Familienforschung GUENDEL

�ber die Bayern-Liste bin ich wegen der �rtlichen Zust�ndigkeit auf die
Franken-Liste aufmerksam gemacht worden. Es wird niemanden verwundern,
das ich an meinem Stammbaum/Vorfahren forsche. Der im Betreff genannte
Name G�NDEL ist der verfolgte Hauptname, nebenbei schaue ich auch nach
den abzweigenden oder einm�ndenden Nebenlinien. Der Name G�NDEL scheint
im Vorarlberggebiet das erste Mal genannt worden zu sein. Von dort wurde
der Name im s�chsischen und bayerischen Vogtland eingef�hrt, bzw. sind
die Familien dorthin (u.a.) ausgewandert. Vermutlich im Rahmen der
deutschen Ostexpansion. Im vogtl�ndischen Kreis Aue-Schwarzenberg gibt
es die gr��te H�ufung des Familiennamens in Deutschland. Ich gehe davon
aus, dass aus diesen Gebieten Abwanderungen nach Berlin erfolgten und
suche Forscher, die zur Zusammenarbeit bereit sind und mir entsprechende
Hinweise geben k�nnen. Gerne stelle ich im Austausch bei Bedarf eigene
Datens�tze zur Verf�gung, wenn der Datenschutz das erlaubt. Von oder
�ber lebende Personen gebe ich nichts weiter, au�er dem Hinweis, dass da
jemand existiert. Sofern ich Kontakt mit diesen Familien habe, bin ich
auch gern bereit, eine Kontaktm�glichkeit zur Verf�gung zu stellen. Das
erfolgt nach Absprache mit dem Betreffenden. Innerhalb meiner
Datensammlung gibt es Bereiche, die von den Datengebern f�r die
Weitergabe gesperrt wurden. Diesen Sperren folge ich nat�rlich, auch
wenn die amtlich vorgegebenen Fristen dagegen stehen.
Neben den beiden Zentren Vogtland und Alemannien kommt der Familienname
in Berlin relativ h�ufig vor. Ich besch�ftige mich mit der
Familienforschung seit etwa 12 Jahren. In den Jahren konnte ich eine
ganze Reihe Fragezeichen aufl�sen. Mein Bruder Tasso G�NDEL war nach dem
Krieg verschollen und starb schon 1982. Der Bruder meines Vaters Willy
G�NDEL fiel im 1. Weltkrieg vor Verdun, die Umst�nde, Ort und Zeit, sind
weitgehend gekl�rt. Nun besch�ftige ich mich mit dem Stammbaum, um
meinen Kindern ein entsprechendes Wissen zu hinterlassen. Ich habe da
auch ein ziemlich sicheres Bild schaffen k�nnen. Die m�nnliche Linie
f�hrt innerhalb der Stadt Berlin geradlinig zur�ck bis zu meinem
Ururgro�vater Webermeister David Friedrich G�NDEL. Aber bereits diese
Beziehung ist nicht sicher, denn es gibt dazu lediglich Hinweise bei den
Mormonen, weder in den Akten der Kirche, noch im Standesamt habe ich
urkundliche Nachweise gefunden. Bin aber mit der Suche noch nicht
fertig. Meine Vorfahren lebten wesentlich im Gebiet um den
Alexanderplatz, Landsberger Platz, Scheunenviertel, Sophienkirche. Nach
den Adressb�chern Berlins zu urteilen, gab es seit 1830 (erstes
Verkommen des DF G�NDEL im Adressbuch) st�ndigen Wohnungswechsel. Durch
die vorliegenden Urkunden und den dazu passenden Angaben in den schon
genannten Hilfsmitteln ist erkennbar, dass die Familie weit verstreut im
Stadtgebiet lebte. Es gelang mir bislang nicht, die Nebenlinien
aufzukl�ren, Mein Urgro�vater Robert August Ferdinand G�NDEL hatte mit
der ersten Frau Laura STRAUSBERGER ein Kind und mit der zweiten Frau
Anna ZECHERT ebenfalls f�nf Kinder. Soweit sie �berlebten, lebten sie in
Berlin. Leider gab es im vergangenen Jahrhundert keine Familienkontakte
(warum auch immer), trotzdem gehe ich davon aus, das die meisten in
Berlin lebenden/geborenen Personen namens G�NDEL zur Familiengruppe
geh�ren. Da erst um 1830 G�NDEL per Adressbuch in Berlin nachweisbar
sind, gehe ich von einer Zuwanderung aus. Die Wahrscheinlichkeit einer
direkten Verbindung ins Vogtland ist sehr hoch.
Ich suche nun Forscher, die in ihrem Stammbaum/ihrer Genealogie
Verbindungen finden und zur Zusammenarbeit bereit sind. Mich
interessieren auch Nachweise der Einwanderung in Berlin oder den
Aufenthalt in Berlin oder in den sich gr�ndenden Kolonien im
Vorstadtbereich (Neu-Vogtland und �hnliche). Betroffen sind
Familiennamen (angenommene Herkunft/in den Zeitr�umen) und zeitlich
davor liegende:
WOSTRACK (Neumark+Berlin/1950 bis heute)
M�NCH(Oberschlesien-Gorsch�tz/1956 bis heute)
WALTER(Alb-Donau-Kreis+Ulm/1945-1950)
LIEBETHAL (S�chsische Schweiz/1968 bis heute)
GERICKE (Dresden+Erzgebirge/1995 bis heute)
KULICKE (Berlin-Friedrichshain+Mahlsdorf/1920-1930)
HAHN (Niederschlesien-Schweidnitz+Berlin/1930 bis heute)
ZECHERT (Berlin-Wedding+Steglitz/1890-1915)
STRAUSBERGER (Berlin-Mitte/1855-1860)
ANDRAE/EE (Berlin-Mitte+Stettin/1780-1870)
Und dazu die Namen von Paten und Zeugen:
Heinrich BRINKMANN (Gastwirt/Berlin-Mitte, Elbinger Str./1890-1900)
Hugo OPITZ (Berlin-Mitte, Elbinger Str./1890-1900)
Familien RIEGER, ROCHOW, HAAG, DRESE (Palisadenstr./1865-1870), LORENZ
(Pankow), STEFFEN (Prenzlauer Berg +K�penick), TESCH (Karlshorst)

Ralf G�ndel, Berlin

Hallo Herr G�ndel,

falls Sie diese Ver�ffentlichung noch nicht kennen sollten:
    Johannes G�ndel: Stangengr�n, Genealogische Entwicklung einer Bauerngemeinde im Kreis Zwickau / Sachsen, 1480 - 1800, Band 17/18 der Schriftenreihe
   der Stiftung Stoye, 1988
Vielleicht hilft es.

MfG
Eva Merkel