Familie Jehling

Guten Abend werte Listenmitglieder,

wer kann mir mit der Familie Jehling aus Enkenbach helfen? Folgende
Informationen habe ich bereits zusammengetragen:
Vater:
Gottlieb JEHLING, luth geboren errech. 1745 in Obertürkheim.
gestorben am 04.08.1820 in Enkenbach (Urk.-Nr.: 1820/18). Quellen
Zivilstandsregister Enkenbach-Alsenborn.

Eltern
Conrad JEHLING, luth. Ehepartner unbekannt

Kirchliche Heirat am 14.05.1771 in Grumbach. Quellen Luth. KB Grumbach.
mit
Mutter: Johanna Friederika Catharina GRAMM, luth geboren in Grumbach.

Kinder
1. Karl Philipp JEHLING, luth geboren am 23.04.1773 in Kaiserslautern.

2. Peter Gottlieb JEHLING, luth geboren am 28.08.1775 in Kaiserslautern.

3. Catharina Elisabetha JEHLING, luth geboren errech. 1777.
Verbindung:
mit Ludwig COLLEIN, rk geboren errech. 1765.

4. Karl Philipp JEHLING, luth geboren am 11.11.1779 in Kaiserslautern.

5. Maria Eva JEHLING, luth geboren am 15.02.1781 in Kaiserslautern.

6. Johannes JEHLING, luth geboren am 12.01.1783 in Kaiserslautern.

Ich suche von der Tochter 3. Catharina Elisabetha den Geburtsort und die
Heirat mit Ludwig Collein.
Spannend wäre auch der Sterbeeintrag der Mutter ca. 1800 weil 1801 ein
weiters Kind auf die Welt kommt mit Charlotta Gordier als Mutter.
Vielleicht hat jemand die Heiratsurkunde von Gottlieb Jehling und Charlotta
Gordier?
Ich weiß, dass sind viele Fragen aber vielleicht kann mir jemand nur einen
kleinen Teil beantworten.
Die Daten aus Enkenbach kenne ich alle.
Vielen lieben Dank schon mal!
Ich wünsche Ihnen eine ruhige Nacht in turbulenten Zeiten,
Markus Zimmermann

Hallo Markus,

im ev. KB von Obertürkheim habe ich 1744-1746 keine passende Taufe gefunden.

Im ev. KB von Alsenborn findet man am 25.08.1825 folgenden Sterbeeintrag:
gestorb. 25. August, begraben 28. ejusdem Charlote Gortier zu Enkenbach, Witwe von dem da gewesenen Schullehrer Gottlieb Jehling. Alter 68 Jahre. Gestorben an der Zehrung.

Gruß
Bernd (Engelhorn)

Oberdischingen, 24. März 2020

Liebe Listengemeinde, sehr geehrte Interessenten an dieser Sache !

In der Huldigungsliste des Oberamts Cannstatt von 1744 (Hauptstaatsarchiv Stuttgart A 213) findet sich kein Namensträger Gortier und Jehling/Jöhling, aber zwei Bürger namens Jehle in Obertürkheim: Jg. (Jung oder Jörg) Friderich Jehle und Jerg Bernhardt Jehle.

Der Vorname Charlotte wurde in Württemberg um 1745 nur ganz selten vergeben. Ich bemerkte dies einmal bei der Suche nach einer Charlotte Kromer, die in den 1750er Jahren nach Amerika auswanderte. Vielleicht kam sie doch aus der Gegend von Heidelberg, wie schon vermutet wurde.

Freundliche Grüße, Friedrich R. Wollmershäuser

Hallo Herr Zimmermann,

In Familysearch habe ich folgenden Eintrag gefunden

Jehling Gottlieb * 1745, + 04.08.1820 Enkenbach, Sv Conrad Jehling
oo Charlotta Godier
Enkenbach, FilmNr. 488902

Stammbaum Jehling, Jaehling
https://www.familysearch.org/tree/pedigree/LHZ8-5L4

Im FB Enkenbach-Alsenborn steht auch keine Geburtseintrag, ebenso fehlt der
Name der Mutter

Mfg
Liane (Falzboden)

Liebe Listenteilnehmer,

Ich suche das Geburtsdatum, die Eltern sowie eine evtl. Heirat von

(Johann) Jakob Friedrich HUBER, ca. 1745 in Speyer,

verheiratet mit Sophia Margaretha NEHLICH/ NELIG aus Dehlingen, Elsaß
Ort und Datum der Heirat unbekannt.

Gesichert ist die Aussage, dass Jakob Friedrich Huber 1785 nach Ungarn
ausgewandert ist.

Kann hier jemand helfen?

Vielen Dank vorab

Helga (Scholz)

Guten Tag Frau Scholz,

hier wäre wichtig zu wissen, ob JF Huber lutherisch, reformiert oder
katholisch war. Die KB von Speyer sind digital im Netz unter
www.stadtarchiv-speyer.findbuch.net; Abt. IV Kirchenbücher, 141 -
Kirchenbücher, Liste ...

Auf die Sachnelle habe ich im Register zum Taufbuch nichts gefunden, aber
auch nur im luth. Gesucht.

Gruß und viel Glück
Hermann Kabs

Hallo Helga,
Zu der Herkunft habe ich leider auch nichts,
jedoch hat der Sohn

Huber Joh.Friedrich
oo 22.01.1799 Neu-Werbass
Hess Anna Maria
* Torschau ??

Gruß Liane (Falzboden)

Oberdischingen, 28. März 2020

Sehr geehrte Frau Scholz !

Sind Sie sicher, daß es sich um die Stadt Speyer handelt und nicht um das Gebiet des damaligen Hochstifts Speyer? Dieses lag zu beiden Seiten des Rheins mit einigen Orten im heutigen Elsaß.

Hierzu das Büchlein von Werner Hacker: Auswanderungen aus dem früheren Hochstift Speyer nach Südosteuropa und Übersee im XVIII. Jahrhundert (1969).

Hacker weist verschiedene Auswanderer Huber nach, besonders aus Östringen und Wiesental. Er kann natürlich nur Personen auflisten, die offiziell auswanderten und in den Protokollen der speyerischen Regierung erscheinen. Ein Friedrich Huber ist nicht dabei.

Für fast alle rechtsrheinischen Orte des speyerischen Gebiets gibt es inzwischen gedruckte Familienbücher, die im Lesesaal der Badischen Landesbibliothek stehen. Allerdings müssen Sie aufpassen, denn Sie werden sicherlich einige Träger des häufigen Namens Friedrich Huber finden, und der Beweis, daß einer davon der gesuchte Auswanderer ist, bleibt dem Scharfsinn des Forschers überlassen.

Da der Gesuchte bei der Auswanderung schon gegen 40 Jahre alt war, dürfte die Heirat noch in Deutschland stattgefunden haben (bzw., nach damaligen Begriffen, im Heiligen Römischen Reich). Als letzten Beweis werden Sie den Heiratseintrag des Gesuchten benötigen.

Die Stadt (damalige Reichsstadt) Speyer lag nicht im Gebiet des Hochstifts Speyer.

Mit freundlichen Grüßen, Friedrich R. Wollmershäuser

Auch Ihnen einen schönen guten Tag, Herr Wollmershäuser und vielen Dank für
Ihre Antwort und Ihre Mühe.

Nein, ich weiß nicht ob tatsächlich Speyer gemeint ist.
Mir liegt das Buch "Auswanderer nach Südosteuropa im 18. Jahrhundert, nach
der Zentralkartei der Heimatstelle Pfalz, zusammengestellt von Stefan
Stader vor.
Dort sind mehrere Auswanderer Huber aufgeführt, die bis auf meinen Huber
allesamt aus dem Elsaß kommen - Wiesental, Hambrücken, Sieweiler,
Diedendorf. Das spricht für Ihre Theorie mit dem Hochstift Speyer, auch
die Tatsache, dass seine Frau, die dort getrennt aufgeführt ist, ebenfalls
aus dem Elsaß kommt. Der Eintrag für ihn lautet aber: Huber, Jak.Fried.,
Speyer, N.-Werbass/Bt. 1785 . Deshalb gehe ich davon aus, dass tatsächlich
Speyer gemeint ist. Ich werde aber Ihrem Rat folgen und auch im Elsaß
suchen. Aber vielleicht finde ich ihn ja auch in den umfangreichen Auszügen
des Stadtarchivs Speyer.

Herzlichen Dank und freundliche Grüße
Helga Scholz

<Sichere E-Mail-Nutzung auf Macs | Avast;
Virenfrei.
www.avast.com
<Sichere E-Mail-Nutzung auf Macs | Avast;
<#DAB4FAD8-2DD7-40BB-A1B8-4E2AA1F9FDF2>

Hallo Helga,
ich könnte einen Johann Jacob Huber aus Gundheim anbieten, Sohn von
Sebastian Huber und Anna Margaretha Maurer (oo24 Nov 1735 in Gundheim), rk.
*03 Aug 1743 in Gundheim
Viele Grüße
Thomas (Horsmann)

Thomas Horsmann
Ich forsche im Westerwald und im Taunus, in der Pfalz, in der Eifel und im
Rheinland, in den Niederlanden und in Belgien.
www.horsmann.org
www.kaspar-kögler.de <http://www.kaspar-kögler.de>

Hallo zusammen,

   Johann Jakob Huber aus Gundheim verstarb bereits am 22.05.1744,

   der kann es nicht gewesen sein!

   Viele Gruesse

   Richard(Fuchs)

   Netzwerk rheinhessischer Familienforscher

Sehr geehrte Frau Scholz, liebe Listengemeinde !

Nach der Angabe bei Stefan Stader, Sammelwerk donauschwäbischer Kolonisten in Ungarn, Teil 3 (1999) Seite 405 Nr. 22656 kam Jakob Friedrich Huber aus der Stadt Speyer, war reformiert und wanderte 1785 zu dritt (mit Ehefrau Sophia Margaretha Nehlig aus Dehlingen nordöstlich von Saarunion und einem Sohn) nach Neu-Werbaß in der Batschka aus. Quellen sind angegeben.

Meine Vermutung, Huber könne aus dem Hochstift Speyer gekommen sein, nehme ich nun zurück, schon deswegen, weil man dort katholisch war.

Zumindest die Geburt des Sohnes müßte doch in der Stadt Speyer zu finden sein und vielleicht auch die Heirat des Paares. Zur Not könnte man auch an eine Nachschau in den Ratsprotokollen denken. Wenn Huber sich mit Erlaubnis in Speyer aufhielt, müßte er dort erscheinen, andernfalls vielleicht auch.

Freundliche Grüße, Friedrich R. Wollmershäuser

Hallo Helga,

folgendes habe ich im Band III vn Stephan Stader gefunden

22656 Huber Jakob Friedrich, * um 1740, ab 1785 in Neu-Werbaß/Batschka, +
1805,
vh Sophia Margaretha Nehlig, v Dehlingen, növ Saarunion/Els:
- Wien 15.10.1785, Bauer, ref, m Frau, 1 So, 3 Pers, a d Stadt Speyer/Pfz, n
Ung.
- Qu: (1) WK 263/111;
= (4) UngRA Pro 1785, fol 107-109 =Abs Bd VII S 156; (130) Lo-NWb A 137

Auf der CD Krummes Elsaß von Dr. Gehard Hein,
habe ich in dem FB Dehlingen zu Huber nichts gefunden.

Gruß Liane (Falzboden)

Hallo Helga
ich habe Sie gefunden, meine vermutung war richtig, ist hat in Werbass
geheiratet.

Im FB Werbass 1786-1832 Bd.II von Dr. Gerhard Hein, Seite 478

Seite 478
RACHENBACH, ROCHENBACH, RODENBACH, Johann Konrad, + 22.10.1789 (42 J,
Ioo 27.11.1787 Neu-Werbass
Sophia Margaretha NEHLlCH
IIoo 20.4.1790 - Jakob Heinrich HUBER,aus Baden Durlach.

Seite 145
HUBER, Johann Heinrich, aus (dem baden-durlachischen Gebiet), 00 Sophia
Margaretha RODENBACH.

Seite 432
HUBER, Jakob Heinrich, aus Baden-Durlach, Bauer, Neuwerbaß, Tp 1790,
Ioo NN.,
IIoo 20.4.1790 Neu-Werbass
Sophia Margaretha N., M+ Konrad RODENBACH, Knopfmacher, Neuwerbaß,

Seite 146
HUBER, Jacob Johann Friedrich, ref., Kirchenvorsteher, aus (Speyer),
* err 1746, + 1805 (59 J) in Neuwerbaß,
oo Sophia Margaretha NEHLICH,
K: 1. Sohn.

Seite 234
NEHLICH, N., (Dehlingen/Elsaß),
K: 1. Sophia Margaretha, oo Jacob Friedrich HUBER.

Seite 431
HUBER, Friedrich, Tz 1799, 1803,03, Tp 1793,95,97, 1806,07,09, 16,
oo Sophia Margaretha NEHLICH, die Tp 1793, 95, 97, 1803,06,07, 09,
K:
1. Johann Christian o 31.1796, Tp 1814.
2. Johann Simon o 20.1.1799, + 19.2.1799.

Seite 469 Nehlich Sophia Margaretha
Ihr konnte ich bis jetzt nicht habhaft werden