Familie OHLIG, Gräben

Hallo zusammen,

Meine Name ist Andreas Büchner, ich bin neu in der Mailing-Liste.
Die Familie meiner Großmutter, Familie OHLIG, kommt ursprünglich aus Gräben (Grabin) bei Striegau (Strzegom), Niederschlesien. Da ich jetzt beruflich von Coburg nach Breslau übergesiedelt habe, habe ich Interesse daran gefunden, meine "Familiengeschichte" zu erforschen - vielleicht wohnt ja ein entfernter Verwanter in meiner Nachbarschaft :)))

Kann mir jemand Tips geben, an welche Behörden hier in Polen ich mich wenden kann, um den Stammbaum der Familie Ohlig zu erforschen, bzw. hat schon jemand Informationen über die Familie Ohlig?

Gruß und Danke im Vorraus

Andreas Büchner

Hallo Andreas,

Die Familie meiner Großmutter, Familie OHLIG,
kommt ursprünglich aus Gräben (Grabin) bei Striegau (Strzegom)

was muss ich mir unter ursprünglich vorstellen?

Das Adressbuch für den Krs. Schweidnitz 1942 nennt in Gräben 2 Ohlig

Ohlig, Oswald, Steinarbeiter, Siedlung 3
-, Reinhold, Steinmetz, Siedlung 11

Für eine konkrete Hilfestellung wäre schon wichtig zu wissen, welche Daten
du bisher hast. Also Namen, Zeitraum, Religion etc. Dann könnte man auch
speziell was dazu sagen. Also schreibe mal bitte was du an Daten hast.

und tschuess...
                ...Volker

Hallo Volker,

der Andreas Büchner tut sich unnötig schwer. Da gibt es noch Verwandtschaft
von ihm die in der gleichen Straße wie er wohnt. Seine Urgroßmutter Ohlig
wohnte dort und die Nachkommen einer Tochter wohnen da noch immer. Ich habe
diese E-Mails an einen Verwandten von ihm weitergegeben, der den gleichen
Verwandtschaftsgrad wie er hat.
Außerdem gibt es einmal im Jahr ein Treffen der ehemaligen "Gräbner".
Ansprechpartner und Organisator ist Herr Steiner in der Lauterer Str. 75 in
96450 Coburg. Mit Internet dürfte er aber nichts am Hut haben.

Meine Eltern haben zuletzt auch in Gräben gewohnt. Vor zwei Jahren war ich
mal dort um mir die Heimat meiner Eltern anzusehen. Gräben (Grabina) gehört
jetzt zu Striegau (Strezgom). Obwohl in Bayern geboren (1949) und ohne
polnische Sprachkenntnisse habe ich das Haus meiner Eltern relativ schnell
gefunden. Äußerlich verändert hat sich nicht viel. Zum Teil waren noch die
alten Fenster drin und die Gartenpfosten (Granit) stehen ebenfalls noch so
wie zu Kriegsende. Eine Kontaktaufnahme mit den jetzigen Bewohnern
scheiterte leider an der Sprache. Die Lebensverhältnisse erscheinen mir
sehr einfach. So kam z.B gerade ein LKW der Trinkwasser brachte, das sich
die Leute in Kannen abholten.

In Gräben verstorben ist meine Großmutter Ida Joppich geb. Hermann.
Soweit es auf dem Foto vom Grabstein aus der damaligen Zeit zu erkennen ist
wurde sie am 29.6. oder 29.8. 1883 geboren und ist am 30.9.1942 verstorben.
Vermutlich war sie katholisch und ist in Gräben beerdigt worden.
Weitere Informationen habe ich leider nicht.

Ihr Mann und mein Großvater August Joppich, katholisch, wurde am 01.03.1882,
vermutlich in Kleinbielau (Standesamt Ströbel?) geboren. Geburtsurkunde
leider nicht mehr vorhanden.
Mich würde nun interessieren wie ich an die Daten von weiteren Vorfahren
kommen kann. Sie dürften alle aus diesem Ströbel, Kleinbielau oder Umgebung
stammen.

Auf der mütterlichen Seite sieht es etwas besser aus.
Meine Mutter wurde als Johanna Umlauf am 30.11.1911 in Häslicht (Kostrza)
geboren.

Der Vater war Paul Wilhelm August Umlauf, geboren am 25.03.1871 vermutlich
in Häslicht und verstorben am 24.3.1921 in Häslicht.
Unbestätigt aber wahrscheinlich war sein Vater Julius Umlauf, geb. am
08.02.1833 in Schollwitz, verstorben vermutlich 1914. Dessen Ehefrau war
vermutlich Karoline Scharf, geb. am 20.03.1837 in Kalthaus und verstorben
vermutlich im April 1920 in Häslicht.

Ehefrau von Paul W. A. Umlauf war Agnes Elisabeth Umlauf geb. Volke, geb.
08.12.1877, geb. vermutlich in Häslicht oder umliegende Dörfer
(Fehebeutel?).
Ihr Vater war vermutlich August Volke, geb. 29.01.1838 in Fehebeutel und
verstorben vermutl. 1910 und evangelisch.
Seine Ehefrau war, ebenfalls vermutlich, Anna Volke geb. Gorlt. geb.
27.5.1847 in Häslicht und verstorben am 31.??.1926?.

Die Namen habe ich von Erzählungen einer älteren Verwandten von mir. Die
Daten dann von Grabsteinfotos aus Häslicht.
Der Friedhof dort ist mit den deutschen Gräbern noch vorhanden, wenn auch in
einem schlechten Zustand. Leider hatte ich damals noch keine Kenntnis von
den Namen meiner dortigen Vorfahren und habe deshalb auch nicht gezielt
gesucht und fotografiert, wie ich überhaupt sehr am Anfang stehe und viel
vermute.

Vielleicht kann mir aber jemand weiter helfen?!

Vielen Dank dafür.

Mit freundlichen Grüßen

Hubert Joppich

Hallo Hubert,

In Gräben verstorben ist
meine Großmutter Ida Joppich geb. Hermann.
*29.6. oder 29.8. 1883 geboren und +30.9.1942
Vermutlich war sie katholisch

Gräben hatte vermutlich doch von Anfang an ein eigenes Standesamt, auch
wenn verschiedene Quellen als Standesamt Striegau angeben. Da muss ich
meine Aussage in der eMail zu Ohlig revidieren. Heute liegen die wenigen
erhaltenen Register, ab 1922 (+ ab 1930) mit großen Lücken, im Standesamt
in Striegau/Stzegom. Der Jahrgang 1942 der Sterbefälle ist dabei. Im
polnischen Archivführer und auch bei den Mormonen habe ich Gräben nicht
gefunden. Es wäre noch zu prüfen, was im Standesamt I in Berlin liegt.
Bei älteren Daten würde ich aber trotzdem auch immer mal in Striegau
nachsehen.

Die kath. Kirche Peter und Paul in Striegau (Gräben hatte keine eigene
Kirche) hat das höchste Hallenschiff in Schlesien.
Die KB begannen *1589, oo1696, +1590. Davon soll nach Kaps 1945 in der
Kirche erhalten gewesen sein die KB *1766-1945, oo1766-1945, +1882-1945.
Ob es noch an dem ist, weiß ich nicht. Die Striegauer hatten zwar vor ein
paar Jahren für die Renovierung der Orgel gespendet, aber eine von mir
angemahnte Auflistung der noch vor Ort vorhandenen KB hatte man im
Gegenzug nicht eingefordert. Zumindest erhielt ich die Aussage: Der
Pfarrer erteilt auf Anfrage Auskunft aus den Büchern.
KB sind halt nur für Genealogen interessant. Das Gleiche erleben wir ja
zur Zeit mit der geplanten Friedhofsanierung an der Friedenskirche in
Schweidnitz.

Ihr Mann und mein Großvater August Joppich,
katholisch, wurde am 01.03.1882,
vermutlich in Kleinbielau (Standesamt Ströbel?)
geboren.

Nach meinen Unterlagen ergibt sich folgendes:

Standesamt - Qualkau
ev. Kirche - Seiferdau
kath. Kirche - Gorkau (Krs. Breslau)

Der pol. Archivführer kennt kein Qualkau. Heute liegen im Standesamt
Schweidnitz nur noch einige Reste der Standesamtsunterlagen von ca. 1938.
Kath. KB von Gorkau sind von den Mormonen verfilmt. Darunter auch die
Taufen 1882. Also hier ein guter Ansatzpunkt.

Meine Mutter wurde als Johanna Umlauf
am 30.11.1911 in Häslicht (Kostrza)
geboren.

Häslicht (Kostrza)

Das Dorf Häslicht hatte im Jahre 1871 mit Gutsbezirk und Gemeinde zusammen
insgesamt 699 Einwohner in 171 Haushaltungen. Im Zuge des weiteren
Ausbaues der Granitindustrie wuchs die Bevölkerung in der Folgezeit stetig
an. So verzeichnete der Ort im Jahre 1895 - 929, 1925 - 1.376 und 1939
1.558 Einwohner.

1. Standesamt - Häslicht
2. ev. Kirche - Groß-Rosen
3. kath. Kirche - Häslicht

1.
Von den Standesamtsunterlagen haben die Mormonen auf 3 Filme verfilmt:
Heiraten, Tote 1876-1877
Geburten 1882 Heiraten 1878-1879 Tote 1878-1880
Geburten 1883 Tote 1883-1885

Im Standesamt in Striegau lagen 2000 von Häslicht:
*1900, 1906-1908, 1910-1911, 1913-1916, 1925, 1938, 1939-1941
oo1907-1909, 1916-1942
+1930-1931, 1933-1942

2.
Die KB der ev. Kirche Groß Rosen sind nicht erhalten.

3.
Die Kirche in Häslicht war ab 1822 Filiale von Striegau. Es wurden eigene
KB geführt. Bei Randt 1938 sind diese noch gelistet. Ich habe aber weder
im pol. Archivführer, noch im Bestandsverzeichis zum kath. Archiv in
Breslau noch bei den Mormonen etwas gefunden. Kaps schrieb noch 1962 zu
den KB: wahrscheinlich erhalten. Es wäre also zu prüfen, was noch vor Ort
liegt.

Literatur zu Häslicht:
Radler, Leonhard Dr. "Häslicht" in "Tägliche Rundschau" Nr.3/1985 S.3-5

Kahl, Gustav "Ein Frühlingsmorgen in Häslicht" in "Bote aus dem
schlesischen Burgenland" Nr.5/1962 S.19; Nr.6/1962 S.15

Pastor Roth "Geschichtsbilder aus sechs mittelschlesischen Dörfern,
Groß-Rosen, Klein-Rosen, Bersdorf, Häslicht, Herzogswaldau, Kalthaus."
1937, Nachdruck auch in "Bote für das schlesische Burgenland" ab 4/1962
(in mehreren Fortsetzungen)

Im Bote aus dem schles. Burgenland schreibt doch der Rudi Dorausch immer
viel zu Häslicht. Den würde ich auch mal anschreiben. Kruckenbergstr. 8,
12107 Berlin. Erhoffe dir aber nicht zu viel.

Ich denke, hier hast du erstmal paar Ansatzpunkte. Wenn es Fragen gibt,
einfach fragen.

und tschuess...
                ...Volker

Hallo Volker,

herzlichen Dank für Deine umfangreiche und hilfreiche Auskunft.
Wie komme ich denn an die Standesamtsunterlagen ran? Gibt es da
Ansprechpartner oder vorformulierte Anfragen in polnisch?
Ich wollte mit einem Verwandten noch mal nach Striegau fahren. Wegen der
Sprachprobleme sehe ich da Schwierigkeiten voraus. Zumal das möglicherweise
doch recht zeitaufwendig ist.
Na ja, ich bin halt noch Anfänger und werde auch mal zum nächsten Treffen
der Leute aus Gräben gehen, vielleicht weiß da jemand was genaueres oder hat
Kontakte.

Ansonsten kann ich bestätigen, dass Gräben zumindest von 1939 bis 1943 ein
eigenes Standesamt hatte. Aus diesen Jahren habe ich Orginalurkunden.
Der Text im Dienstsiegel ist: Standesbeamter Gräben, Krs. Schweidnitz.
Standesbeamter war "Nickel".

Mit freundlichen Grüßen

Hubert Joppich

postf 111 schrieb:

Hallo Volker,

herzlichen Dank f�r Deine umfangreiche und hilfreiche Auskunft. Wie komme ich denn an die Standesamtsunterlagen ran? Gibt es da
Ansprechpartner oder vorformulierte Anfragen in polnisch?
Ich wollte mit einem Verwandten noch mal nach Striegau fahren. Wegen der
Sprachprobleme sehe ich da Schwierigkeiten voraus. Zumal das m�glicherweise
doch recht zeitaufwendig ist. Na ja, ich bin halt noch Anf�nger und werde auch mal zum n�chsten Treffen
der Leute aus Gr�ben gehen, vielleicht wei� da jemand was genaueres oder hat
Kontakte.

Ansonsten kann ich best�tigen, dass Gr�ben zumindest von 1939 bis 1943 ein
eigenes Standesamt hatte. Aus diesen Jahren habe ich Orginalurkunden. Der Text im Dienstsiegel ist: Standesbeamter Gr�ben, Krs. Schweidnitz.
Standesbeamter war "Nickel".

Mit freundlichen Gr��en

Hubert Joppich

-----Urspr�ngliche Nachricht-----
Von: niederschlesien-l-bounces@genealogy.net
[mailto:niederschlesien-l-bounces@genealogy.net] Im Auftrag von Volker
Zimmer
Gesendet: Donnerstag, 6. Oktober 2005 22:20
An: Niederschlesien-L
Betreff: Re:[NSL] UMLAUF aus H�slicht und JOPPICH aus Gr�ben.

Hallo Hubert,

In Gr�ben verstorben ist meine Gro�mutter Ida Joppich geb. Hermann. *29.6. oder 29.8. 1883 geboren und +30.9.1942
Vermutlich war sie katholisch
   
Gr�ben hatte vermutlich doch von Anfang an ein eigenes Standesamt, auch
wenn verschiedene Quellen als Standesamt Striegau angeben. Da muss ich
meine Aussage in der eMail zu Ohlig revidieren. Heute liegen die wenigen
erhaltenen Register, ab 1922 (+ ab 1930) mit gro�en L�cken, im Standesamt
in Striegau/Stzegom. Der Jahrgang 1942 der Sterbef�lle ist dabei. Im
polnischen Archivf�hrer und auch bei den Mormonen habe ich Gr�ben nicht
gefunden. Es w�re noch zu pr�fen, was im Standesamt I in Berlin liegt. Bei �lteren Daten w�rde ich aber trotzdem auch immer mal in Striegau
nachsehen.

Die kath. Kirche Peter und Paul in Striegau (Gr�ben hatte keine eigene
Kirche) hat das h�chste Hallenschiff in Schlesien. Die KB begannen *1589, oo1696, +1590. Davon soll nach Kaps 1945 in der
Kirche erhalten gewesen sein die KB *1766-1945, oo1766-1945, +1882-1945. Ob es noch an dem ist, wei� ich nicht. Die Striegauer hatten zwar vor ein
paar Jahren f�r die Renovierung der Orgel gespendet, aber eine von mir
angemahnte Auflistung der noch vor Ort vorhandenen KB hatte man im
Gegenzug nicht eingefordert. Zumindest erhielt ich die Aussage: Der
Pfarrer erteilt auf Anfrage Auskunft aus den B�chern.
KB sind halt nur f�r Genealogen interessant. Das Gleiche erleben wir ja
zur Zeit mit der geplanten Friedhofsanierung an der Friedenskirche in
Schweidnitz.

Ihr Mann und mein Gro�vater August Joppich, katholisch, wurde am 01.03.1882,
vermutlich in Kleinbielau (Standesamt Str�bel?) geboren.
   
Nach meinen Unterlagen ergibt sich folgendes:

Standesamt - Qualkau ev. Kirche - Seiferdau kath. Kirche - Gorkau (Krs. Breslau)

Der pol. Archivf�hrer kennt kein Qualkau. Heute liegen im Standesamt
Schweidnitz nur noch einige Reste der Standesamtsunterlagen von ca. 1938.
Kath. KB von Gorkau sind von den Mormonen verfilmt. Darunter auch die
Taufen 1882. Also hier ein guter Ansatzpunkt.

Meine Mutter wurde als Johanna Umlauf am 30.11.1911 in H�slicht (Kostrza)
geboren.
   
H�slicht (Kostrza)

Das Dorf H�slicht hatte im Jahre 1871 mit Gutsbezirk und Gemeinde zusammen
insgesamt 699 Einwohner in 171 Haushaltungen. Im Zuge des weiteren
Ausbaues der Granitindustrie wuchs die Bev�lkerung in der Folgezeit stetig
an. So verzeichnete der Ort im Jahre 1895 - 929, 1925 - 1.376 und 1939
1.558 Einwohner.

1. Standesamt - H�slicht 2. ev. Kirche - Gro�-Rosen 3. kath. Kirche - H�slicht

1.
Von den Standesamtsunterlagen haben die Mormonen auf 3 Filme verfilmt:
Heiraten, Tote 1876-1877 Geburten 1882 Heiraten 1878-1879 Tote 1878-1880 Geburten 1883 Tote 1883-1885

Im Standesamt in Striegau lagen 2000 von H�slicht:
*1900, 1906-1908, 1910-1911, 1913-1916, 1925, 1938, 1939-1941
oo1907-1909, 1916-1942
+1930-1931, 1933-1942

2.
Die KB der ev. Kirche Gro� Rosen sind nicht erhalten.

3.
Die Kirche in H�slicht war ab 1822 Filiale von Striegau. Es wurden eigene
KB gef�hrt. Bei Randt 1938 sind diese noch gelistet. Ich habe aber weder
im pol. Archivf�hrer, noch im Bestandsverzeichis zum kath. Archiv in
Breslau noch bei den Mormonen etwas gefunden. Kaps schrieb noch 1962 zu
den KB: wahrscheinlich erhalten. Es w�re also zu pr�fen, was noch vor Ort
liegt.

Literatur zu H�slicht:
Radler, Leonhard Dr. "H�slicht" in "T�gliche Rundschau" Nr.3/1985 S.3-5

Kahl, Gustav "Ein Fr�hlingsmorgen in H�slicht" in "Bote aus dem
schlesischen Burgenland" Nr.5/1962 S.19; Nr.6/1962 S.15

Pastor Roth "Geschichtsbilder aus sechs mittelschlesischen D�rfern,
Gro�-Rosen, Klein-Rosen, Bersdorf, H�slicht, Herzogswaldau, Kalthaus."
1937, Nachdruck auch in "Bote f�r das schlesische Burgenland" ab 4/1962
(in mehreren Fortsetzungen)

Im Bote aus dem schles. Burgenland schreibt doch der Rudi Dorausch immer
viel zu H�slicht. Den w�rde ich auch mal anschreiben. Kruckenbergstr. 8,
12107 Berlin. Erhoffe dir aber nicht zu viel.

Ich denke, hier hast du erstmal paar Ansatzpunkte. Wenn es Fragen gibt,
einfach fragen.

Hallo,

ich habe eine Pauline Jopich 30 Okt 1882 in Blumenrhode.
Falls es hilft....

Hallo Hubert,

ich besch�ftige mich mit Gro� Wierau/Kr. Schweidnitz. - Dort kommt der
Familienname JOPPICH h�ufig vor, insbesondere in der Zeit vor 1945, wie aus
der Heimatortskartei ersichtlich. -
Gibt es evt. zwischen diesen Joppich und Dir Verbindungen?

Gr��e von
Annegret B�hnisch

Hallo Annegret,

vielen Dank für die Information. Ich kann das kann nicht ausschließen.

Ich habe mir mal die Karte angesehen, danach liegt Groß Wierau nicht weit
vom Geburtsort meines Vaters (Ströbel) und dem Trauort meines Großvaters
(Zobten am Berge) entfernt.
Mein Großvater August Joppich wurde am 1.März 1882 in Kleinbielau geboren.
Das dürfte etwa 10 km von Groß Wierau sein. Leider habe ich keine weiteren
Angaben.
Ich kann mich aber noch an seine Brüder erinnern, da gab es einen Joseph
Joppich und einen Eduard Joppich, die dann auch um 1880 rum geboren sein
müssten.
Da ich neu in diesem Geschäft bin habe ich aber (noch) keine Ahnung, wie ich
weiter suchen muss.
Vielleicht ergibt sich durch Andreas Büchner im nächsten Jahr eine
Möglichkeit zumindest auf der mütterlichen Seite weiterzukommen.
Mit freundlichen Grüßen

Hubert Joppich

Sehr geehrter Herr B�chner!

Da Sie ja nach Breslau �bersiedelt sind, k�nnen Sie sehr gut
Familienforschung betreiben.

Bin jetzt schon zwei mal in Breslau gewesen und bei den Beh�rden wurde mir
immer geholfen.
Ich war auf dem Standesamt ( dort lagern die Kirchenb�cher von Kirchen aus
Breslau, die noch keine 100 Jahre alt sind ) und in dem polnischen
Stadtarchiv ( hier liegen die Kirchenb�cher von Breslau und Niederschlesien,
soweit noch vorhanden, die �ber 100 Jahre alt sind.

Ich w�nsche Ihnen viel Erfolg beim Forschen und bei Bedarf werde ich mich an
Sie wenden, da ich noch verschiedene Sachen suche.

Mit den besten Gr��en

Reinhard Weinert
aus Nordhessen

-----Urspr�ngliche Nachricht-----