Fragen zum Kurzurlaub in Breslau und Umgebung

Hallo Liste,

ich werde am Samstag für ein paar Tage nach Breslau und Umgebung fahren.
Das Hotel ist gebucht, meine Unterlagen für die Forschung vor Ort
zusammengestellt.

Vor allem möchte ich mir die Orte ansehen, die meine Großeltern ihre Heimat
nannten.
Archivbesuche erachte ich als zweitrangig, da die Zeit auch so knapp genug
wird.

Nun miene Fragen:
-Sollte man vorher noch Geld in Deutschand eintauschen?
-Ist noch die "Grüne"-Versicherungskarte für das Auto erforderlich?
-Sollte man ggf. bewachte Parkplätze bevorzugen?
-Kann man ggf. per Kreditkarte / EC-Karte bezahlen, bzw. Geld abheben?
-Kann man sich vor Ort auf Deutsch / Englisch verständigen? Wie kann man
sich sonst helfen? (Taxifahrer als Dolmetscher,etc.?)
-Sollte man Gastgeschenke für die heutigen Bewohner der Häuser mitbringen?
Wenn ja, was eignet sich dafür?

Die polnischen Adressen der Häuser meiner Großeltern und dazugehörige Fotos
aus
einem Besuch in den 80er Jahren meiner Großeltern habe ich. Auch die Namen
der
heutigen Bewohner sind mir bekannt. Fotos von Ihnen helfen mir hoffentlich
bei einer dortigen
Vorsprache....

Die heutigen Ortsnamen habe ich mir vorsichtshalber herausgesucht. Eine alte
Straßenkarte
mit den damaligen Ortsnamen sind im Gepäck.

Was sollte ich noch beachten?

Mit freundlichen Grüßen
Dennis (Gebel)

Hallo Dennis,

beim H�ferverlag ist ein Stadtplan von Breslau im Ma�stab 1:16500 erschienen, in dem die Strassennamen in deutsch und polnisch aufgef�hrt sind. ISBN 3-931103-54-4.

Gru�
G�nter

-Sollte man vorher noch Geld in Deutschand eintauschen?

die Bankautomaten sind weit verbreitet, es recht also eine EC-Karte

-Ist noch die "Gr�ne"-Versicherungskarte f�r das Auto erforderlich?

meines wissens ja,
die Polizeikontrollen bes. betr. Geschwindigheit sind viel sch�rfer.

-Sollte man ggf. bewachte Parkpl�tze bevorzugen?

ja, unbedingt, absolut nichts im Auto lassen,
f�r die Nacht keine freie Partpl�tze vorm Hotel, sondern nur bewachte
Parkpl�tze.
Sorge um das Auto ist das Wesentliche worauf man bei solcher Reise achten soll

-Kann man ggf. per Kreditkarte / EC-Karte bezahlen, bzw. Geld abheben?

abheben immer, bezahlen �ffters, bei gro�en Warehnh�user immer

-Kann man sich vor Ort auf Deutsch / Englisch verst�ndigen?

ja

Wie kann man sich sonst helfen? (Taxifahrer als Dolmetscher,etc.?)

Taxifahrer lieber nicht,
alle �mter, Polizei, auch Archive verweisen weiter an die richtige Stelle

-Sollte man Gastgeschenke f�r die heutigen Bewohner der H�user mitbringen?
Wenn ja, was eignet sich daf�r?

Laden Sie die privaten Gastgeber zu einem Konzert, Museum, oder Essen,
die die Gastgeber w�hlen, am besten etwas wo Sie mit Ihrer Interesse
f�r Geschichte u. Kultur den dort lebenden Menschen Ihre Wertsch�tzung
zeigen k�nnen. Lassen Sie sich viel erz�hlen.

Die polnischen Adressen der H�user meiner Gro�eltern und dazugeh�rige Fotos
aus
einem Besuch in den 80er Jahren meiner Gro�eltern habe ich. Auch die Namen
der
heutigen Bewohner sind mir bekannt. Fotos von Ihnen helfen mir hoffentlich
bei einer dortigen
Vorsprache....

sicher ja

Die heutigen Ortsnamen habe ich mir vorsichtshalber herausgesucht. Eine
alte Stra�enkarte mit den damaligen Ortsnamen sind im Gep�ck.

bei Archivmitarbeitern sollte man diese Kenntnisse vorasusetzen,
ansonsten GOV :: The Historic Gazetteer in einer Internetcafe

Was sollte ich noch beachten?

die Polen sind gespr�chig, viel Fragen und auch selbst erz�hlen ist immer
besser als schweigend zu erraten versuchen.
bei �lteren Menschen kann die deutsch Sprache negative Assoziationen
hervorrufen, trotzdem empfehle ich Ihnen hier nichts zu scheuen.
In der Gruppe beim Bier laut deutsche Lieder singen werden Sie wohl nicht.

Landstrassen sind schlecht, einfach mehr Zeit f�rs Beobachten der Landschaft
einkalkulieren.
Auch bei sehr biligen Essm�glichkeit neben den Lanstrassen ist das Essen sehr
schmackhaft.

Wegen Toaletten halten Sie ausschau nach neueren Tankstellen, oder Hotels,
auf Toaletten in der Stadt o. am Bahnhof sicherheitheitshalber lieber ganz
verzichten !

sch�nen Urlaub
  zbyszek

Hallo Zbigniew,
vielen Dank f�r die Auskunft und die wertvollen Tipps.
Ich bin im September wieder in Schlesien.

Herzliche Gr�sse aus Upstate New York,
Guenter Boehm (*1939 Friedland, Kreis Waldenburg in Schlesien)

Hallo Dennis,
einige Antworten auf Deine Fragen:

In Deutschland gibt es kein polnisches Geld, da dessen Einfuhr nach Polen
verboten ist.

Bewachte Parkplätze (bei Tag) sind zu empfehlen. Eine Bewachung im
rechtlichen Sinne ist das aber auch nicht, wie bei uns in Deutschland.

Deutsch- und Englischkenntnisse sind bei der jetzigen polnischen Generation
nicht so sehr verbreitet. Das ist meine Erfahrung.

Mich hat man in unsere frühere Wohnung nicht hineingelassen, aber eine
Nachbarin hat mich durch das ganze Haus geführt. Der habe ich am nächsten
Tag eine Schachtel Pralinen, vor Ort gekauft, schön verpackt, hingebracht.
Ich glaube die Freude war echt.

Für die anderen Fragen fehlt mir die Kompetenz. Zum Geldumtausch habe ich in
meinem Reisebericht etwas geschrieben.

Grüße aus Leipzig
Wolfgang Leistritz *1938 im Eulengebirge

Suche:
LEISTRITZ überall,
SEIDEL in Berzdorf bei Münsterberg
SCHMIDT in Belkau/Weißenfeld Kreis Neumarkt
MANN in Konradswaldau Kreis Trebnitz
FREY in Brandschütz Kreis Neumarkt

Auch kann ich die Listenmitglieder gerne zu
Archiwum Skanów Niektórych einladen.
wroclaw.1949.*.jpg ist mehr eine Schizze aus dem Jahre 1949.
die Teile sind: ld = left down, lu = left up, md = middle down, etc.

zbyszek

Sehr geehrte Listenmitglieder,

die folgenden Familien werden von einem nicht-vernetzten Familienforscher (Prof. Dr. H. Marx, Mainz) gesucht
[seine Daten liegen mir vor zum Austausch mit Ihnen]

Alle Verbindungen [1700-1880] zu

K�nigshain/Glatz: GRAHNER
Hassitz/Glatz: MARX
Lichtenwalde/Habelschwerdt: M�LDNER
Altwilmsdorf/Glatz: KRASEL
Guhlau/Reichenbach: H�TZEL
Glatz: LENZ

Ich werde mit Freuden Ihre Antworten weiterleiten.

Mit freundl. Gruss
H.V.J.Kolbe
Achenheim/Elsass