Hallo Ulrich,
da habe ich nun in letzter Zeit über die Familie KLOTH gearbeitet, weil ich das zu einem Vortrag über die Sparrenburg in Bielefeld benötige. Da war ein v. Kloeth kurz nach dem 30jährigen Krieg Kommandant der Festung. In einer Abhandlung über Herkunft und Taten wurde mir freundlicherweise ein Manuskript überlassen, dass bei einem Familientreffen der adeligen KLOETs, KLOITs, KLOYTs und ähnlich vom damaligen Familienoberhaupt als Vortrag gehalten und in einem Stadtarchiv archiviert worden war. Da ich Dir über die Liste keine Anlage anfügen kann, werde ich sie Dir bilateral zusenden. In dem Vortrag wird auch auf die bürgerlichen KLOETHs hingewiesen.
Im übrigen übersetzt sich laut dieses Manuskripts das niederdeutsche Wort "Klot" ins hochdeutsche "Kugel" und ist damit gar nicht so weit entfernt von Kloß und Klumpen, die Dir Wolfgang Hohenfeld vorschlug.
Gruß
Udo (Majewski)
Udo Majewski schrieb:
Hallo Ulrich,
da habe ich nun in letzter Zeit �ber die Familie KLOTH gearbeitet,
weil ich das zu einem Vortrag �ber die Sparrenburg in Bielefeld
ben�tige. Da war ein v. Kloeth kurz nach dem 30j�hrigen Krieg
Kommandant der Festung. In einer Abhandlung �ber Herkunft und Taten
wurde mir freundlicherweise ein Manuskript �berlassen, dass bei
einem Familientreffen der adeligen KLOETs, KLOITs, KLOYTs und
�hnlich vom damaligen Familienoberhaupt als Vortrag gehalten und in
einem Stadtarchiv archiviert worden war. Da ich Dir �ber die Liste
keine Anlage anf�gen kann, werde ich sie Dir bilateral zusenden. In
dem Vortrag wird auch auf die b�rgerlichen KLOETHs hingewiesen. Im
�brigen �bersetzt sich laut dieses Manuskripts das niederdeutsche
Wort "Klot" ins hochdeutsche "Kugel" und ist damit gar nicht so
weit entfernt von Klo� und Klumpen, die Dir Wolfgang Hohenfeld
vorschlug.
Gru� Udo (Majewski) ______________________________________________
Hallo Udo,
hier findest Du eine kleine Auswahl von B�chern, unter anderem ein Buch �ber die deutschen Familiennamen von 1882. Es handelt sich bei den B�chern ausnahmslos um B�cher, die �lter sind als 100 Jahre.
http://www.genealogy.net/vereine/famfo-esens/
Dort den Link "Literatur" w�hlen.
Harald
Hallo Harald,
herzlichen Dank f�r Deine Information. Solche Links sind immer
hilfreich!
�brigens, der Ursprung der KLOETHs u.�. ist ein Ministerialen-Geschlecht aus
"Klotingen" bei Soest.
Gru�
Udo
Udo Majewski schrieb:
Hallo Harald,
herzlichen Dank f�r Deine Information. Solche Links sind immer
hilfreich!
�brigens, der Ursprung der KLOETHs u.�. ist ein Ministerialen-Geschlecht aus
"Klotingen" bei Soest.
Gru�
Udo
Hallo Udo,
nichts zu danken. Ich habe mir auch viel M�he gegeben, diese Dinge zusammenzutragen. Die meisten genealogischen Daten wurden mir allerdings zugeliefert von Kameraden aus der FamFo-Gruppe Esens.
Harald
Hallo Udo,
dann ist das mit dem Ursprung des Nachnamens eigentlich schon abschließend
geklärt. Kloth aus Klotingen wie Bremer aus Bremen, Wilshusen aus
Wildeshausen etc. Der Namensgeber hatte ursprünglich nur einen Vornamen und
um ihn von den anderen mit gleichem Vornamen zu unterscheiden, war er eben
der XY Kloth.
Gruß
Andreas
Hallo Andreas,
normaler Weise ist das richtig. Aber hier scheint es den umgekehrten Weg
gegeben zu haben. Urspr�nglich stammen die KLOETHs wohl von dem
Ministerialen-Geschlecht DINKER ab. Bei der Aufspaltung in zwei Familien
wird mehrfach in unterschiedlichen Werken (ob die wohl voneinander
abgeschrieben haben?!) erw�hnt, dass KLOETH u.�. urspr�nglich ein Spitzname
war. Diese Familie baute sich dann eine Burg, die Folge war eine nach dieser
Burg benannte Landschaft (Region). Aber weder die Burg "DINKER" noch Burg
"KLOETH" sind erhalten, wohl auch als �nberreste anscheinend nicht
auffindbar.
Gru� Udo
Hollo Udo,
was hältst du von der Theorie, dass einer der DINKER "Klothwig" mit Vornamen
hieß. Es sich somit also um ein Patronym handelt wie bei meinem Namen Harms
(von Harmens, Harmans = Hermann)?
Gruß Andreas
Hallo Andreas,
da ist Vieles m�glich. Allerdings scheint mir das etwas weit hergeholt -
aber was ist da schon auszuschlie�en?! Aus den Anf�ngen gibt es leider keine
gesicherten Informationen und bei Ministerialen - Leibeigenen mit
"Beamtenstatus" - ist selten die urspr�ngliche Herkunft bekannt.Aber wie
sch�n, dass doch noch einige Geheimnisse bleiben, nicht wahr?
Gru� Udo