Es ist also nicht hilfreich, wenn man familysearch.org ignoriert.
Die Filme sind bei ancestry MIT DER FILMNUMMER abgelegt. Es ist also erstmal sinnvoll hier zu schauen, ob es verfilmt wurde.
Antwort: 3 evangelische Seelenbücher - Film 1343842+1343843+1343844 - das sieht doch schonmal gut aus.
(Zugriff der Digitalisate für Mitglieder der Kirche auch von zuhause über FS, oder über Ancestry - dort EBENFALLS über die Filmnummer)
Aus fehlendem persönlichen Interesse an evangelisch-Württemberg habe ich nicht eruiert, warum das so ist - also, warum ancestry zwei URLs hier im Einsatz hat (früher waren es die indexierten Filme und die nicht indexierten Filme - passt aber heute nicht mehr).
Mir reicht zu wissen, wie die Syntax der URL aufgebaut ist.
Hallo Silvia,
vielen Dank für deine ausführliche und lehrreiche Antwort.
Das die Bücher verfilmt wurden, wusste ich ja schon, da man bei Archion darauf zugreifen kann, aber da die Scans schon oft 60-70 Jahre alt sind, mussten sie auch auf Ancestry einzusehen sein.
Vielen Dank für den Link
Ist wirklich umständlich, dass es die Familienregister 2x bei Ancestry gibt, davon einmal unvollständig.
Ich ignoriere Familysearch nicht grundsätzlich, nur die ganzen Stammbäume dort. Seit FS die Stammbäume nicht mehr kontrolliert und ebenso unkontrolliert von Ancestry kopiert, steht dort genauso viel Mist wie bei den Ancestry Stammbäumen, besonders bei vielen unser lieben amerikanischen „Forscher“. (Ach, der hat den gleichen Namen, der gefällt mir, den nehme ich). Deswegen kontrolliere ich jeden einzelnen Eintrag bei Ancestry, außer ich kenne die Person als vertrauenswürdigen Forscher|in.
Viele Grüße
Uwe
Ich bin ja noch ein Kind in der Ahnenforschung und lerne täglich dazu.
Das ist nicht korrekt. Nicht in diese Richtung.
Ich habe noch nie beobachtet, das familysearch von ancestry die Stammbäume kopiert.
Familysearch bietet es myheritage an - vielleicht auch ancestry. Aber nicht umgekehrt.
Da stimme ich dir völlig zu. Das gibt es.
Aktuelles persönliches Beispiel. Eine Südafrikanerin wollte „meinen“ Haller aus dem Oberschwäbischen (Aulendorf) in paralleler Ehe (Bigamie?) nach Heilbronn schieben. Entfernung, Konfession, gleichzeitig Kinder, aber gleicher Name - alles nicht relevant. Ich kann das nur damit entschulden, dass jeder ein tiefes Bedürfnis hat zu wissen, woher seine Vorfahren stammen.
Für mich sind das dann „Klicker“ - „Klick dir deinen Stammbaum an einem Abend“
Dem ist ja auch nichts entgegenzusetzen. Das macht man halt so, wenn man handwerklich genealogisch arbeitet.
Ich wüßte nicht, WANN diese jemals kontrolliert worden seien. Bevor es eine freizugängliche Plattform gab konnte man Stammbäume einreichen (geht auch jetzt noch irgendwo). Natürlich waren diese eingereichten Stammbäume dann von Forschern selbst erstellt - analog die Kirchenbücher durchsucht - die „Klicker“ hatten hier wenig Spielraum. (Meine Beobachtung spricht von 2008).
Ich verstehe nicht, wo dein Problem ist. Die Daten im Stammbaumbereich lassen sich durch dich selbst verändern/korrigieren. Umso wenig Quellenvorschläge aus den Indexierungen übrig sind, umso weniger werden die „Klicker“ verleitet den Softwarevorschlag anzunehmen (seufz… also, wegen der Klicker … die nur auf Basis der Index-Daten arbeiten und weitere Informationen aus dem Originaleintrag wie z.B. die Herkunft ignorieren). Gerade, wenn Fehler im Familysearch-baum sind, wäre es sinnvoll, dass du diese korrigierst. Oder einfach Bescheid sagen - @StephanieSchosser oder Ich helfen gerne.
Außer du möchtest, dass sich deine Enkel irgendwann überlegen, ob jetzt der Opa Blödsinn gebaut hat, oder fünf andere Forscher, die über die Kopie von familysearch nach ancestry alle die gleich falschen Vorfahren haben. Und dann ist es aus mit der Schwarm-Intelligenz. Dann ist es doch sinnvoller im ‚Original‘ das ganze zu ändern.
Also, ich bin da lieber präventiv unterwegs.
Übrigens kann man auch Indexierungen auf der Familysearch-Seiteändern! Wenn dort also etwas falsch ist, dann kann man seine Änderung anbringen. Allerdings gibt es dort eine Hürde - die vielleicht auch ganz sinnvoll ist (siehe Klicker). Man kann es nur ändern, wenn man das Digitalisat auch einsehen kann. Für kath. Filme aus Oberschwaben also im Lesesaal der LDS-Kirche - für die evangl. Bücher müsste das mit dem richtigen Login (Nummer eines LDS-Kirchenmitglieds) gehen.
Ich wollte vor gar nicht so langer Zeit, ca. 2018/2019 meinen angefangenen Stammbaum auf Familysearch mit einer gedcom aktualisieren, was damals nicht ging. Ich hätte jeden einzelnen Eintrag händisch eingeben müssen. Ok da hätten auch Fehler dabei sein können. Allerdings hatte ich die Erfahrung, dass FS damals nicht so fehlerbehaftet war wie heute.
Ich bin ein handwerklicher Ahnenforscher und lege großen Wert meine Vorfahren belegen zu können, sonst würde ich diese auch nicht auf meiner Webseite veröffentlichen. 90% aller Einträge auf meiner Webseite sind selbst erforscht, außer ein paar aus Polen, die hatte ich am Anfang von einer Cousine übernommen.
Und da liegt auch mein „Problem“. Ich stehe relativ am Anfang meiner Familenorschung, obwohl ich bei meinen direkten Vorfahren schon ziemlich weit in der Forschung bin. Trotz der sehr vielen toten Punkte, speziell im heutigen Polen. Deswegen beschäftige ich mich seit 1-2 Jahren mit den Nebenlinien. Und gerade in Biberach habe ich aktuell schon 1000 Personen erforscht, die mit mir verwandt sind und das nur bis ca. 1750 und das sind allerhöchstens 20% bislang. Mir fehlt dadurch einfach die Zeit auch noch bei Familysearch oder Ancestry Korrekturen vorzunehmen, was ich in der Anfangszeit bei Ancestry regelmäßig gemacht habe. Ich habe auch andere, besonders amerikanische Forscher angeschrieben und selten eine Reaktion oder Korrektur bekommen. Irgendwann ist man es Leid seine Zeit damit zu verschwenden. Der Tag hat leider nur 24 Stunden.
Und nun forsche ich weiter in BC, nachdem ich nun die W-Z habe
VG Uwe