FN Heider in PETERSWALDAU - KUJA

Hallo zusammen,

bei meiner Suche nach dem FN Ungerath hat sich eine für mich ganz neue Richtung aufgetan.
Ein Johann Carl Ungerath war mit einer Johanne Dorothea geb. Heider (Heyder) verheiratet gewesen.
Er, Johann Carl Ungerath ist in Peterswaldau verstorben.
Ich vermute, dass Johanne Dorothea Ihre Wurzeln in Weigelsdorf oder Peterswaldau / Kreis Reichenbach habe könnte.
Gibt es unter den Listenmitgliedern jemanden, dem der Name schon einmal in dem Kreis aufgefallen ist?
Sie war evangelisch.
Lt. meinen Unterlagen soll sie im Juli 1880 in Kuja bei Kattowitz gelebt haben.
Auch wenn Kattowitz zu Oberschlesien gehört, hier meine Frage:
Wo kann ich die Standesamtunterlagen anfragen / finden? Da bei den Mormonen die Quellenlage etwas dürftig ist.
Vielleicht könnte man die Frage an die Oberschlesienliste weiterleiten?

Für mögliche Antworten bedanke ich mich im Voraus

Mit freundlichem Gruß

Matthias (Fitzner)

Liebe Listenfans,

da ich auf der Suche nach meinem Vorfahren Wilhelm Krause oder Crausz nicht weiterkomme, versuche ich es mal mit den Namen der Eltern sowie der Großmutter Klienow. Ich kenne folgende Lebensdaten:

Sigismund Krause, * „Auf der Rothen Höhe“, Niederschlesien.....1727, † Dittmannsdorf 18.4.1773,
∞ 1755 Hanna Klienow, *......1735, † Dittmannsdorf 17.10.1773

Wo war bitte "auf der Rothen Höhe"? Kann damit jemand was anfangen?

Die Generation vorher war angeblich:

Rudolph Krause, *.....1698, + Dittmannsdorf 1771,

oo Maria Elisabeth......., *....., † .....1769.

Aber, wie gesagt: Alle diese Angaben sind unter Vorbehalt. Es gibt dazu bisher keine urkundlichen Beweise, genau die suche ich. Wir haben nur die persönlichen Lebenserinnerungen.

Ach ja, warum suche ich den Pastor Davidflor? Nun, der soll im Sommer 1757 meinen Vorfahren in Dittmansdorf lutherisch getauft haben. Das Taufbuch in Waldenburg gibt dazu aber anscheinend nichts her, wurde von Herrn Richter überprüft. War der Pastor vielleicht in einem Nachbardorf aktiv?

Vielen Dank für alle Hinweise?

Und viele Grüße aus Hanoi, Vietnam, wo ich lebe und arbeite.

Johann W. von Krause

Liebe Listenfans,

zu meiner Suche nach Wilhelm Krause oder Crausz noch zwei Ergänzungen:

1. Er soll 1772-1773 das Gymnasium in Brieg besucht haben, aber nicht abgeschlossen.
2. Seine Schwester Caroline oder Carline Krause oder Crausz soll an Ostern 1773 (11. oder 12. April?) den "Referendar Müller" in Schweidnitz geheiratet haben.

Weiß jemand, ob es irgendwelche Register gibt, wo man das verifizieren kann?

Vielen Dank!

Johann

Hallo Zusammen!

Habe eine gro�e Bitte an die Namensforscher in der Liste.
Suche schon seit einiger Zeit nach Herkunft und Bedeutung des Namens POSCHAG
Der Name kommt in Deutschland sehr selten vor. Derzeit leben, �ber 8 Bundesl�nder verteilt, nur ca. 40 Personen mit diesen Namen.

Bin f�r jede Hilfe dankbar.

Sch�ne Gr��e

J. Reichelt

Hallo Herr Reichelt,
im Berliner Adressbuch von 1916 gibt es den Namen in den Schreibweisen POSCHAG, POSCHAK und POSCHACK, im AB 1900 nur einen Galvaniseur Paul POSCHAG, 1890 den Schuhmacher C. POSCHAG und 1880 den [selben] Schuhmacher K. POSCHAG.

Ein Sebastian POSCHACHER v.POSCHAK war 1847 Oberstleutnant und Kommandeur des k.k. 8 Jäg.Bat. und ist am 20.5.1861 in Innsbruck gestorben.

In Prace filologiczne, Band 39, schreibt Adam KRYŃSKI auf S.78:

    Poschak 'świnia, prosię' w kilku punktach zarówno na zachodzie, jak i na wschodzie od zawołania na świnie posch
    (PrWb IV 558). Na wschodzie, w Mrągowie i Giżicku zanotowano Boschak 'pieszczotliwie o świni lub prosięciu' od
    zawołania bosch - bosch (Ziesemer I 137). Zawołanie na prosięta i świnie poś - poś występuje sporadycznie na Warmii
    i Mazurach (Horodyska SWM III 51).

    POSCHAK 'Schwein, Ferkel' an mehreren Orten sowohl im Westen als auch im Osten [in West- und Ostpreußen]
    [lautmalerisch] für das Grunzen der Schweine 'posch'. Im Osten um Mragowo [Sensburg] und Giżicko [Lötzen] als
    Boschak bezeugt "um ein Schwein oder Ferkel liebevoll 'bosch - bosch' zu rufen". Sporadisch auch im Ermland und Masuren.

Bekanntlich ist auch das im 2. Weltkrieg geprägte französische Schimpfwort für die Deutschen boche = Schweineschnauze.

Grüße vom Niederrhein,
Günther Böhm

Liebe Listenfans,

eben habe ich erfahren, dass ein Onkel meines Vorfahren, Gottfried Krause (oder von Krause, von Crausz) als Cornett des 4. Husarenregiments "Putkammer" bei einem Kampf in der Nähe eines Dorfs "Michel" im Frühjahr des Jahres 1757 gefallen sein soll.

Kann mir jemand einen Tip geben, wie ich das verifizieren kann? Weiß jemand was von Kämpfen bei "Michel" im April/Mai 1757? Weiß jemand, wo man eventuell Regimentslisten oder Todeslisten dieses "Schlesischen Husarenregiments" (Garnison in Ohlau) finden kann? (Bei den Mormonen leider Fehlanzeige.) Oder hat jemand sonst einen Tip?

Vielen Dank!

Johann

Hallo Johann,

für 1757 wird eine Schlacht besonders hervorgehoben, die bei Prag. S.hier :
http://www.monarchieliga.de/imperium/schlesien/schlachten.htm

gruß ca

Hallo "Ca",

und vielen Dank für den Hinweis.

Ich hab noch etwas gesurft und festgestellt, dass bei dieser Schlacht die
Husaren an einem Dorf Michelob (südöstlich von Prag, nach dem Dorf heißt
jetzt in USA ein Bier...) vorbei angegriffen haben. Das wird es dann wohl
gewesen sein. Für meinen Vorfahren gebe ich dann mal das Todesdatum
06.05.1757 ein, auch wenn ich keine urkundliche Erwähnung finde.

Gruß

Johann

Hallo Johann,

bei books.google gibt es zwei Entsprechungen. Die "Rothe Höhe" lag demnach bei Neukrausendorf, eine Stunde östlich von Waldenburg. Das dürfte wohl die gesuchte Örtlichkeit sein.

Viele Grüße
Bernd Grädler

Es gibt auch eine Militaria-Liste, zu finden unter http://list.genealogy.net/ , vielleicht kann da jemand helfen.
Gruß Gisela Langfeldt

Hallo Frau Langfeld und vielen Dank für den Hinweis.

Hab mich gleich dort angemeldet.

Viele Grüße

Johann

Dear all!
(So beginnen hier in Vietnam alle Emails an mehrere Empfänger.)
Ich habe in der letzten Zeit immer wieder die Liste genervt mit der Suche
nach meinem Vorfahren Johann Wilhelm aus Dittmannsdorf bei Waldenburg, von
dem ich über den Familiennamen nicht sicher bin. Später nannte er sich
Johann Wilhelm Krause (bis er in Estland geadelt wurde).
Nun will ich berichten, dass ich denke, eine urkundliche Erwähnung, auch des
Familiennamens, in der sog. "Jüngeren Matrikel der Universität Leipzig"
gefunden zu haben. Diese wurde 1909 von Georg Erler herausgegeben, man kann
sie digitalisiert beim "Familienarchiv Papst" bestellen. Da die
Identifizierung in diesem Werk nicht ganz direkt ist, möchte ich sie hier
darstellen um die Denke zu zeigen und ggfls. auch Kritik zu hören, wenn
jemand meint, dass es so nicht geht.

Bei Erler, Band III Seite 124 unter "Krause" findet man:

"Ioh. Guil. Siles. P. i 19.V.1781"

Erler hat seinen Bänden einige Erläuterungen beigefügt, u.a. zu den
verwendeten Abkürzungen. Danach bedeutet „P.“ „Polonius“ und „i“ bedeutet
„inscriptus“. Demnach lautet der Eintrag unter „Krause“ auf der Seite 124:

"Joh(ann) Wil(helm) Schlesien Pole inscriptus 19.V.1781"

Erler hat in seinen Erläuterungen weiter geschrieben, dass in der Matrikel
immer eingetragen war, ob bzw. wann der Student seine Gebühren für das
Semester bezahlt hat. Dann sei die vorhergehende Eintragung ausradiert und
die neue Zahlung eingetragen worden. (Buchhaltung!!!). Er kündigt zwar an,
diese ausradierten Einträge auch zu übertragen, aber davon ist im Text
nichts zu sehen. Wenn, wie bei meinem Vorfahren, 7 Semester auf diese Weise
dokumentiert wurden, dann kann die erste Eintragung auch nicht mehr sichtbar
gewesen sein. Folglich ist der 19.V.1781 das Datum der letzten Eintragung,
der letzten Gebührenzahlung, des letzten „inscriptus“. Das deckt sich mit
den uns vorliegenden Aufzeichnungen unseres Vorfahren, der dann im Herbst
1781 Leipzig verlassen musste, weil er kein Geld mehr hatte.

Es passt also alles zusammen, dieses Mosaiksteinchen ist gesichert, ich habe
eine urkundliche Erwähnung meines Johann Wilhelm Krause!

Seid Ihr einverstanden?

Viele Grüße

Johann W. vKrause

Tốt ngày, ông v.Krause,
dass Siles. für Silesius oder Silesicus steht, ist nicht zu bestreiten, dann passt aber das Polonicus nicht, da Schlesien damals garantiert nicht zu Polen gehörte - schon gar nicht Dittmannsdorf bei Waldenburg. Ich würde es deshalb für Prussicus = preußisch gesetzt sehen - zur Unterscheidung vom habsburgisch gebliebenen Teil Schlesiens.

Chúc mừng từ sông Rhine Hạ,
Günther (Böhm)

Xin Cam On, ong Günther! Klingt in der Tat logischer. Die Sachsen hatten ja wohl mit den Preußen nicht viel am Hut zu der Zeit. Da musste man das schon kenntlich machen :wink:
Und die Angabe, dass es jetzt nicht mehr zu H gehörte war natülich auch wichtig!
Cheers!

"Günther Böhm" <GHBoehm@ish.de> schrieb: