Hallo Listenleser,
die Unterlagen vom Standesamt I Berlin an zu fordern ist echt ganz
schoen teuer.
Wie macht ihr das? Da ich ziemlich weit weg wohne von Berlin muss ich
fuer jeden Handgriff den die tun
bezahlen.
MfG Kathrin(Hartmann)
Berlin hat kein Geld.
das weiß die Welt.
Ob's noch was kriegt,
das weiß man nicht!
Mit anderen Worten: Warum soll der Berliner Steuerzahler für Dienstleistungen bezahlen, die von denjenigen erbeten werden, die "ziemlich weit weg wohnen"?
eine tolle Einstellung der Berliner, Nicht-Berliner zu schröpfen wo und wie man kann. Bedenklich, wenn man bedenkt, dass die sich als sehr sozial bezeichnen.
Hallo Henryka,
was hat das mit Berlin zu tun ?
Als Berliner habe ich keinen Preisnachlass !
Dienstleistungen sind nun mal nicht umsonst.
Auch mein Schuster repariert meine Schuhe nicht unentgeltlich.
Bernhard
aus Berlin
Liebe Kathrin
Verständlich, dass ein Hobby Geld kostet. Mir schwillt der Hals, wenn ich im Internet die Formulierungen "gratis" oder "umsonst" lese. Einer muss es doch bezahlen, wenn man etwas kauft. Z.B. in unserem Verein (Kreisgemeinschaft) haben wir viele Spender und mit dem Geld werden u.a. Unterlagen und Bücher
digitalisiert. Verständlich, dass wir das nicht umsonst abgeben können, denn die Arbeit hat viel Geld und Kraft gekostet. Die da schreiben, bitte schickt mir mal eine Kopie, so tun wir das gegen eine Selbskostenbeteiligung.
Auch die da umsonst und kostenlos anbieten wollen eines Tages Geld sehen, jeder kennt das.
Der Steuerzahler oder der Spender würde kaum damit einverstanden sein, wenn er erfährt, dass sein Geld verschenkt wird.
Dies von einem "Alten", der leiber bezahlt, als das er etwas geschenkt bekommt.
Herzliche Grüße
Siegfried (Schmidt)
Berlin sieht in den Genealogen eine sichere Einkommensquelle. Die Preise sind enorm hoch, eigentlich die teuersten, die ich kenne. Für den Preis erhalte ich per Luftpost eine beurkundete Kopie aus Canada inklusive Suche in einem ganzen Bundesland.
es geht nicht darum, dass die Kopien etwas kosten. Allerdings sollten die Preise real sein. Berlin gehört zu den teuersten Plätzen und nützt das aus. Ich verstehe schon nicht, warum Berlin nicht in der Lage ist festzustellen in welchem Stadtteil jemand im 19. Jahrhundert geboren wurde. Wenn ich diese Daten hätte, müsste ich nicht nachfragen. Also erzählt mir eine sehr unfreundliche Dame, dass ich schon wissen müsste wo in Berlin gesucht werden soll. Häh, ich weiß nicht mal wie die Stadtteile von Berlin heißen. Ist mir auch egal. Mittlerweile wundert mich aber gar nichts mehr. Schließlich kann ich auch keine Informationen über einen Geheimen Regierungs-Rat der Polizei in Berlin erhalten, weil man nicht weiß wo gesucht werden soll. Wenn ich das höre, weiß ich sicher, dass Berlin nicht bereit ist die Suche richtig und flott zu erledigen. Denn das ist es was ich von einem Archiv erwarte und nicht Zeit zu schinden um ein gutes Ergebnis zu erhalten.
also ich bezahle pro angeforderter Urkunde aus Berliner Standes�mtern immer noch 7,- �. Das geht auch v�llig problemlos per Internet und dauert maximal 2 Wochen. Aber nat�rlich muss ich schon wissen, wo die nachgefragte Person geboren/ gestorben etc wurde. Ich kann ja auch nicht einfach ein M�nchener Standesamt anschreiben und nach einem x-beliebigen bayerischen Vorfahren nachfragen, ohne den Geburtsort zu kennen. Besonders freundlich w�rden dort die Standesbeamten sicherlich auch nicht auf eine solche naive Frage reagieren. Schlie�lich gibt es derzeit 12 Standes�mter in Berlin, die diese Standesamtsunterlagen Standesamt I in Berlin - Berlin.de verwalten m�ssen. Soll jetzt ein Standesbeamter all diese Orts-Unterlagen durchsuchen? Es gibt (oder gab?) auch die M�glichkeit, eine Suchrundfrage durch alle 12 Standes�mter zu starten, dann f�ngt z.B. Mitte an, die Unterlagen zu durchforsten und bei Nichtfinden wird die Anfrage von sich aus z.B. an Friedrichshain-Kreuzberg weitergeleitet usw., usf. Das dauert aber entsprechend und wird nat�rlich, wenn man Pech hat, recht teuer. Ein Geheimer-Regierungs-Rat der Polizei wird im 19. Jahrhundert auch sicherlich nicht in Berlin gewohnt haben, sondern eher in den noch nicht eingemeindeten St�dten Charlottenburg oder Sch�neberg. Wenn jemand aber schon schreibt "H�h, ich wei� nicht mal wie die Stadtteile von Berlin hei�en", ist mir schon einiges klar. Genealogische Forschung hei�t ja nicht nur Namen zu sammeln, sondern sich auch etwas mit Ortsgeschichte zu besch�ftigen, und dies nicht Beamten vor Ort zu �berlassen.
Bei standesamtsauskunft.de handelt es sich �brigens um eine private Firma. Wer sich nicht in der Lage sieht, selbst ein Standesamt anzuschreiben, muss eben die 35,00 � abdr�cken.
Gr��e aus Berlin
Stefan
du kennst also alle Münchener Stadtteile? Gut für dich. Aber für die Genealogie absolut unnötig. In München gibt es zwei Standesämter und die senden die Post per Dienstpost weiter und es gibt ein einziges Münchener Archiv. So muss ich nicht wissen, wo in München jemand lebte sondern nur, dass er in den heute eingemeindeten Stadtteilen gelebt hat. Berlin ist nichts bewegendes in unserer Ahnenliste sondern nur ein verhältnismäßig kurzer Zeitraum eines Vorfahren, der nach dem Studium hängen blieb.
Pech für mich, dass Frau Geheimrat ihr Töchterchen nicht in Charlottenburg auf die Welt brachte, an ihrem Wohnort. Für die kostenlose Suche beim Standesamt Charlottenburg und Mitte bezahlte ich bereits an die 50 Euro plus Porto. Nur gut, dass ich dieses Papierchen nur benötige um bekannte Daten zu verifizieren, so kann ich warten, bis auch Berlin Online geht.
Auch bei uns in Bayern geben viele Standesämter die Kopien kostenfrei raus.
Forschungsarbeiten sollte schon jeder selbst erledigen. Wer selbst in Archiven forscht, wei� wie zeitaufwendig das ist. Archivare sind doch nicht daf�r da, private Forschungesarbeiten umsonst zu erledigen. Wenn man jemanden mit der aufwendigen Arbeit beauftragt, muss man auch daf�r bezahlen! Oder hinfahren und selbst lesen!
Wenn Du jedoch Namen, Datum und Ort kennst, werden auch die Kopien nicht teuer sein.
hier geht es doch nicht darum, dass ich nicht weiß, was gesucht werden soll,
sondern, dass ich nicht weiß in welchem Stadtteil sie geboren wurde. Berlin
hat alle Daten dezentral lagern und lassen sich diese "Organisation" teuer
bezahlen. Aber vielleicht sind wir Bayern nur verwöhnt.
n�, ich kenne nicht alle M�nchener Stadtteile. Aber in Zeiten des Internets k�nnte ich auch sicherlich alle jetzigen und ehemaligen Stadtteile Pekings recherchieren. Wieso Du aber Ortsgeschichte f�r die Genealogie f�r ABSOLUT unn�tig h�ltst... Ich w�re jedenfalls bei meinen familiengeschichtlichen Forschungen oft ohne diese nicht weitergekommen.
M�nchen hat sicherlich auch eine andere stadtgeschichtliche Entwicklung genommen als Berlin. Berlin wurde 1920 aus 7 St�dten, 59 Landgemeinden und mehreren Gutsbezirken zu Gro�-Berlin, wobei einige St�dte wie K�penick oder das von Dir angef�hrte Charlottenburg lange auf bestimmte Sonderrechte beharrten (Nahverkehr, Personenstandswesen).
Ich gebe Dir ja durchaus recht, dass "M�nchner Verh�ltnisse" sicherlich ideal f�r die Familienforschung sind. Aber - die Welt ist nun mal nicht so, wie sie uns gef�llt. Dein Problem ist doch aber sicherlich, dass die von Dir gesuchte Person nicht am Wohnort der Eltern geboren wurde. Ich musste auch schon 120,00 DM berappen, als ich bei einem Pfarramt nach einem Vorfahren suchte, dieser aber trotz langer Recherche der vor Ort suchenden Pastorin nicht gefunden werden konnte. Das geh�rt halt zur Familienforschung und ich hab' mich damit getr�stet, dass die von mir gesuchte Person halt dort auf jeden Fall NICHT geboren wurde. Sollte ich, nur weil das von mir gew�nschte Ergebnis nicht zu ermitteln war, die suchende Pastorin NICHT bezahlen? Hatte das was mit der dortigen Gemeinde irgendetwas zu tun? War das etwa 'ne Abzockergemeinde?
Vielleicht ist ja die Mutter der von Dir gesuchte Person doch in ihrer Heimatgemeinde niedergekommen, obwohl sie ansonsten in Berlin lebte. Mir ist dies bei meinen Forschungen jedenfalls schon untergekommen (bei den Eltern).
Ich kenne �brigens dieses entt�uschende Gef�hl bei einer negativen Antwort von �mtern, Archiven oder Pfarreien, ich denke aber, dass dies einfach zur Genealogie dazugeh�rt. Wenn die von Dir gesuchte Person ein Geheimrat o.�. war (bzw. der Vater), m�sstest Du sicherlich �ber die auch online einsehbaren "Amtsblatt der Regierung in Potsdam" N�heres finden k�nnen. Dort wurden ja selbst Schulabschl�sse h�herer Schulen etc. ver�ffentlicht.
Gru�
Stefan
Hallo Liste
Berlin, was war das schon? Aber ab 1921 wurden �ber 90 St�dte, D�rfer
und Gutsbezirke eingemeindet. Deshalb ist die Frage nach dem Stadtteil
schon berechtigt. So findet man zum Beispiel Dokumente f�r meine
Berliner Nachbarn aus Berlin - Heiligensee in Potsdam und f�r die
anderen Nachbarn Hakenfelde in Berlin - Spandau.
Grus aus Brandenburg
Manfred K.