabei, dass das ja gar nicht das einzige ist,
sondern weitere Gebäude dazugehören, die erkundet werden wollen.

Das „Haus der Archive“ wird von außen sicher nicht als das
größte Gebäude ausgemacht. Es wirkt eher unscheinbar. Wer es
aber betritt, ist über die Größe erstaunt. Da dort nicht
„nur archiviert“, sondern vielmehr in einem ständigen
Prozess neues Wissen generiert wird, fände ich den Namen
„Haus des Wissens“ treffender.

Manche Einrichtung mit redlink sehe ich im Entwurf als
Platzhalter. Die technisch-bürokratischen Begriffe werden
aicher noch kreativ ersetzt.

Ernst-Peter (Winter)

1 Like

Ja! und das, was in der 5 Jahre alten Metapher blaues Haus genannt wurde (diese wurde übrigens seinerzeit von mir entwickelt und passt heute so nicht mehr) wäre in der virtuellen Stadt die Touristen-Info.
Für mich besteht sie im Wesentlichen aus der CompGen-Webseite.
Die Geschäftsstelle , wie von Dir vorgeschlagen - quasi als „Rezeption“ - würde hier thematisch hinpassen.
Allerdings verbinde ich damit die Befürchtung, dass es zu viele Gäste geben könnte, die dann die "Frag doch mal den Horst"-Option in Anspruch nehmen, statt sich selbst zu informieren. (@HReinhardt, Verzeih bitte den Fettdruck, er schien mir in diesem Kontext einfach passend und ist im Grunde ja auch ein Lob für Dich)
Die „Rezeption“ in dieser Stadt kann nicht die Geschäftsstelle sein, sondern - da wir virtuell unterwegs sind - wir alle. Da kommt dann das Gebäude ins Spiel, das ich „Begegnungszentrum“ nenne, wo mal sich also begegnen (kommunizieren) kann, wo man fragen kann. In der Touristen-Info wäre das über den Reiter „Kommunizieren“ abgedeckt.

Das für Forschende wichtigste Gebäude ist das, was aktuell „Haus der Archive“ genannt wird.
Am Wichtigsten deshalb, weil es das sein wird, über das vermutlich 99,9 Prozent aller Neulinge auf eine unserer Seiten gelangen werden.
Es ist mehr als ein einfaches Haus, eigentlich ist es ein ganzer Stadtteil.
Während ich das hier schreibe, kommt mir der Begriff „Campus der Archive“ in den Sinn. Ich denke, das trifft es besser.

Diesen Campus stelle ich mir wie folgt vor:
Im Eingangsbereich die Touristeninfo

Betritt man den Campus, so ist er durch eine Straße oder sogar durch eine Allee in 2 Bereiche geteilt.
links befinden sich die Archive, die „Datensammlungen“ beinhalten.
Dort findet man im Wesentlichen Informationen zu Daten und Orten, die in verschieden Beständen angeboten werden und über spezifische Suchmasken durchsuchbar sind.
Für diese Sammlungen gibt es auch ein Findbuch, an das auch Sammlungen anderer Städte angebunden sind.
Auf der rechten Seite finden sich Wissenssammlungen. Das ist in erster Linie Genwiki, das in der 5 Jahre alten Metapher als gelbes Haus beschrieben wurde, aber noch viel mehr.
Es sind die Sammlungen, die durch eine Volltextsuche erschlossen werden können. Dazu gehören neben dem Genwiki u.a. die „Mailinglisten-Archive“ in Discourse, die Beiträge im Forum und das Blog-Archiv.
Falls ich etwas vergessen habe, seht es mir bitte nach.

Herzliche Grüße und weiterhin frohe Ostern wünscht

Susanne (Nicola)

Hallo Susanne,

… was in der 5 Jahre alten Metapher blaues Haus
genannt wurde (diese wurde übrigens seinerzeit von mir
entwickelt und passt heute so nicht mehr) wäre in der
virtuellen Stadt die Touristen-Info.

Bilder beschreiben immer nur einen Teil der Wirklichkeit.
Die Begrifflichkeit des „blauen Hauses“ ist im Moment noch
griffiger als die Touristeninformation, die in der
Rohfassung ja noch in einem kleinen Kiosk an anderer Stelle
untergebracht ist.

Für mich besteht sie im Wesentlichen aus der
CompGen-Webseite https://www.compgen.de/.

Das sehen wir gleich.

Die Geschäftsstelle , wie von Dir vorgeschlagen - quasi als
„Rezeption“ - würde hier thematisch hinpassen.
Allerdings verbinde ich damit die Befürchtung, dass es zu
viele Gäste geben könnte, die dann die "Frag doch mal den
Horst"-Option
in Anspruch nehmen, statt sich selbst zu
informieren.

Das Bild der Rezeption passt nur zum Teil, da ich mich in
einem Hotel zwingend dort melden muss. Andererseits ist es
die einzige Möglichkeit, wo mir geholfen wird, wenn ich
nicht mehr weiterkomme.

Die „Rezeption“ in dieser Stadt kann nicht die
Geschäftsstelle sein, sondern - da wir virtuell unterwegs
sind - wir alle.

Wer über die „Hinweistafeln“ im oberen Menü nicht das
„Richtige“ gefunden hat, erhält als Kontaktadresse weder
einen Hinweis auf discourse, die Mailinglisten oder den
Treffpunkt, sondern hier steht klar und deutlich
„Geschäftsstelle“. Erst wer einen weiteren Schritt gemacht
hat, trifft auf mehr Personen, die zur Hilfestellung /
Auskunft bereit sind: Foren und Mailinglisten,
Diskussionsseiten der Benutzerkonten, Mail an Admins, etc.

Das für Forschende wichtigste Gebäude ist das, was aktuell
Haus der Archive“ genannt wird.
Am Wichtigsten deshalb, weil es das sein wird, über das
vermutlich 99,9 Prozent aller Neulinge auf eine unserer
Seiten gelangen werden.
Es ist mehr als ein einfaches Haus, eigentlich ist es ein
ganzer Stadtteil.

Wenn ich völlig unbedarft hereinschneie, so lande ich
entweder im GenWiki, bei GEDBAS, GOV, Adressbücher und wie
die tollen Projekte alle heißen. Den Menüpunkt „Archiv“ lese
ich nicht. Archiv, Datenpool oder wie auch immer ist für
mich Sicht der Insider.

Während ich das hier schreibe, kommt mir der Begriff
Campus der Archive“ in den Sinn. Ich denke, das trifft es
besser.

Der Begriff „Campus“ gefällt mir sehr gut. Er weitet und
macht trotzdem die Verbundenheit der einzelnen Elemente
deutlich. Der von mir gewählte aber sperrige Begriff des
„Ensembles“ sollte das einengende Vorder- / Hinterhaus-Bild
aufbrechen, und Gebäudekomplex war mir als Begriff zu
bedrohlich.

Auch beim Capus gefällt mir „Campus des Wissens“ besser als
„Campus der Archive“

Betritt man den Campus, so ist er durch eine Straße oder
sogar durch eine Allee in 2 Bereiche geteilt.
links

lieber das unspezifischere „auf der einen / anderen Seite“,
da links und rechts wertend empfunden werden können …

befinden sich die Archive, die „Datensammlungen
beinhalten.

wenn ich „Archive“ durch „Datensammlungen“ präzisiere, warum
nicht gleich von Datensammlungen sprechen, zumal dies
allgemein verständlich ist …

Dort findet man im Wesentlichen Informationen zu Daten und
Orten,

auch wenn das jetzt spitzfindig klingt, soll es wärend der
Findungsphase der Präzisierung dienen:
finde ich Informationen zu Daten und Orten …
oder Informationen und Daten zu Personen und Orten …
oder Informationen und Daten zu (Familien)Namen und Orten ,
oder …

die in verschieden Beständen angeboten werden und
über spezifische Suchmasken durchsuchbar sind.
Für diese Sammlungen gibt es auch ein Findbuch
https://meta.genealogy.net/, an das auch Sammlungen
anderer Städte angebunden sind.

Findbücher stehen in dem von mir meistbesuchten Archiv in
einem Regal im hinteren Bereich und werden in der Regel
nicht mehr genutzt. Neuere Bestandserschließungen werden in
ein Archivinformationssystem eingegeben und stehen mit der
Eingabe sofort zur Verfügung.

Wenn die einzelnen Datenbanken durch eine „spezifische
Suchmaske“ erschlossen werden, ist die Metasuche vielleicht
so etwas wie eine „übergreifende Suchmaske“. Bitte auch ein
Hinweis auf die tolle Alert-Funktion der Metasuche.

Um nicht missverstanden zu werden:
andere Blickwinkel sollen den Blick weiten und vorhandene
Blickwinkel nicht ersetzen …
andere Begrifflichkeiten sollen dazu anregen, vorhandene zu
überdenken und eventuell weitere, klerere oder einprägsamere
zu finden

Herzliche Grüße
Ernst-Peter (Winter)

Hallo Ernst-Peter,

Ich bin mir nicht sicher, ob wir aktuell beim „blauen Haus“ vom selben Objekt reden.
Vor 5 Jahren war die Webseite blau und fast alles andere in der Welt von genealogy.net (insbes. Genwiki) war gelb - deshalb auch das „gelbe Haus“ als zweites Gebäude.
Inzwischen ist so viel „blau“ geworden, dass das nicht mehr so passt.

Ja, wenn Du dort gebucht hast.
Ansonsten kannst Du dort alles mögliche fragen. Außerdem gibt es Rezeptionen auch bei Messen, Besucherzentren u. a. m.
Würde Dir „Empfang“ besser gefallen?

Da steh ich gerade auf dem Schlauch, an welcher Stelle Du Dich befindest.
Hier sehe ich das jedenfalls nicht
Du meinst wahrscheinlich die CompGen-Webseite.
Das ist jedoch ein ganz andere Kontext.

Das ist auf der Stadtbeschreibungsseite noch nicht fertig.

„Wissen“ ist zu abstrakt. Unter Archiven (also gesammelten Daten und gesammelten Wissen) kann man sich was vorstellen.

Außerdem will ich ja in „Wissenssammlungen“ (Volltextsuche) und „Datensammlungen“ (strukturierte Suche) unterscheiden bzw. voneinander abgrenzen. Da wäre dann Oberbegriff = Unterbegriff.

Dieser Prozess ist ja schon in vollem Gange :wink:

Herzliche Grüße,

Susanne (Nicola)