Festtagsgrüße

Liebe Listis,
ich hoffe Ihr hattet ein schönes Weihnachtsfest und genießt noch den heutigen Tag.
Meine Oma aus dem Kreis Schlochau, ab 1938 „Beutepommerin“ hatte mit Ihrer von der Insel Wollin stammenden Freundin immer den sogenannten „3. pommerschen Weihnachtstag“ gefeiert. Ich weiss nicht, ob das ein landläufiger Begriff war oder von den Beiden selbst erfunden wurde.
Jedenfalls gefällt mir der Begriff :-)!
Ich hoffe, das neue Jahr bringt uns neben Gesundheit auch den ein oder anderen Erfolg in unseren Forschungen.
Viele Grüße,
Euer Burkhard

Lieber Burhard,
dankeschön ! Soetwas ähnliches machen wir auch, nennen es nur nicht so, unsere Tochter und Schwiegersohn sind am 1. Weihnachtstag bei uns, am zweiten bei den Schwiegereltern und heute fahren wir zu den Kindern…
Liebe Grüße
Jutta

Hallo Burkhard,
das Geld ist ausgegeben, die Kerzen ausgepustet und die Bäuche sind voll.
Das mit dem dritten Feiertag kenne ich nicht. Ist es möglich, daß Heiligabend als Feiertag mitgezählt wurde? ich habe beim „Pommerschen Greif“ in dem Artikel „Pommersche Christrosen“

Pommersche Christrosen

[

Pommersche Christrosen

Wie die Sitte der pommerschen Christrosen entstand

](https://blog.pommerscher-greif.de/pommersche-christrosen/)

auch von 3 Feiertagen gelesen.
Durch solche Artikel empfinde ich es wieder einmal als traurig, daß ich meine Großeltern nicht kennen gelernt habe und so nicht eventuell unterschiedliche Bräuche (eine Seite Magdeburg, d.h. Ur-Großmutter aus dem Harz, sonst Ursprung Vogtland und dann die Hannover - Düsseldorfer Seite, bzw. eventuelle Bräuche aus Westpreußen) kennenlernen konnte.
Viele Grüße,
Susanne

Hallo Ihr Lieben,
Danke für Eure Geschichten.
Das mit den Verwandtenbesuchen am dritten Weihnachtstag klingt plausibel. Man hatte ja damals sehr oft viele Geschwister. Und nein, es war nicht ein Mitzählen von Heiligabend sondern, tatsächlich der Tag nach dem 2. Weihnachtstag mit dem „3. pommerschen Weihnachtstag“ gemeint. Ein bisschen wurde das auch so erklärt, dass es ja noch genug Reste von Weihnachten zu essen gab. Da reichte es auch, wenn es nur ein Stollen oder Weihnachtsplätzchen waren, um einen Anlass für das Treffen zu haben.
Mir gefällt dieser Brauch jedenfalls :-)!
Viele Grüße
Burkhard

Ach Susanne,
wir sollten nächsten Sommer vielleicht auch mal wieder ein Berent-Treffen im hessischen Dunstkreis veranstalten, vielleicht so nach der vierten oder fünften Impfung mit vorheriger Testung und am Besten draußen!
Nur so als Idee.
Schönen Abend!
Burkhard