Hallo, wer hat denn auch schon versucht, Familienforschung über myheritage oder ancestry durch die Einsendung einer DNA Probe zu machen?
Ich bekam ein Test- Kit vor zwei Jahren zu Weihnachten geschenkt. Die Treffer, die mir dann als engere Verwandte angezeigt wurden, konnte ich auf Nachfragen fast alle der Familie Lindemer zuordnen- mein Großvater hat die Familien der Sickinger Höhe erforscht.
Die meisten haben selbst keine Familienforschung in Standesämtern und Archiven gemacht, sondern stellen sich ihren Stammbaum im Internet zusammen.
Jetzt habe ich jemanden als Verwandten aus dem engeren Familienkreis angezeigt bekommen, der von der Übereinstimmung ein Cousin dritten Grades sein soll- sich unsere Linien also bei den Urgroßeltern treffen müssten.
Aus der Lindemer- Linie stammt er nicht, meine Tante hat ihre Daten hoch geladen, mit ihr ist er nicht verwandt. Damit scheiden meine Verwandten mütterlicherseits aus.
Jetzt hat meine Tochter ihre Daten eingeschickt und bekommt genau dieselben Treffer in der engeren Familie angezeigt: mich, meine Tante, meine Cousine mit ihren zwei Kindern und eine Cousine dritten Grades, deren Urgroßmutter eine Lindemer war.
Und den Verwandten, den wir nicht einordnen können.
Ich kann meinen Stammbaum bis 1730 zurückverfolgen. Da kommt dieser Name nicht vor.
Ist jetzt der einzig logische Schluss, dass ein uneheliches Kind in meiner Linie ist, dessen Eltern auf dem Standesamt falsche Angaben machten?
Mühsam erstellten Stammbaum in die Tonne werfen?
Bin für alle Anregungen dankbar!
Katharina Hofrichter