Förster von Beruf

Hallo Gudrun,

da ich ebenfalls mehrere schlesische - haha - FÖRSTER unter meinen Vorfahren habe, bin ich dir zunächst mal dankbar für das Stichwort "waldreich", was irgendwie die dortige Häufigkeit dieses Familiennamens erklärt. Das ist wirklich erhellend. - Da ich mir auch mal überlegt habe, diesen Beruf zu ergreifen, ist mir wenigstens bekannt, dass heute die Jägerprüfung Vorausetzung für die Anstellung von Forstwirten ist. Laut Google waren allerdings die Hirschberger Jäger eine Infanterie-Militäreinheit, ähnlich benannt wie Gebirsjäger, Fallschirmjäger, österreichisch Kaiserjäger,... Auch der Begriff "dienen" passt zum militärischen Sprachgebrauch.

Grüße aus München

Michael Förster

Ein Hallo den Forstleuten,
die Jäger bildeten tatsächlich seit 1740 ( Preußen) eine eigene, besonders
schießfertige militärische Formation. Forstleute mussten, später 'wollten'
zu den Jägereinheiten. Zum einen gab es mehr Munition zum Üben und Schießen,
zum anderen waren sie besser ausgebildet und beweglicher als Infanterie-
oder Artillerieeinheiten. Vor zweihundert Jahren bedeutete es eine
Anerkennung, bei den Jägern aufgenommen worden zu sein. Bitte denkt dabei
auch an die Lützowschen Jäger (gegen Napoleon)
und ihre hohe Wertschätzung.
Ein fröhliches Halali von Monika & Dackel (leider weder Förster noch Jäger)