Frecher Mißbrauch unserer mailing-Liste?

Liebe Mitforscher, ich bekam ein Schreiben von einem Menschen in Togo, der auf Dummenfang geht. Angeblich ist ein A. Kulbach-Fricke mit Frau und Kind in Togo bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen und hat 20,5 Mio E hinterlassen, nach den Verwandten w�rde schon seit 3 Jahren gesucht und nun endlich, endlich in mir gefunden.
Ausgerechnet einer Ahnenforscherin wird also zugetraut, da� sie jemand nicht kennt, der so nah mit ihr verwandt ist, da� sie ihn beerben kann!
Dar�ber hinaus d�rfte ich der einzige Mensch auf der Welt sein, der die Namenskombination Kulbach-Fricke hat.

Wie kam dieser Kerl an meine Adresse? Ich bewege mich fast ausschlie�lich in den genealogischen mailing-Listen, sonst kennen meine Adresse nur meine n�chsten Freunde und Verwandten. Ich bef�rchte daher, da� er sich in die Listen eingeschlichen hat und dort die e-mail-Adressen sammelt.

Ich werde diese Geschichte der Polizei �bergeben, obwohl man fast denken k�nnte, wer auf so etwas hereinf�llt (und dann einen bisher noch nicht bezifferten Betrag f�r die T�tigkeit eines Rechtsanwalts in Togo in der Gier nach 20,5 Mio �berweist), ist selber schuld.

Frage: Wer von Ihnen hat ein entsprechendes Schreiben bekommen?

Mit freundlichem Gru� - Karina Kulbach-Fricke

Hallo Karina,

solche Schreiben kommen von der sog. Nigeria-Connection. Der
Hintergrund ist eindeutig kriminell, nie auf so etwas antworten. Und
wer auf so etwas reinf�llt, , den straft halt seine Gier.

�rgerlich sind die Mails, ich bekomme so etwas gelegentlich auch. Ob
die Leute gezielt unsere Liste ausgeforscht haben kann ich nicht
beurteilen. Der Handel mit Emailadressen ist jedenfalls lukrativ!