Wo wir gerade bei dem Zufallsfund *Karl* August Gebel und den Eisenbahnern
waren....
Aus der Tageszeitung (NNN- Northeimer-Neueste Nachrichten) von Januar 1961:
Das Fest der Goldenen Hochzeit begehen am Sonntag der Rentner Karl Gebel und
Frau Pauline, geb. Flasche. Das goldene Paar kennt sich bereits von seiner
Jugendzeit her. In Jungwitz (Schlesien) geboren,
besuchten beide dort gemeinsam die Schule. Nach der Eheschließung blieben
sie auch weiterhin in ihrem Heimatort und konnten sich 1930 ein eigenes Haus
erbauen. Herr Gebel tat Dienst bei der Bahn und konnte hier auf eine 40-jährige
Tätigkeit zurückblicken. Noch heute erzählen beide gern von ihrem Leben in
der schlesischen Heimat, die sie nach dem letzten Krieg zweimal verlassen
mußten. 1945 kamen sie zunächst in die Tschechoslowakei, von wo sie nochmals in
ihren Heimatort zurückkehren konnten. 1946 hieß es dann endgültig Abschied
nehmen, nachdem einer der Söhne gefallen und eine Tochter an den Folgen von
Mißhandlungen gerstorben war. Erster Aufenthaltsort war dann der Kreis Springe
(Mulmsdorf), wo Herr Gebel nochmals vier Jahre in den Dienst der Bundesbahn
trat. Als ihr Sohn dann in Edesheim ein Siedlungshaus errichtet hatte, siedelten
beide 1951 nach hier über. Eine Tochter wohnt noch in der Sowjetzone. Wir
übermitteln zum 50jähringen Ehejubiläum unsere herzlichen Glückwünsche für
einen gesegneten Lebensabend!
Mit freundlichen Grüßen
Dennis (Gebel)