Die „Radfahrerkolonie“ war ein Witz, der die Verhältnisse in Deutschland verspottete, aus denen die Juden vertrieben wurden. Die Bezeichnung sollte nicht mit der Modernisierungspolitik der Schahs in Verbindung gebracht werden.
Forschung von Atina Grossmann
Atina Grossmann forscht über die „Zwischenzeit“, die jüdische Flüchtlinge an kolonialen oder halbkolonialen Orten verbrachten. Ihre Familie lieferte ihr Quellenmaterial für diese Forschung. Ihr Vater reflektierte in seinen Briefen aus Teheran mitgebrachten Perspektiven und Vorurteile, was sie zu aufschlussreichen Quellen macht.
Globale Erforschung der Holocaust-Emigration
Grossmann sieht ihre Arbeit als Teil einer globalen Erforschung der Holocaust-Emigration, die in den letzten zehn Jahren große Fortschritte gemacht hat. Sie betont jedoch, dass das Thema Palästina eine sensible Angelegenheit ist, die ihre Arbeit gefährden könnte.
Über Atina Grossmann
Atina Grossmann wurde 1950 in New York geboren und ist Professorin an der Cooper Union. Sie erklärt den Boom in diesem Forschungsbereich mit demographischen Gründen, da junge Wissenschaftler in einer mobilen Welt Wahlverwandtschaften mit den Schicksalen der Vertriebenen entdecken.
Sources:
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