Hallo Heike, die Flucht und Vertreibungslisten (Transportlisten) von März
1946 an befinden sich im
Saatsarchiv in Wolfenbüttel.
Aus Breslau kamen im März folgende Transporte:
7.3. 46 wohin Nordenham/Wesermarsch 1405 Personen
11.3.46 " Aurich und Keis Helmstedt 1500 "
13.3.46 " Halle/Westf. " " 1501 "
15.3.46 " Bramsche Kreis Bersenbrück1603 "
16.3.46 " Kreis Helmstedt 267 "
17.3.46 " Aurich 1684 "
18.3.46 " Ldkr.Vechta u.Helmstedt 1675 "
19.3.46 " Nordhorn u. Helmstedt 1635 "
19.3.46 " Twieflingen,WatenstedtKr.He 99
Königslutter
alle weiteren Transporte kamen im März aus Glatz u. Umgebung.
Heike, die Personenlisten liegen als im Archiv in Wolfenbüttel.
Zu welchem Transport Deine Familie gehörte kannst Du ja dann dort erforschen.
So habe ich auch unsere Vertreibung gefunden 17.6. 1946, meine Eltern und
meine Großmutter wollte nicht zu den Polen optieren, sie hatten das Angebot.Was
bin ich froh darüber.
vielen Dank f�r den Tip....
Ich habe nun schon einiges in die Wege geleitet um mehr zu erfahren, ich
denke nun mu� ich einfach ein wenig abwarten...
Ich habe heute z.B. auch einmal an das Lager Friedland geschrieben, mal
schauen ob von dort etwas kommt...und hlat lesen, lesen, lesen...:-)) Es
gibt ja Unmengen toller Homepages wo man sich gar nicht wieder losrei�en
kann. Und ich glaube wir "jungen" Leute werden es nie nachvollziehen k�nnen
wie es damals war, ich glaube es �bersteigt das Vorstellungsverm�gen eines
jeden...
Hallo Reinhard,
dein Beitrag gibt mir Anlass zu folgender Frage:
Gibt es �berhaupt die M�glichkeit, an bestimmte Vertreibungslisten
heran zu kommen?
Ich habe vor ca.einem Jahr auf telefonische Nachfrage vom Staatsarchiv in
Wolfenb�ttel die Auskunft bekommen, man habe - wieder einmal aus Gr�nden
des Datenschutzes - keinerlei M�glichkeiten, an die wohl wirklich noch
vorhandenen Waggonlisten und die diesbez�glichen Unterlagen zu kommen. Alle
Beteiligten m�ssten (und welcher noch lebende Zeitzeuge kennt alle
damaligen Schicksalsgenossen aus "seiner" Ausweisung) dem zustimmen. Zudem
m�sse ja die Jahrzehnte lange Frist nach dem Ableben des Letzten abgewartet
werden. Das gelte im �brigen nicht nur f�r Angeh�rige der Vertriebenen,
sondern auch f�r diese selbst. Mir gegen�ber wurde sogar angedeutet, dass
�ber die langfristige Aufbewahrung keine Kenntnis besteht...
Meine Eltern sowie mehrere Verwandte und Bekannte "reisten" am
11.07.46 um 20:20 Uhr im Viehwagen vom Freiburger Bahnhof in Breslau nach
Uelzen in der Britischen Zone, wo sie am 14.07 ankamen. Auch sie als
direkt betroffene Personen w�rden als Antragsteller nicht ausreichen. Der
Versuch der Aufarbeitung sogar der eigenen Vergangenheit w�re somit an
dieser Stelle nicht m�glich.
Mich hat diese Aussage ziemlich betroffen gemacht. Nat�rlich w�re ich
hoch erfreut, wenn du �ber bessere Informationen verf�gst.
Mit freundlichem Gru� Ulrich Brause
Hallo Heike, die Flucht und Vertreibungslisten (Transportlisten) von M�rz
1946 an befinden sich im
Saatsarchiv in Wolfenb�ttel.
Aus Breslau kamen im M�rz folgende Transporte:......
Heike, die Personenlisten liegen als im Archiv in Wolfenb�ttel.
Zu welchem Transport Deine Familie geh�rte kannst Du ja dann dort
erforschen.